Bick, Martina: Der Tote und das Mädchen (Marie Maas 1)

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29 Juli 2026 05:54 #1 von NicoleK
Autor: Martina Bick
Titel: Der Tote und das Mädchen – Der erste Fall für Marie Maas
Verlag: Knaur
Erschienen: Juni 2014
ISBN: 978-3955202651
ASIN: ‎ B0FG7BLNFG
Dateigröße: 530 KB (Kindle) / 252 KB (ePUB)
Seiten: 172
Einband: eBook
Preis: 3,99 €
Serie: Kommissarin Marie Mass, Band 1

Autorenporträt:

Martina Bick wurde 1956 in Bremen geboren. Sie studierte Historische Musikwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Gender Studies in Münster und Hamburg. Nach mehreren Auslandsaufenthalten lebt sie heute in Hamburg, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater arbeitet. Martina Bick veröffentlichte zahlreiche Kriminalromane, Romane und Kurzgeschichten und war auch als Herausgeberin tätig. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2001 war sie die offizielle Krimistadtschreiberin von Flensburg.

Quelle: am Anfang des eBooks

Inhaltsangabe:

Marie Maas hat gerade erst einen erholsamen Kurzurlaub an der Nordsee verbracht und hätte eigentlich gern noch etwas mehr Zeit für ihren Liebhaber. Doch die Pflicht ruft, schließlich trägt man als Chefin der Hamburger Mordkommission eine gewisse Verantwortung – und natürlich wartet schon ein neuer Fall auf sie. Der Devisenmakler Horst Reimann wurde in seiner Wohnung erschossen. Hat der Mord etwas mit den illegalen Waffengeschäften des Opfers zu tun? Oder wurde er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt?
Der erste Fall für Marie Maas – eine außergewöhnliche Kommissarin stellt sich vor.

Quelle: am Anfang des eBooks

Meine Meinung:
Marie Maas, Kriminalhauptkommissarin der Hamburger Mordkommission, kam aus dem Osterurlaub in Friedrichskoog zurück und wurde mit einem erschossenen Devisenmakler konfrontiert.

Der Schreibstil ist einfach und ich konnte mir alles vorstellen. Marie war mir nicht wirklich sympathisch, ebenso wie ihr Freund Tomkin. Auch ihre Kollegen waren sonderbar.

Es tauchen Auszüge aus dem Schwarzbuch des Opfers auf. Er handelte mit Waffen. Und Marie soll vorsichtig vorgehen und die Füße still halten. Das missfällt ihr, vor allem da sie den Verdächtigen nicht für schuldig hält. Er soll den Sündenbock spielen - aber für wen?

Ich fand es seltsam, dass Marie mitten während den Ermittlungen für ein Wochenende zu ihrer Fernbeziehung nach London fliegen konnte. Die Arbeitsmoral war mitunter fragwürdig. Als dann die Sekretärin des Opfers mit einer Geschichte auftauchte, die sie ungeprüft glaubte, gab sie sogar Interna weiter, die eigentlich nicht für Außenstehende gedacht waren. Für mich klangen die ganzen Ermittlungen stümperhaft und unlogisch.

Dann ist eine junge Frau verschwunden, die Tochter des Toten. Bei der Befragung bat Marie die Mutter um ein Glas Wein zum Gespräch - da war ich kurz davor, das Buch abzubrechen.

Maries Chef legte ihr Daumenschrauben an und wollte den Fall abschließen, ohne die „unnötigen“ Fragen zu klären.

Und nach einem Verhör ging Marie mitten im Gespräch mit einem Kollegen davon, um Tomkin vom Flughafen abzuholen?!? Was ist das für eine Arbeitsweise? Und dann durfte Tomkin, ein normaler Bürger, aufs Revier und beim Verhör einer Verdächtigen dabei sein?

Das Buch hat mich nicht überzeugt, auch wenn sich am Ende vieles aufgelöst hat. Aber abgeschlossen war die Geschichte nicht. Ich werde vermutlich kein weiteres Werk dieser Autorin lesen. Alles in allem kann ich dieses Buch nicht besser bewerten als mit 1 Stern.

Fazit:
Unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar.
:*:


Kommissarin Marie Maas:
1. Der Tote und das Mädchen
2. Tod auf der Werft
3. Die Tote am Kanal
4. Tödliche Prozession
5. Nordseegrab
6. Tote Puppen lügen nicht
7. Totenreise


28.07.2026 / 1-169

Viele Grüße Nicole

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