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Michéle, Rebecca - Der Weg der Bärin
Titel: Der Weg der Bärin
Verlag: Lübbe
Erschienen: 2026
ISBN: 978-3404196616
Seiten: 397
Einband: Taschenbuch
Preis: 13,99 €
Serie: -
Autorenporträt:
Quelle: www.rebecca-michele.de/home/Romantik, Spannung und Geschichte
Herzlich willkommen in der Welt der Bücher der Schriftstellerin Rebecca Michéle
Der Name steht für historische Romane, zeitgenössische Krimis vor der zauberhaften Kulisse Cornwalls und in Baden-Württemberg und leidenschaftliche Liebesromane im Gestern und im Heute.
Die Pseudonyme Ricarda Martin und Michelle Ross stehen für spannende und gefühlvolle Familien- und Frauensagas vor historischem Hintergrund und undurchsichtige Familiengeheimnisse
Unter dem Pseudonym Mia Richter ist bisher ein heiter-besinnlicher Familienroman erschienen.
Inhaltsangabe:
Quelle: www.rebecca-michele.de/buecher/rebecca-m.../historische-romane/Historischer Roman über eine starke Frau im mittelalterlichen Schwaben
Burg Wielandstein auf der Schwäbischen Alb, um das Jahr 1450. Seit Jahren hofft Ursula auf die Rückkehr des Burgherrn, ihres geliebten Vaters. Doch der bleibt verschollen. Das Geld wird immer knapper, die Burg verfällt, und bald droht neues Unheil: Mönch Bernward beansprucht ihr Land. Er hat von einem sagenumwobenen Stauferschatz gehört, der in den Mauern verborgen sein soll, und tut alles, um ihn in seinen Besitz zu bringen. Ursula kämpft um ihre Heimat, doch als sie zur Heirat gezwungen und ihr Mann handgreiflich wird, bleibt ihr nur die Flucht. Unter falschem Namen beginnt sie neu - nicht ahnend, dass ihre Jugendliebe Ludwig derweil aus der Gefangenschaft zurückkehrt. Haben sie noch eine Chance?
Meine Meinung:
Ursula von Wieland wächst auf der heimatlichen Burg zu einer forschen jungen Frau heran. Sie ist glücklich, weil sie vor der Hochzeit mit ihrer großen Liebe steht. Aber dann muss er in den Krieg und kehrt nicht mehr zurück. Nach Jahren der Armut wird sie zur Hochzeit mit einem Wirt gezwungen…
Der Schreibstil ist angenehm, wie von der Autorin nicht anders zu erwarten. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und hatte sofort Sympathie für die meisten Charaktere. Aber leider gab es auch negative Personen - vor allem die, die im Glauben über Nächstenliebe und Humanität predigen, aber das Gegenteil tun.
Ursula war sehr fortschrittlich, für die damalige Zeit unüblich - aber ihre Eltern haben sie zu einer selbstbewussten Frau gemacht. Sie lässt sich nichts gefallen, aber die Zeiten wurden härter und ihr blieb nichts anderes übrig, als sich ihrem Schicksal zu fügen. Sie heiratete den gewalttätigen Brauer Schaum. Doch als ihr Selbstwert fast gänzlich verloren gegangen ist, meldete sich ihr Überlebenswille und sie traf eine Entscheidung, die ein Neuanfang sein könnte.
Dann wurde es doch nochmal turbulent. Das Ende fand ich passend und ich habe das Buch zufrieden aus der Hand gelegt. Es hatte alles, was einen tollen Lesegenuss ausmacht: Freude, Angst, Fassungslosigkeit, Hoffnung, Trauer und Glück. Deshalb gebe ich diesem sehr guten Buch auch gerne sehr gute 4 Sterne.
Fazit:
Zwischen Angst und Hoffnung…
17.07.2026 – 1.164
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Ursula von Wielandstein, eine selbstbewusste Frau die vor Hochzeit mit ihrem Liebsten steht. Doch geheiratet wird erst wenn Vater und Verlobter von einem Feldzug wieder zurück sein werden.
Doch sie kommen nicht zurück, auch nach Jahren des Wartens und der Hoffnung passiert kein Wunder. Das Geld geht den Frauen auf Burg Wielandstein aus, die Burg verfällt zusehends und auch zu essen ist bald fast nichts mehr da. Auch das wildern bringt in den Wintermonaten keine Beute mehr. Dann kommt auch noch die Kirche mit einem sehr gierigen Abt und will die Burg unbedingt haben. Damit das nicht passiert willigt Ursula zu einer Ehe mit dem Bierbrauer Schaum ein. Ein herzloser gewalttätiger Mann, der alles und jeden seinen Willen aufzwingen will. Als es eskaliert tut Ursula das einzige was getan werden kann um zu überleben, sie flieht...
Dieser Roman war für meine Gefühlswelt eine Achterbahnfahrt, ich bangte, fluchte und hätte am liebsten einen Mord begangen, aber ich hoffte auch und nahm in den Arm. Natürlich nur gedanklich.
Der Schreibstil war ganz der meine, aber von Rebecca Michéle bin ich auch nichts anderes gewohnt. Ihre Wendungen in den Geschichten ziehen mich immer weiter, teils wird aus Fassungslosigkeit dann doch wieder die Hoffnung das alles gut werden könnte.
Das Ende hat mich mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht das Buch schließen lassen.
Ich vergebe fünf von fünf Sternen
Liebe Grüße von Netha
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In ihrem neuesten Werk entführt uns Rebecca Michéle in ihre Heimat, die Schwäbische Alb. Schauplatz ist der fiktive Ort Jenningen. Dort wächst die junge Ursula behütet auf der Burg Wielandstein auf. Sie feiert Verlobung mit Ludwig. Geheiratet werden soll, wenn Ludwig und Ursulas Vater und Bruder von einem Feldzug heimkehren. Doch Ursula und ihre Mutter warten vergeblich auf die Rückkehr der Männer. Als ihnen das Geld ausgeht und die Burg immer mehr verfällt, sieht Ursula keinen anderen Ausweg mehr, als eine Ehe mit Konrad, dem brutalen Braumeister des Ortes einzugehen. Dieser misshandelt sie aber so sehr, dass sie schließlich die Flucht ergreift.
Ursula ist eine sehr starke Frau. Ihr außergewöhnlicher Mut hat mir sehr imponiert. Ihr wird nicht nur durch ihrem Ehemann, sondern auch von Vertretern des örtlichen Klosters übel mitgespielt. Rebecca Michéle hat alle Charaktere sehr authentisch dargestellt. Sehr gut hat mir Jakob, der etwas zurückgebliebene Sohn des Brauers, gefallen. Er wird gehänselt, geschlagen und muss in seinen jungen Jahren viel Leid erfahren. Trotzdem gibt er nicht auf. Er war meine Lieblingsfigur in dieser Geschichte.
Auch die Landschaft der Schwäbischen Alb ist sehr bildhaft dargestellt. Ich war noch nie in dieser Region, würde sie aber gerne mal kennenlernen.
Die Spannung war von Anfang an vorhanden, zum Ende hin konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es gab vielleicht den ein oder anderen Zufall zu viel, aber das tat der Spannung keinen Abbruch.
Fazit:
Spannender und bildgewaltiger Mittelalterroman
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