Michéle, Rebecca - Der Weg der Bärin - Abschnitt2

Mehr
04 Juli 2026 09:18 #1 von Netha
Eine Frau kämpft um ihre Freiheit - und um ihre große Liebe

Burg Wielandstein auf der Schwäbischen Alb, um das Jahr 1450. Seit Jahren hofft Ursula auf die Rückkehr des Burgherrn, ihres geliebten Vaters. Doch der bleibt verschollen. Das Geld wird immer knapper, die Burg verfällt, und bald droht neues Unheil: Mönch Bernward beansprucht ihr Land. Er hat von einem sagenumwobenen Stauferschatz gehört, der in den Mauern verborgen sein soll, und tut alles, um ihn in seinen Besitz zu bringen. Ursula kämpft um ihre Heimat, doch als sie zur Heirat gezwungen und ihr Mann handgreiflich wird, bleibt ihr nur die Flucht. Unter falschem Namen beginnt sie neu - nicht ahnend, dass ihre Jugendliebe Ludwig derweil aus der Gefangenschaft zurückkehrt. Haben sie noch eine Chance?


Seite 85 - Seite 159 / Kap. 5 - 9

Liebe Grüße von Netha

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Juli 2026 05:23 #2 von NicoleK
Vom Regen in die Traufe! Zwar haben sie ein Dach über dem Kopf und jeden Tag genug zu essen - aber der Preis dafür ist sehr hoch!

Mit welchen Dämonen hat der Mönch zu kämpfen? Er war scheinbar nicht immer der Frauenhasser, der er heute ist. Und die Vergangenheit sucht ihn in seinen Träumen heim…

Ursula ist schwanger - wird ihr Leben jetzt besser? Die Hebamme mag ich, sie hat das Herz am rechten Fleck!

Bernwards Vater war ein Mistkerl - trotzdem sucht er die Schuld bei den Frauen. Ich verstehe das nicht…

Erst hat sie das Kind verloren, dann wurde sie übel vergewaltigt und jetzt auch noch misshandelt. Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen, bevor er bricht? Für Irmgard und Karl ist es das Beste, weggegangen zu sein! Und Jakob? Wird er sich erholen oder war das sein Ende? Und Hildegard? War das jetzt zu viel und sie dreht durch?

Viele Grüße Nicole

EIN TAG OHNE LESEN IST KEIN GUTER TAG!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Juli 2026 13:33 #3 von RebeccaM


Bernwards Vater war ein Mistkerl - trotzdem sucht er die Schuld bei den Frauen. Ich verstehe das nicht…


 
An solchem Verhalten trägt die damalige Kirche eine große Mitschuld. Generell wurden Frauen als "Werk des Teufels" angesehen, einzig für die Fortpflanzung geschaffen. Frauen wurden vom Teufel dazu gebracht, die Männer zu verführen und sie um ihren Verstand zu bringen.  Natürlich waren nicht alle Mönche, die bereits als Kind in ein Kloster gekommen sind, später dann so böse Frauenhasser. Da Bernwards Vater wegen seiner Frau sein Leben verlor und die Schwester spurlos verschwand, hat ihn zusätzlich geprägt. Die furchtbare, später im großen Stil einsetzende, Hexenverfolgung beruhte auf diesen Gedanken und kam ja von der Kirche. 

Always look on the bright side of life

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Juli 2026 13:36 #4 von RebeccaM

Vom Regen in die Traufe! Zwar haben sie ein Dach über dem Kopf und jeden Tag genug zu essen - aber der Preis dafür ist sehr hoch!


 
Ursula hat sich das Leben an Konrad Schaums Seite etwas einfacher vorgestellt. Sie hat ihn zwar nie besonders gemocht, dass er aber ein derartiges Ekel ist, konnte Ursula nicht ahnen. Dass sie durch ihre Anwesenheit das Leben für Irmgard und besonders für Jakob etwas erleichtert, gibt Ursula Kraft. Früher halt der Eheschwur am Altar auch als bindend, und Ursula ist durchaus gläubig. In guten und in schlechten Zeiten ... Dass eine Frau überhaupt daran denkt, ihren Mann zu verlassen - das gab es einfach nicht.

Always look on the bright side of life

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
16 Juli 2026 13:49 #5 von NicoleK

An solchem Verhalten trägt die damalige Kirche eine große Mitschuld.

ja, im predigen sind sie genau so schnell wie im verteufeln...

Früher halt der Eheschwur am Altar auch als bindend

ja und das um jeden Preis...

Viele Grüße Nicole

EIN TAG OHNE LESEN IST KEIN GUTER TAG!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Mehr
20 Juli 2026 06:10 #6 von Netha
Bin zwar noch nicht durch mit diesem Abschnitt, aber ich habe es geahnt. Der Schaum ist ein Widerling, der schlägt doch alles und jeden. Der sollte mal bedenken wer für in die Schwerstarbeit macht. Aber außer prügeln und Taler zählen kann er wohl nichts, wenn man vom Bier machen mal ausgeht. Und er sucht wirklich etwas auf der Burg. Da liegt doch ein Schatz vergraben, von dem die Frauen nichts wissen.
Bernward hat Alpträume, naja zu so einem verdrehten Menschen wird glaube ich niemand geboren. Aber sein Verhalten auf eine schlechte Kindheit zu münzen wäre wohl zu einfach. Dann wäre die Hälfte aller Täter wohl nicht schuldig für ihre Taten.

Liebe Grüße von Netha

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ladezeit der Seite: 2.657 Sekunden
Powered by Kunena Forum