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Bernet, Katie - Beth Is Dead
Übersetzer: Ganslandt, Katarina
Titel: Beth Is Dead
Originaltitel: Beth Is Dead
Verlag: DTV
Erschienen: 16.04.2026
ISBN-13: 978-3-423-74132-3
Seiten: 448 Seiten
Einband: Paperback
Serie: ---
Lesealter: ab 14 Jahre
Preis: € 17,00
Autorenporträt:
Katie Bernet ist eine in Dallas, Texas, lebende Autorin. Sie ist ein langjähriges Mitglied des DFW Writers Workshops und die Leiterin der DFW Writers Conference 2025. Sie ist die älteste von drei Schwestern und ein eingefleischter Fan von ›Little Women‹.
Quelle: DTV Verlag
Inhaltsangabe:
Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.
Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.
Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen – und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.
Quelle: DTV Verlag
Meine Meinung:
Da ich mal wieder Lust auf einen Jugendroman hatte und die Inhaltsangabe ansprechend fand, habe ich mir das E-Book gekauft, als es zum Einführungspreis im Angebot war. Das Cover ist in Pink gehalten, was vor allem junge Frauen ansprechend dürfte. Die Charaktere sind an den Roman „Little Women“ von Louisa May Alcott angelehnt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der vier Schwestern Meg, Beth, Jo und Amy March erzählt, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Das macht die Handlung sehr authentisch. Für mich als erwachsene Frau waren einige Gedankengänge nicht unbedingt nachvollziehbar.
Nach einer Silvesterparty bei einer Freundin wird Beth March morgens tot aufgefunden. Sie war dort mit ihrer jüngeren Schwester Amy feiern. Nach einem Streit hat diese sich allerdings von der Party entfernt. In Rückblenden wird erzählt, was vor der schicksalhaften Neujahrsnacht vorgefallen ist. Der Vater der Mädchen ist Autor und hatte ein Buch über seine Töchter veröffentlicht. Leider hatte er das nicht mit ihnen abgesprochen und sie somit ungewollt in die Öffentlichkeit gezerrt. Diesen Umstand verarbeiten die Schwestern auf unterschiedliche Weise.
Sowohl die Polizei als auch die drei verbliebenen Schwestern suchen den Mörder von Beth. Oder hat sie sich selbst umgebracht? Die Autorin versteht es, immer neue Fährten zu legen und hat mich meine Theorien einige Male über den Haufen werfen lassen. Als sich am Ende alles aufklärt, ist es mir förmlich wie Schuppen von den Augen gefallen. Der Weg zur Auflösung war an einigen Stellen etwas langatmig, insgesamt aber recht unterhaltsam.
Fazit:
Ein unterhaltsamer Jugendroman, der durch seine Anlehnung an den Klassiker „Little Women“ und die unterschiedlichen Sichtweisen der Schwestern interessant wird
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