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Nethas Schmökerkiste » Schmökerkisten Leserunden » Leserunden 2021 » Henneberg, Marion - Worte einer neuen Zeit » Henneberg, Marion -Worte einer neuen Zeit Abschnitt 2 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Netha Netha ist weiblich
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Henneberg, Marion -Worte einer neuen Zeit Abschnitt 2 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Bremen 1890: Die Hansestadt ist ein riesiger Umschlagplatz. Nicht nur für Waren aus der ganzen Welt, auch Menschen strömen in die Stadt, um an Bord einem der vielen Dampfer in eine bessere Zukunft in Übersee zu fahren. Lene Drews arbeitet nach dem tragischen Tod ihres Mannes wieder als Lehrerin an einer höheren Mädchenschule. Als sie zufällig den gutaussehenden Zeitungsreporter Georg Berndes kennenlernt, sind beide auf Anhieb voneinander fasziniert und er bietet ihr an, für die Bremer Nachrichten kleine Artikel zu Frauenthemen zu schreiben. Doch was Lene wirklich beschäftigt, sind die schweren Lebensbedingungen der Auswanderer, die in der Stadt oft monatelang festsitzen, und der Frauen von Bremen. Überall wird sie mit Ungerechtigkeiten konfrontiert. Und in ihren Gedanken mit Georg Berndes, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, seit sie für ihn schreibt. Doch Georg ist verlobt und Lenes Gefühle scheinen zum Scheitern verurteilt …


5. – 8. Kapitel (S. 145 – 298 )


Hafenstrasse Bremen
Quelle: Das Stephaniviertel-Edition Temmen / Kulturhaus Walle Brodelpott

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

29 Aug, 2021 12:42 53 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
Meggie Meggie ist weiblich
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So, für den zweiten Abschnitt habe ich etwas länger gebraucht, ihn aber auch wieder vorwiegend wegen Schlaflosigkeit lesen können. Schlaflosigkeit ist aber bei mir normal, ich bin da schon dran gewöhnt breit grins

Lene hat ein sehr ausgefülltes Leben, ständig ist sie unterwegs, arbeitet als Lehrerin, trifft sich mit Freundinnen, ihrer Schwester oder Kolleginnen, hilft Elsa und nun auch noch das Angebot von Georg, als "Journalistin" zu arbeiten. Ich mag Lene sehr, aber sie übernimmt sich. Ihr Hang, alles mit "Arbeit" zu füllen ist nur ein Ablenkungsmanöver. Man hat dies deutlich gemerkt, als sie alleine in ihrer Wohnung war. Dort tat sie mir unendlich leid. Ich wünsche mir sehr, dass sie wieder fröhlich wird und auch mal an sich denkt.

Mit Georg scheint dies etwas näher gerückt zu sein, doch als sie ihn mit seiner Verlobten sieht, ist dieses Gefühl auch schon wieder weg. Aber - sonst hätten wir nicht noch so viele Seiten vor uns - kommt da bestimmt noch was fürs Herz.

Das letzte Gespräch mit Georg, als er ihr das Jobangebot macht, läuft ja nicht so gut. Etwas grummelig wäre ich da auch, aber in der damaligen Zeit war das eben so und eigentlich müsste Lene es ja besser wissen. Schließlich musste sie ja auch ihre Arbeit als Lehrerin aufgeben, als sie Ludwig geheiratet hat.

Georg selbst ertappt sich dabei, dass er häufiger an Lene denken muss, als er eigentlich will. Schön für ihn, schön für Lene, schlecht für die Verlobte.
@Marion: Ich bin gespannt, wie Du dieses Dilemma lösen willst. breit grins

Hermine wird ja richtig wuschelig, wenn sie Antek sieht. Hier ist doch auch was Größeres im Busch....

Bis jetzt finde ich die Geschichte sehr interessant, vor allem, wenn's um das Auswandererthema und um die Stellung der Frau im Allgemeinen geht.

Ich bin jetzt nicht die extreme Feministin, aber die damalige Situation war schon sehr befremdlich. Allerdings sehe ich ja alles aus den Augen der heutigen Zeit und bin auch ganz anders aufgewachsen.

Friedrich - hier ist bestimmt noch Ärger zu erwarten. Er scheint ja derjenige gewesen zu sein, der nachts vor Lenes Wohnung stand. Dort hat er mitbekommen, wie sie von Georg nach Hause gebracht wurde. Und da er mit seiner Tante unter einer Decke steckt, wird diese ihm auch noch Flöhe ins Ohr setzen.

Auf zum nächsten Abschnitt.

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lG Sina Höst Flickan

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05 Sep, 2021 16:01 11 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
MarionHenneberg MarionHenneberg ist weiblich




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Ich liebe so ein Dilemma ;-)
Bei den Romanen von Jane Austen habe ich solche Situationen auch immer sehr gemocht, auch wenn das jetzt natürlich kein Vergleich sein soll...

Lene verdrängt einfach vieles in ihrem eigenem Leben, weil es ihr sonst Angst bereiten würde. Die Bekanntschaft mit Georg zeigt ihr genau diese Leere auf und macht ihr letztendlich auch wieder deutlich, was ihr in ihrem Leben auch fehlt, auch wenn Lene mit Leib und Seele Lehrerin ist.

Friedrich wird verständlicherweise als etwas unangenehm empfunden, aber auch er leidet aufgrund seiner unerfüllten Liebe zu Lene...

Die Stellung der Frau ist mit heute natürlich nicht zu vergleichen und ich habe oft bei meiner Recherche gestaunt, denn wenn man es richtig nimmt, gibt es ja auch heute noch sehr viele Länder, in denen es mit den Rechten der Frau ähnlich aussieht oder sogar noch schlechter bestellt ist. Andererseits gab es tatsächlich auch schon Mitte des 19. Jahrhunderts Frauen, die ihren Weg gegangen sind. In der Regel waren es zwar Frauen, die aus einem Elternhaus kamen, das ihnen eine gewisse Bildung vermittelt hat, aber trotzdem bedurfte es damals sicher unendlich viel Mut, um einen anderen Weg, als den üblichen und erwarteten einzuschlagen.

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Herzlichst
Marion

06 Sep, 2021 18:19 41 MarionHenneberg ist offline Email an MarionHenneberg senden Homepage von MarionHenneberg Beiträge von MarionHenneberg suchen Nehmen Sie MarionHenneberg in Ihre Freundesliste auf
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Insoweit können wir froh sein, dass wir als Frau nicht in anderen Ländern wohnen.

Lene hat ja sehr viele Freiheiten. Sie wohnt alleine, geht arbeiten und kann ihr Leben im Moment gestalten, wie sie möchte.

Doch sobald sie heiraten würde, würde sie wieder ihrem Mann „unterstehen“, obwohl sie ja bei Ludwig „nur“ ihre Arbeit hat aufgeben müssen.
War es zu der damaligen Zeit dann auch so, dass sich Frauen von Lenes Stand gemeinnütziger Arbeit gewidmet haben? Bzw. dass sie einer Art Sozialarbeit nachgingen? Stiftungen etc.?
Oder war dies den Reichen oder dem Adel vorbehalten?

Im Grunde ist ja Elsas Pension so etwas in der Art.

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lG Sina Höst Flickan

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06 Sep, 2021 21:49 20 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
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Das gab es durchaus auch. Nehmen wir nur mal Mathilde Lammers, bei der es sich ja um eine historische Persönlichkeit handelt. Sie war zwar nicht verheiratet, hat aber als Lehrerin gearbeitet und hat sich nebenher noch als Autorin oder auch im Frauenerwerbsverein für die Ausbildung von Mädchen und im Marthasheim engagiert.

Ich gehe davon aus, dass bei den verheirateten Frauen die Ansichten der Ehemänner eine entscheidende Rolle gespielt haben, ob und wo sich die Ehefrau einsetzt.

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Herzlichst
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06 Sep, 2021 22:44 56 MarionHenneberg ist offline Email an MarionHenneberg senden Homepage von MarionHenneberg Beiträge von MarionHenneberg suchen Nehmen Sie MarionHenneberg in Ihre Freundesliste auf
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Wäre es dann möglich gewesen, dass Lene weiterarbeitet, wenn Ludwig es „erlaubt“ hätte?
Oder war das irgendwie gesetzlich vorgegeben, dass die Frau den Job aufgibt?

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07 Sep, 2021 07:47 31 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
MarionHenneberg MarionHenneberg ist weiblich




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Soweit ich weiß, haben auch verheiratete Frauen z. B. in Fabriken gearbeitet. Aber für Lehrerinnen war es, vor allen an den staatlichen Lehranstalten verboten, nach der Heirat dort zu weiterzuarbeiten. Ihr Anspruch auf das Ruhegehalt erlosch. Im deutschen Reich wurde das Lehrerinnenzölibat per Ministererlass 1880 eingeführt. Hierzu gibt es bei Wikipedia einige interessante Infos.

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Herzlichst
Marion

07 Sep, 2021 19:19 35 MarionHenneberg ist offline Email an MarionHenneberg senden Homepage von MarionHenneberg Beiträge von MarionHenneberg suchen Nehmen Sie MarionHenneberg in Ihre Freundesliste auf
Netha Netha ist weiblich
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So auch hier bin ich durch.
Tja was soll ich sagen. Zwei Menschen die sich anziehen aber auch irgendwie abstoßen, wie zwei Magneten die beiden.
Und nun hat Lene noch mehr zu denken. Soll sie schreiben oder soll sie es nicht. Was wohl Georgs Chef dazu sagen würde? Ich denke der weiß von seinem Glück noch nichts. Das letzte Gespräch der beiden sagte mir eindeutig, dass der Chef nichts davon hält einen weiblichen Reporter zu beschäftigen.
Das Mittagessen mit Schwiegermutter und Friedrich fand ich einfach nur furchtbar, Lene muss dem unmissverständlich klar machen das sie ihn nicht heiraten wird. Für mich ist das da ja schon Nachstellen, oder wie man so schön sagt Stalking.
Auf jeden Fall nach dem letzten Satz des 8. Kapitels.

Vom Lehrerinnenzölibat habe ich hier das erste mal was gelesen, das war mir gar nicht bewusst.
Und 100 Mark müssen damals ja schon einiges an Geld sein, wenn man damit über die Runden kam.

Tja und beiden spuckt der andere im Kopf herum, wenn da mal nicht noch was draus wird, aber dann wird Georg wohl auch seinen Job abgeben dürfen, der Schwiegervater schein ja auch weitreichende Arme zu haben.

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

10 Sep, 2021 00:29 55 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
MarionHenneberg MarionHenneberg ist weiblich




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Mir ging es ähnlich mit dem Lehrerinnenzölibat. Ich wusste zwar, dass zu der Zeit nur unverheiratete Frauen als Lehrerinnen arbeiten durfen, aber wie eng gefasst dieses Gesetz ausgelegt war, hat mich auch überrascht. Und wenn man sich überlegt, dass das alles noch gar nicht so lange her ist...viele Rechte, die für uns heute selbstverständlich sind, wurden wirklich sehr hart erkämpft. Ist manchmal gar nicht schlecht, wenn man sich das ab und zu bewusst macht.

Mit Friedrich ist Lene sehr im Zwiespalt. Vor allem, weil er ihre früheren Ablehnungen nicht als endgültig angesehen hat. Sie will ihm, vor allem wegen Ludwig, nicht zu sehr verletzen, aber eigentlich reicht es ihr schon lange.

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Herzlichst
Marion

10 Sep, 2021 08:11 42 MarionHenneberg ist offline Email an MarionHenneberg senden Homepage von MarionHenneberg Beiträge von MarionHenneberg suchen Nehmen Sie MarionHenneberg in Ihre Freundesliste auf
Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Ich habe diesen Abschnitt gestern beendet. Lene ist mir weiterhin sehr sympathisch. Sie ist eine kluge Frau. Was mir nur nicht so ganz klar ist: War sie von Ludwig schwanger oder nicht? Habe ich da etwas überlesen?

Hermines Ehe ist die reinste Qual! Und Lene muss hilflos zusehen, wie ihre Schwester von ihrem Mann ausgenutzt wird. Für Antek scheint Hermine Sympathie zu empfinden. Mir schwant da leider nichts Gutes.

Friedrich kann einem ja schon leid tun. Aber er muss doch irgendwann mal einsehen, dass Lene ihn nicht erhören wird. Ich gehe auch davon aus, dass er es war, der gegenüber ihrer Wohnung stand.

Georgs Angebot kam auch für mich überraschend. Sein Chef hatte ihm doch mitgeteilt, dass er von Frauen aus Reporter nichts hält. Wie will er das denn jetzt hinkriegen? Lenes Reaktion darauf, dass sie über die Eröffnung eines Cafés schreiben soll, fand ich berechtigt.

Die Zeiten damals waren schon sehr anders als heute. Das Lehrerinnenzölibat ist das beste Beispiel. Gab es sowas auch in anderen Berufsgruppen oder nur bei Lehrerinnen.

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14 Sep, 2021 11:29 48 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
Meggie Meggie ist weiblich
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Zitat:
Original von Zabou1964
Ich habe diesen Abschnitt gestern beendet. Lene ist mir weiterhin sehr sympathisch. Sie ist eine kluge Frau. Was mir nur nicht so ganz klar ist: War sie von Ludwig schwanger oder nicht? Habe ich da etwas überlesen?


Das wird später noch erklärt, Simone.

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15 Sep, 2021 10:16 46 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Danke für die Info, Sina.

Ich war etwas verwirrt, weil ihre Schwiegermutter stolz war, als Nachwuchs erwartet wurde. Aber es ist nie von einem Kind oder einer Fehlgeburt die Rede. Dann warte ich geduldig auf die Erklärung.

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Aktuelles Leseprojekt: Rehn, Heidi - Das Lichtspielhaus

15 Sep, 2021 11:14 05 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
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Bitte entschuldige meine verspätete Reaktion, liebe Simone, aber wir sind gestern aus dem Urlaub zurückgekommen und nach 10 Stunden im Auto wollte ich nicht schon wieder sitzen...

Deine Frage hat freundlicherweise Sina bereits beantwortet Zwinker

Für Lene ist es wirklich nicht einfach, ihrer Schwester fast gar nicht helfen zu können (und für Hermine ist es natürlich noch schwerer damit zu leben). Solche Situationen können die Person schon ziemlich fertig machen, denn Hilflosigkeit ist nicht gut zu ertragen.

Georg ist in manchen seiner Handlungen recht eigensinning. Er zieht Dinge, von denen er überzeugt ist, auch gegen Widerstände durch. Selbst, wenn sie für ihn Nachteile bringen können.

Da bin ich jetzt tatsächlich überfragt. Ich gehe davon aus, dass dieses Verbot vor allem bei den Lehrerinnen zutrifft, da es hier auch den staatlichen Aspekt gibt. In Fabriken oder in Haushalten beispielsweise durften die Frauen durchaus arbeiten, wenn der Mann nichts dagegen hatte.

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Herzlichst
Marion

16 Sep, 2021 12:22 53 MarionHenneberg ist offline Email an MarionHenneberg senden Homepage von MarionHenneberg Beiträge von MarionHenneberg suchen Nehmen Sie MarionHenneberg in Ihre Freundesliste auf
 
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