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Michéle, Rebecca - Der Weg der Bärin - Abschnitt2
20 Juli 2026 06:18 #7
von NicoleK
NicoleK antwortete auf Michéle, Rebecca - Der Weg der Bärin - Abschnitt2
dafür bräuchte man ein Hirn...Der sollte mal bedenken wer für in die Schwerstarbeit macht.
das hat sich in der Zeit auch nicht geändert, auch heute ist nach wie vor eine Erklärungsentschuldigung - da könnte ich kotzen! Ich hatte auch eine schwierige Kindheit und bin trotzdem nicht zum Massenmörder geworden! Obwohl Bernward ja "nur" engstirnig und verbohrt wurde - und das vermutlich wegen den Predigten der Pfaffen (das war ja damals mitunter fast Gehirnwäsche)Aber sein Verhalten auf eine schlechte Kindheit zu münzen wäre wohl zu einfach.
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20 Juli 2026 11:19 #8
von RebeccaM
Die Erlebnisse in seiner Kindheit haben den Mönch sicher negativ geprägt, dazu kommt noch die strenge Erziehung im Kloster, wo die Kleriker sowieso alles Weiblich verdammen. Im Grunde hat sich bis heute aber nichts geändert. Wie oft werden Täter milde oder gar nicht bestraft, weil sie eine schwere Kindheit hatten ...
Always look on the bright side of life
RebeccaM antwortete auf Michéle, Rebecca - Der Weg der Bärin - Abschnitt2
Bernward hat Alpträume, naja zu so einem verdrehten Menschen wird glaube ich niemand geboren. Aber sein Verhalten auf eine schlechte Kindheit zu münzen wäre wohl zu einfach. Dann wäre die Hälfte aller Täter wohl nicht schuldig für ihre Taten.
Die Erlebnisse in seiner Kindheit haben den Mönch sicher negativ geprägt, dazu kommt noch die strenge Erziehung im Kloster, wo die Kleriker sowieso alles Weiblich verdammen. Im Grunde hat sich bis heute aber nichts geändert. Wie oft werden Täter milde oder gar nicht bestraft, weil sie eine schwere Kindheit hatten ...
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20 Juli 2026 11:22 #9
von RebeccaM
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RebeccaM antwortete auf Michéle, Rebecca - Der Weg der Bärin - Abschnitt2
Habe gerade bei Netha Ähnliches geschrieben. Jeder von uns hat doch irgendwie sein Päckchen zu tragen. Im Endeffekt sind wir aber selbst für unser Verhalten heute verantwortlich. Sicherlich gibt es sehr schwere Vorkommnisse in Kindheit und Jugend (z.B. massive Gewalt im Elternhaus uns Missbrauch), die einen schwer traumatisieren. Deswegen aber selbst kriminell zu werden, ist der falsche Weg.
das hat sich in der Zeit auch nicht geändert, auch heute ist nach wie vor eine Erklärungsentschuldigung - da könnte ich kotzen! Ich hatte auch eine schwierige Kindheit und bin trotzdem nicht zum Massenmörder geworden! Obwohl Bernward ja "nur" engstirnig und verbohrt wurde - und das vermutlich wegen den Predigten der Pfaffen (das war ja damals mitunter fast Gehirnwäsche)
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20 Juli 2026 22:14 #10
von Zabou1964
Zabou1964 antwortete auf Michéle, Rebecca - Der Weg der Bärin - Abschnitt2
Dass das Leben an Konrads Seite nicht leicht wird für Ursula, war mir klar. Aber dass er ein solcher Sadist ist, hätte ich nicht gedacht.
Andere zu quälen und zu erniedrigen verschafft ihm Befriedigung.
Für Hildegard ist die Situation sicher nicht leicht. Aber als sie Ursula Vorwürfe macht, hätte ich sie an die Wand klatschen können.
Was für ein selbstsüchtiges Weib sie doch ist. Am Ende dieses Abschnitts dürfte ihr klar geworden sein, was ihre Tochter erdulden muss,
damit auch sie es warm und etwas zu essen hat.
Irmgard und Karl haben das einzig Richtige getan - sie haben das Weite gesucht. Leider musste Ursula das mal wieder ausbaden.
Jakob tut mir so leid! Als Konrad die heiße Pfanne auf ihn wirft, hätte ich seinen Kopf am liebsten in siedendes Fett getaucht.
Und Bernward sagt dann auch noch in seiner Anwesenheit, dass es besser sei, wenn er stürbe. Was das mit so einer armen
Kinderseele wohl macht? Wenigstens ist Ursula für ihn da.
Einen Moment lang habe ich gedacht, dass Ursula das Bilsenkraut gut gegen Konrad einsetzen könnte. Aber du erwähnst ja, dass ihr dann
immer noch nichts gehören würde. Wenn Konrad stirbt, ist sie völlig mittellos.
Was Konrad und auch der Mönch auf der Burg suchen, steht ja auf dem Klappentext. Ich hoffe, keiner der beiden findet es,
Andere zu quälen und zu erniedrigen verschafft ihm Befriedigung.
Für Hildegard ist die Situation sicher nicht leicht. Aber als sie Ursula Vorwürfe macht, hätte ich sie an die Wand klatschen können.
Was für ein selbstsüchtiges Weib sie doch ist. Am Ende dieses Abschnitts dürfte ihr klar geworden sein, was ihre Tochter erdulden muss,
damit auch sie es warm und etwas zu essen hat.
Irmgard und Karl haben das einzig Richtige getan - sie haben das Weite gesucht. Leider musste Ursula das mal wieder ausbaden.
Jakob tut mir so leid! Als Konrad die heiße Pfanne auf ihn wirft, hätte ich seinen Kopf am liebsten in siedendes Fett getaucht.
Und Bernward sagt dann auch noch in seiner Anwesenheit, dass es besser sei, wenn er stürbe. Was das mit so einer armen
Kinderseele wohl macht? Wenigstens ist Ursula für ihn da.
Einen Moment lang habe ich gedacht, dass Ursula das Bilsenkraut gut gegen Konrad einsetzen könnte. Aber du erwähnst ja, dass ihr dann
immer noch nichts gehören würde. Wenn Konrad stirbt, ist sie völlig mittellos.
Was Konrad und auch der Mönch auf der Burg suchen, steht ja auf dem Klappentext. Ich hoffe, keiner der beiden findet es,
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