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Bosetzky, Horst: Kein Reihenhaus für Robin Hood
Titel: Kein Reihenhaus für Robin Hood
Verlag: ABW Wissenschaftsverlag
Erschienen: 2011
ISBN: 978-3864740428
ASIN: B006JE3ME2
Dateigröße: 410 KB (Kindle) / 200 KB (ePUB)
Seiten: 180
Einband: eBook
Preis: nicht mehr erhältlich
Serie: -
Autorenporträt:
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Horst_BosetzkyHorst Otto Oskar Bosetzky (* 1. Februar 1938 in Berlin; † 16. September 2018 ebenda) war ein deutscher Soziologe und Schriftsteller. Er wurde einer breiteren Öffentlichkeit vor allem durch seine Kriminalromane bekannt. Horst Bosetzky veröffentlichte auch unter dem Pseudonym -ky.
Inhaltsangabe:
Quelle: www.amazon.com/-/zh_TW/Horst-ky-Bosetzky-ebook/dp/B006JE3ME2Der junge Benno ist zum Scheitern verurteilt: in der Gesellschaft aber auch als Terrorist.
Er lebt in Bramme, einer fiktiven Kleinstadt zwischen Bremen und Oldenburg – zusammen mit seiner Freundin Britta, der er hörig ist. Gemeinsam betreiben sie einen kleinen Laden und leben in einem abbruchreifen Häuschen, das er geerbt hat. Sie sind fremd in der Stadt und fühlen sich nicht zugehörig. Suchen einen Neuanfang, den sie nicht finden können.
Eines Tages finden Sie bei einem Spaziergang eine schwer verletzte junge Frau. Es ist Eva Bragulla, die gesuchte Terroristin. Sie hat einen Brammer Industriellen entführt und gegen Lösegeld wieder freigelassen. Er will das Werk schließen, die Arbeiter sitzen auf der Straße.
Eva Bragulla wollte in Robin-Hood-Manier das Geld unter ihnen verteilen … doch dazu kam es nicht. Sie stirbt, nimmt aber Britta das Versprechen ab, dass sie die Geldverteilung an die Armen übernehmen.
Meine Meinung:
Benno grub im Sand, um eine Leiche loszuwerden. Zusammen mit Britta betrieb er einen Zeitschriftenladen und würde am liebsten die Zeit um 8 Stunden zurückdrehen.
Der Schreibstil war einfach und ich konnte mir alles gut vorstellen, auch wenn ich etwas Schwierigkeiten mit dem Dialekt hatte. Die Schreibweise war etwas ermüdend, mir fehlte die Spannung.
In Bramme gab es derzeit nur 3 Themen: ein ermordeter Schriftsteller, ein entführter Industrieller und ein Sittlichkeitsverbrecher. Nach Feierabend begaben sich die Beiden in die Stadtmitte. Benno wollte zur Jagdhütte des Schriftstellers, um einen Nachruf auf ihn zu verfassen, aber Britta wollte ins Museumsdorf. Natürlich gewann sie die Auseinandersetzung und auf dem Weg fanden sie Eva Bragulla, die von einem Mann angegriffen worden war.
Bragulla wollte weder zur Polizei, noch ins Krankenhaus. Also fuhren die Beiden mit ihr nach Hause. Dort erfuhren sie die Hintergründe - aber die Verletzungen waren zu schwer, sie hat es nicht geschafft. Benno und Britta beschlossen, ihr Werk zu vollenden - aber vorher mussten sie die Leiche loswerden. Also gingen sie an einem Ort, an dem die Leiche wohl nicht auffallen würde: zum Friedhof.
Gegen Ende wurde es dann noch verwirrender. Benno kamen noch mehr aberwitzige und haarsträubende Gedanken. Er sah überall Gespenster und steigerte sich dann immer mehr rein. Auf den letzten Seiten gab es dann eine halbe Auflösung und dann war mittendrin Schluss..,
Der Alltag wurde langatmig beschrieben, es fehlte der Reiz. Ich war mehrmals kurz davor, das Buch abzubrechen. Ich hatte schon das ein oder andere Buch dieses Autors gelesen und fand es gut - aber hier hat er mich nicht überzeugen können und dann auch noch nicht abgeschlossen. Schade, denn das Thema an sich hatte viel Potential. Dadurch kann ich leider nicht mehr als 1 Stern geben…
Fazit:
Interessante Idee, aber sehr schwach umgesetzt.
13.08.2026 / 1.176
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