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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » HISTORISCHE ROMANE » Historische Romane H » Henneberg, Marion - Worte einer neuen Zeit 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Text Henneberg, Marion - Worte einer neuen Zeit Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Henneberg, Marion
Titel: Worte einer neuen Zeit
Originaltitel: -
Verlag: Ullstein
Erschienen: 2021
ISBN-13: 9783958185920
Seiten: 496
Format: ebook
Serie: -
Preis: 4,99 Euro

Autorenportrait:
Zitat:
Marion Henneberg wurde 1966 in Goslar geboren. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium in Stuttgart ist sie seit mehreren Jahren u. a. in der Erwachsenenbildung tätig. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Marbach am Neckar. Dies ist ihr dritter historischer Roman.


Quelle: Ullstein

Inhaltsangabe:
Zitat:
Bremen 1890: Die Hansestadt ist ein riesiger Umschlagplatz. Nicht nur für Waren aus der ganzen Welt, auch Menschen strömen in die Stadt, um an Bord einem der vielen Dampfer in eine bessere Zukunft in Übersee zu fahren. Lene Drews arbeitet nach dem tragischen Tod ihres Mannes wieder als Lehrerin an einer höheren Mädchenschule. Als sie zufällig den gutaussehenden Zeitungsreporter Georg Berndes kennenlernt, sind beide auf Anhieb voneinander fasziniert und er bietet ihr an, für die Bremer Nachrichten kleine Artikel zu Frauenthemen zu schreiben. Doch was Lene wirklich beschäftigt, sind die schweren Lebensbedingungen der Auswanderer, die in der Stadt oft monatelang festsitzen, und der Frauen von Bremen. Überall wird sie mit Ungerechtigkeiten konfrontiert. Und in ihren Gedanken mit Georg Berndes, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, seit sie für ihn schreibt. Doch Georg ist verlobt und Lenes Gefühle scheinen zum Scheitern verurteilt …


Quelle: Ullstein

Meine Meinung:
Lene und Ludwig sind frisch verheiratet und glücklich. Durch einen Unfall im Hafen verliert Lene aber ihren Ludwig und muss fortan ihr Leben alleine in den Griff bekommen. Lene füllt ihren Alltag mit viel Arbeit und kümmert sich hingebungsvoll um ihre Schwester, ihre Freundinnen und ihren Beruf als Lehrerin an einer Mädchenschule.
Als sie Georg Berndes kennenlernt, dreht sich ihr Leben plötzlich um 180 Grad, denn Georg weckt in Lene Gefühle, die sie seit Ludwigs Tod nicht mehr gewagt hat, zu fühlen. Doch Georg ist verlobt und so muss Lene sich damit abfinden, dass sie ihn nicht haben kann. Doch immer wieder stößt sie auf ihn, schon allein, weil sie auch für die Zeitung schreibt, bei der er arbeitet.
Und so weiß Lene, dass sie von ihm Abstand nehmen muss, um endlich glücklich werden zu können.

Wir befinden uns am Ende des 19. Jahrhunderts in Bremen und starten die Geschichte am Hafen, wobei die Autorin sehr anschaulich beschreibt, wie es dort so zuging. Doch kurz darauf müssen wir schon von einer Person Abschied nehmen. Doch dann geht die Story richtig los.

Lene, die Hauptperson der Geschichte, ist eine sehr sympathische, junge Frau, die leider zu früh Witwe geworden ist. Eineinhalb Jahre nach dem Tod ihres Mannes versucht sie, neuen Mut zu fassen und in ihrem Leben auch wieder etwas Glück zuzulassen. Da sie jedoch eine sehr hilfsbereite und engagierte Frau ist, bleibt ihr dafür irgendwie keine Zeit.
Lene kümmert sich um ihre Schwester, die in einer unglücklichen Ehe steckt. Weiter hilft sie ihrer Freundin Elsa in deren Pension, in der Auswanderer unterkommen, die in Bremen Zwischenstation machen.
Weiter kümmert sie sich hingebungsvoll um ihre Schülerinnen und als sie später noch für die Bremer Zeitung Artikel schreibt, scheint ihr Alltag zu sehr ausgefüllt.

Georg ist Journalist mit Leidenschaft und nimmt seinen Beruf sehr ernst. Mit der hübschen Luise Harmbeck verlobt, scheint auch seine Zukunft sehr rosig.

Doch dann treffen Lene und Georg aufeinander und für beide beginnt eine Zeit, die beide so nicht geplant hatten.

Die Autorin schreibt sehr eindringlich meist aus Lenes Sicht. Dabei hat man zeitweise das Gefühl, Teil der Geschichte zu sein, da vieles so realistisch beschrieben wird. Ich hatte oft das Gefühl, mich mit Lene durch Bremen zu bewegen.

Es tauchen noch einige weitere Personen in der Geschichte auf, wobei ich einige am Anfang mal so gar nicht leiden konnte, diese jedoch im Laufe der Gesichte eine Wendung machten. Andere Personen fand ich jedoch von Anfang bis Ende sehr herzlich und hätte gerne mehr über sie erfahren. So unter anderem Elsa, die eine Pension in Bremen führt, die Auswanderer aus Polen, Tschechien usw. aufnimmt. Die Auswanderer wollen weiter nach Australien oder Amerika und nutzen ihren Aufenthalt in Bremen, um Geld für die Weiterreise per Schiff zu verdienen.

Das Buch ist auch mit vielen Infos gerade um das Auswandererthema gespickt und vermittelt auch Einblicke in die Frauenbewegung bzw. das Leben der Frauen Ende des 19. Jahrhunderts.

Ich durfte das Buch in einer Leserunde zusammen mit der Autorin genießen und habe so auch noch einige Hintergrundinfos erhalten. Dies hat die Geschichte natürlich noch interessanter und informativer gemacht. Hier dann auch noch mal einen herzlichen Dank an Marion Henneberg.

Auch schreit irgendwie alles nach einem weiteren Teil, denn gerade von meiner Seite sind einige Fragen offen geblieben. Ich bin gespannt, ob die Autorin vielleicht an einem weiteren Teil arbeiten möchte.

Fazit:
Interessant, informativ und lesenswert.

5 sterne

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17 Sep, 2021 18:50 37 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
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Meine Meinung:

Diese Geschichte spielt in Bremen im Jahre 1890, viele Neuerungen verändern das alte Bremen, einiges vielleicht nicht gerade zum Guten.
Ludwig ist mit Lene verheiratet und genießt sein Leben in vollen Zügen. Doch ein schrecklicher Unfall bei der Arbeit zerstört das Glück von Lene und Ludwig, denn er überlebt diesen Unfall nicht.
Lene nimmt ihren erlernten Beruf der Lehrerin wieder auf und kümmert sich hingebungsvoll um ihre jüngere Schwester, die es mit ihrem Ehemann nicht so gut getroffen hatte wie Lene mit Ludwig. Ebenfalls hilft sie sich in einer Einrichtung, die Flüchtlingen eine Unterkunft bietet, bis sie die Reise nach Amerika antreten können.
Als die einen Journalisten kennen lernt gerät ihre Welt ins Schwanken, doch dieser nette junge Mann ist bereits vergeben und Lene muss damit Leben, das die Gefühle die er bei ihr hervorruft niemals erwidern wird....

Mir hat diese Geschichte, über den Anbruch einer neuen Zeit , sehr gut gefallen. Sie war flüssig zu lesen und hatte so manche Überraschung für den Leser. Auch konnte ich wieder das eine oder andere lernen, darüber was Frauen zu dieser Zeit so erlaubt und was nicht. Sodass ich mal wieder froh war nicht in dieser Zeit leben zu müssen. Auch eine gewisse Spannung war mit von der Partie, es wurde nie langweilig und hatte immer was überraschendes für mich bereit. Marion Henneberg hat es wieder geschafft, mich nach wenigen Seiten zu fesseln. Auch mein Gerechtigkeitssinn hatte sich bei einigen Begebenheiten gemeldet.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen 5 sterne

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

04 Oct, 2021 11:28 30 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Meine Meinung:

Ich habe bereits einige Bücher der Autorin gelesen, die mir gut gefallen haben. Durch eine Leserunde in „Nethas Schmökerkiste“ bin ich auf den aktuellen Roman aufmerksam geworden. Das Thema sprach mich sofort an: die Situation von Frauen im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Die Hauptfigur ist die Bremerin Lene Drews, eine junge Lehrerin, die durch einen Arbeitsunfall ihres Mannes früh Witwe wurde. Sie arbeitet an einer höheren Mädchenschule und sorgt so für ihren Lebensunterhalt. Die Trauer um ihren Mann ist groß und so sucht sie sich immer neue Aufgaben, um sich abzulenken. Unter anderem hilft sie einer Freundin, die eine Pension für Auswanderer führt. Aber auch um ihre Schwester Hermine, die mit einem gewalttätigen Trinker verheiratet ist, ist sie stets besorgt. Als sie eines Tages dem Journalisten Georg Berndes begegnet, fühlen sich die beiden sofort zueinander hingezogen. Als er bemerkt, dass sie gut schreiben kann, bietet er ihr eine Stelle bei den Bremer Nachrichten an. Sie soll über belanglose Frauenthemen schreiben. Doch das ist ihr bald nicht mehr genug. Sie möchte auf die Situation der Frauen in ihrer Stadt aufmerksam machen.

Marion Henneberg hat für diesen Roman sehr aufwendige Recherchearbeit geleistet. Sie beschreibt das Leben in Bremen sehr detailliert und anschaulich. Besonders die Verhältnisse, in denen Frauen und die vielen Auswanderer leben, fand ich ausgesprochen interessant. Die Protagonistin Lene war mir auf Anhieb sympathisch mit ihrer offenen und lebensbejahenden Art. Obwohl sie selbst mit ihrer Trauer und einem nicht gerade üppigen Lehrerinnengehalt zu kämpfen hat, kümmert sie sich aufopferungsvoll um Menschen, denen es noch schlechter geht. Die Beziehung zwischen ihr und dem Journalisten ist heikel. Die beiden verlieben sich ineinander, aber Georg ist bereits mit der reichen Tochter eines Reeders verlobt. Deshalb kommt es immer wieder zu Situationen, die mir sehr nahe gingen. Marion Henneberg beschreibt diese sehr gefühlvoll, aber niemals kitschig.

Am Ende des Buches gibt es ein ausführliches Nachwort über die Recherchearbeiten und viele Hintergrundinformationen. Für mich war diese Lektüre nicht nur spannend und gefühlvoll, ich habe auch viel Neues gelernt.

Fazit:

Ein gut recherchierter, spannender und gefühlvoller Roman.

5 sterne

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13 Oct, 2021 20:40 54 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
 
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