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Meggie Meggie ist weiblich
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Sommerfeld, Helene - Wie man Kopfschmerzen mit dem Holzhammer vertreibt Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Sommerfeld, Helene
Titel: Wie man Kopfschmerzen mit dem Holzhammer vertreibt
Originaltitel: --
Verlag: Rowohlt
Erschienen: 2018
ISBN-13: 978-3-499-27480-0
Seiten: 112
Einband: Hardcover
Serie: --
Preis: 10,00 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Helene Sommerfeld ist das Pseudonym eines in Berlin lebenden Autoren-Ehepaars. Viele ihrer Romane und Sachbücher waren internationale Bestseller. Die einzigartige Lebendigkeit ihrer Bücher entsteht aus der Begeisterung für Medizin und dem Interesse an historischen Persönlichkeiten, verbunden mit der Leidenschaft, fremde Länder zu bereisen.

Quelle: Rowohlt

Inhaltsangabe:
Zitat:
Ein charmantes Buch über das kuriose medizinische Wissen der deutschen Kaiserzeit. Hochwertig ausgestattet und mit zahlreichen Abbildungen.
Wie wehrt man die Übergriffe kusslustiger Frauen ab? Warum folgt auf exzessives Tanzen stets eine Strafe der Natur? Und was sind eigentlich Pelzmenschen? Die Kaiserzeit hatte erstaunliche Antworten auf die allerwichtigsten Fragen des Lebens.
Warum man unbegabten Händen das Klavierspielen verbieten sollte, wieso das Lesen schlechter Bücher tödliche Folgen haben kann und ob Denken wirklich die Zähne kaputt macht: Die kleine Hausapotheke enthält die schönsten Perlen aus medizinischen Ratgebern und Nachschlagewerken von vor über hundert Jahren. Die abenteuerlichen Tipps von anno dazumal sind ein Riesenspaß - zum selbst Lesen oder zum Verschenken.

Quelle: Rowohlt

Meine Meinung:
"Sie leiden unter Kopfschmerzen? Kein Problem, ich hau mit dem Hammer drauf, dann sind sie weg."
"Tja, wenn das so einfach ist, dann machen sie mal!"

So, oder so ähnlich, könnte Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts ein Gespräch beim Arzt abgelaufen sein.

Diese fragwürdige Behandlung von Kopfschmerzen stimmt nämlich aus dieser Zeit. Somit ist auch klar, dass dies nicht die einzigste skurrile Behandlung zu sein scheint. Die Autorin Helene Sommerfeld hat mehrere der - auch mal lustigen - Behandlungen aus dieser Zeit zusammen getragen, wobei der Schwerpunkt hier auf "Frauenleiden" liegt. Zumindest dachten Männer in dieser Zeit, dass bestimmte Krankheiten nur Frauen befallen können, da diese ja das "schwache Geschlecht" und somit eben anfälliger seien.

Die Idee zu diesem kleinen Büchlein entstand, da die Autorin bei ihrer Recherche zu ihrer Reihe "Die Ärztin" auf solche Behandlungsmethoden stieß. Für sie Grund genug, die lustigsten, skurrilsten und auch fragwürdigen Methoden zusammenzutragen.

Herausgekommen ist dabei eine kurzweilige Lektüre, bei der am abwechselnd lachen und den Kopf ob der Absurdität schütteln muss.

Zu beachten ist, dass zur damaligen Zeit Frauen noch nicht viel zu sagen hatten und es der Mann war, der den Frauen vorschrieb, was sie zu tun und zu lassen hatten.

Außerdem war der Fortschritt auch noch nicht dermaßen ausgereift, wie es heute der Fall ist. So wurden eben Kopfschmerzen damit behandelt, dass man mit dem Hammer auf bestimmte Stellen des Kopfes schlägt und so den Kopfschmerz vertreibt.
Aber auch Berührungen des Körpers sind nur in Notfällen erlaubt. Wie z. B. beim Jucken oder Waschen. Wer sich aber ohne Grund für längere Zeit berührt, begeht eine Todsünde.

Auch die Aufmachung des Buches ist zu erwähnen. Es ist auf alt getrimmt und weckt neben dem fleckig wirkenden Einband auch im Inneren den Eindruck, dass man ein altes Buch in Händen hält. Sehr schöne Idee.

Fazit:
Ein kleines Buch für den Notfall, wenn alles andere mal nicht hilft.

5 sterne

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lG Sina Höst Flickan


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20 May, 2018 20:45 33 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
 
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