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Fitzek, Sebastian - Noah Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Fitzek, Sebastian
Titel: Noah
Originaltitel: --
Verlag: Lübbe
Erschienen: 2013
ISBN: 978-3-7857-2482-8
Seiten: 578
Format: Hardcover
Serie: --
Preis: 19,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.


Quelle: Bastei Lübbe

Inhaltsangabe:
Zitat:
Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.


Quelle: Bastei Lübbe

Meine Meinung:
Noah wacht eines Tages mit einer Schusswunde in der Schulter in einem verlassenen U-Bahn-Tunnel auf und wird von einem Obdachlosen namens Oscar aufgenommen und gepflegt. Noah erinnert sich an nichts mehr, er weiß noch nicht einmal, ob er wirklich Noah heißt. Dieser Name ist jedoch in seine Handfläche eintätowiert. Durch einen Zeitungsartikel kommen ihm Erinnerungsfetzen in den Sinn und er macht sich auf die Suche nach seiner Herkunft. Als ein Auftragskiller versucht, Noah umzubringen, weiß er, dass er nach und nach die Puzzleteile zusammensetzen muss. Und was dabei herauskommt, bedroht nicht nur ihn, sondern die gesamte Bevölkerung der Welt.

Wo Fitzek drauf steht, ist auch Fitzek drin. So ist es auch wieder bei seinem neuesten Buch „Noah“. In rasantem Tempo wird man durch die Geschichte geleitet. Schlag auf Schlag geht es und man bekommt kaum Luft zum Atmen.
Dieses „Rasante“ hat mich das Buch auch geradezu verschlingen lassen, weil ich unbedingt wissen wollte, wer Noah ist und warum er sich an nichts mehr erinnern kann.

Die Erklärung dazu ist verblüffend und hat mich sehr überrascht.

Auch das Thema, dass Sebastian Fitzek sich ausgesucht hat, lässt einem nachdenklich werden. Denn die Überbevölkerung ist ein ziemliches Problem auf unserer Welt. Allerdings möchte ich jetzt nicht darüber philosophieren, was man anders machen kann und worauf man achten soll, sondern mich einfach dem Buch widmen.

Dieses Buch ist anders als die bisher Erschienenen von Sebastian Fitzek. Diesmal wird Fitzek international, lässt seinen Hauptprotagonisten das Land verlassen und flicht geschickt Stränge mit ein, die auf den ersten Blick keinen richtigen Sinn ergeben.

Erst am Ende kommt alles zusammen und gibt ein stimmiges, wenn auch sehr nachdenkliches Bild ab.

Das Fitzek das gleiche Thema „Überbevölkerung“ behandelt wie Dan Brown in seinem Roman „Inferno“ ist Zufall. Beide Manuskripte wurden fast zeitgleich abgegeben. Aber doch haben beide ein Thema angeschnitten, dass nicht unbeachtet bleiben sollte.

Der Schreibstil ist fesselnd und mahnend zugleich. Bis zur Hälfte des Buches war ich zwiegespalten, ob ich den Stilbruch des Autors übel nehmen soll oder einfach begeistert bin und mich fallen lasse.

Letzteres war dann der Fall und ich kann nur abschließend sagen, dass es sich Größtenteils um einen echten Fitzek handelt und er einfach nur internationaler geworden ist.

Fazit:
Rasante Spannung mit mahnender Wirkung.

5 sterne

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lG Sina Höst Flickan


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