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Autor Beitrag
Thema: Der lange Weg zum Glück
Fdlmich

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Der lange Weg zum Glück 10 Jun, 2020 22:20 40 Forum: Geschichten unser Mitglieder

Danke für deine Meinung.
In der zwischenzeit ist das ganze schon tausend mal von mir bearbeitet worde.
Alles doppelt gemoppelte habe ich versucht zu finden und rauszuschmeißen oder ab zu ändern.
Dieses ganze porjekt, ich nenn es mal so, ist mittlerweile so groß geworden, dass ich schon bei fast 500 Seiten bin.
Aufgeteilt habe ich es in drei Teile, weil diese drei Teile eigentlich mein Leben bestimmt haben.
Den Namen habe ich auch geändert.

The search of the perfect love.

Finde ich klingt besser. Denn das war es für mich. Die Suche nach der perfekten Liebe. Nach der Frau, die mir alles bedeutet. Und ich habe sie gefunden.

Falls du es lesen möchtest, ich kann es dir ja als Anhang einer E-Mail schichken. Oder eben drucken, die einzelnen Teile. Und dann per Post dir zukommen zu lassen. Dauert zwar noch eine Weile. Aber der zweite Teil ist in 14 Tagen fertig.
Dann bekommt es eine gute bekannte von mir zu lesen. Entweder sie zerreist es, oder aber eben nicht.

Nochmal Danke.

Micha

Thema: Der lange Weg zum Glück
Fdlmich

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Der lange Weg zum Glück 23 Dec, 2019 00:22 44 Forum: Geschichten unser Mitglieder

Ich muss hier mal was klarstellen. Lest sie wenn ihr Zeit habt. Lest sie, wenn alle Familienangelegenheiten erledigt sind. Lest es wenn ihr Ruhe habt. Und was weiß ich noch, was es für Gründe gibt. Familie geht vor, als mein Geschreibsel.

Fröhliche Weihnachten an alle.

Micha!!!

Thema: Der lange Weg zum Glück
Fdlmich

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21 Dec, 2019 23:04 19 Forum: Geschichten unser Mitglieder

Danke für das fleißig. Es ist aber nur der Anfang. Mittlerweile bin ich bei ca. 300 Seiten. Und da bin ich noch lange nicht fertig.
Ich habe von Anna Todd After passion gelesen. Ich war so was von fasziniert davon, das ich mir fast ihren schreibstil angeeignet habe. Ihre Geschichte schreibt sie auch von Tag zu Tag.
Und so kommt es, dass immer mehr Seiten entstehen. Ist aber irgendwie faszinierend, wenn man sieht, wie man voran kommt.
Nur das Feedback fehlt eben, damit man weiß, ob man keinen Mist schreibt.
Den Anfang habe ich schon viermal umgeschrieben.

Micha!!!

Ps: ein fröhliches Weihnachtsfest.

Thema: Der lange Weg zum Glück
Fdlmich

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Der lange Weg zum Glück 17 Dec, 2019 12:02 25 Forum: Geschichten unser Mitglieder

Weiter gehts.

2
Zu Hause angekommen - meine Gedanken kreisten immer noch um diesen Kuss, denn auf meiner Haut schmeckte ich noch immer ihre Lippen – fragte ich Mutter?
„Muss jemand ins Bad?“
„Nein“ kam die Antwort. Sie schaute mich dabei so komisch an.
„Was ist, kann man sich nicht mal duschen gehen!“ Es kam keine Antwort zurück, sondern nur ein grinsen.
Also ließ ich sie stehen und verschwand im Bad. Schnell geduscht, denn die Zeit rannte mir davon. Wenn ich den Bus noch schaffen wollte, musste ich mich beeilen. Raus aus dem Bad, die Sachen aus den Schrank gezehrt und angezogen. Das Geld geschnappt und ab zum Bus gelaufen. Ich musste noch rennen, denn er kam schon die Straße herunter gefahren. Geschafft, einsteigen, Fahrkarte kaufen und hingesetzt. Ich hatte ja ca. einen Viertelstunde Zeit und ging so wieder meinen Gedanken nach. Eigentlich ist es doch bescheuert von mir, ich fahre zur Disco und Michaela sitzt alleine zu Hause. Irgendwie fühlte sich das nicht richtig an. Irgendwie schlug mein Herz nicht mehr im gleichen Takt, wenn ich an sie dachte.
Der Bus hielt und ich musste aussteigen.
Ich stiefelte los. Es waren ja nur 200 Meter. Als ich um die Ecke kam, bekam ich wieder mal einen Schreck. Der Andrang war wie immer riesengroß. Es stand eine richtige Schlange vor dem Gebäude. Also anstellen. Ich schaute mich um. Ich erkannte aber kein bekanntes Gesicht.

3
Endlich am Eingang. 1,60 Mark bezahlt und drin war ich. Erst einmal umgeschaut, ob man jemanden kennt. Vor allem ob man ein Mädel kennt. Also rauf auf die Balustrade. In den Saal geschaut, der sich immer mehr füllt. Füllt mit jungen Menschen, die alle das gleiche wollen. Für fünf Stunden alles vergessen. Alles, die Schule, die Lehre, den Stress mit den Eltern. Dabei schaute ich auf eine Gruppe Jugendlicher, die ich kannte. Also wieder runter, und sich langsam dazugesellt. Als sie mich bemerkten war die Begrüßung herzlich. Wir klatschten uns gegenseitig ab. Leider waren es allerdings nur Jungs. Egal irgendjemanden werde ich schon finden, denn ich wollte mich einfach nur amüsieren.
Plötzlich fing der DJ die ersten Musikstücke an zu spielen. Ich bin richtig erschrocken, denn ich war wieder mal in mir versunken. Versunken in Gedanken, die sich wieder um Michaela drehten. Es fühlte sich immer noch komisch an. Ich hatte immer noch das Gefühl, dass ich etwas falsch mache. Irgendwie fingen meine Gefühle an verrückt zu spielen.
Als ich noch so vor mich hin träumte, gesellten sich plötzlich ein paar Mädchen zu uns. Die Welt sah doch wieder ein bisschen besser aus. Ich schaute etwas verdutzt drein und stellte erstaunt fest, da war jemand dabei, die sah nicht schlecht aus. Gute Figur, ein ordentlicher Busen – alles sehr formschön geraten. Ich gesellte mich dazu, begann mit ihr Smalltalk zu reden. Wir quatschen über das leben, über die Disco – den bin jetzt legte der DJ noch keine vernünftige Musik auf den Plattenteller.
„Willst du was trinken?“ fragte ich sie.
„Ja“ kam als Antwort, „einen Juice mit Wodka.“
„Komm bitte mit, ich hol uns welche.“ Höflich war ich ja. Das ist das einzige, was mir meine Eltern vernünftiger Weise beigebracht haben.
Wir stiefelten los, denn die Bar war schon wieder krachend voll. Dank meiner Größe drängelte ich mal wieder vor, bestellte zwei Juice, bezahlt und zurück ging es. Sie stand immer noch am Eingang der Bar und wartete auf mich. Wir suchten uns eine gemütliche Ecke auf der Balustrade und quatschen fröhlich weiter so dahin.
„Sage mal woher kommst du eigentlich und wie ist dein Name“ fragte ich sie. „Ich bin Micha, stehe kurz vor meinen 17. Geburtstag, genauer gesagt in drei ein halb Monaten“ meinte ich zu ihr.
Sie druckste etwas herum. Den Grund erfuhr ich erst viel später.
„Ich heiße Birgit und komme aus Sohland“ bekam ich als Antwort.
„Und wie alt?“ keine Antwort. Sie wollte es mir einfach nicht verraten.
Der DJ spielte auf Wunsch eines einzelnen Teenies Saturday Night von BCR. Ich fing an zu grinsen und sie grinste zurück.
„Wollen wir tanzen?“
„Ja gern“ kam als Antwort. Obwohl BCR nicht gerade zu meinen Lieblingsgruppen gehörte. Als Junge sollte man sich nicht gerade outen, das man diese Musik mag. Denn sämtliche Mädchen, die ich so kannte schwärmten für sie. Aber egal die Musik war tanzbar. Also Birgit an die Hand genommen und ab ging es auf die Tanzfläche, die sich langsam füllte. Es war wie immer, es dauerte wieder eine Weile, bis man sich als Teenie durchgerungen hatte, zu tanzen. Es waren wie immer die Mädchen, die anfingen. Wir bewegten uns ausgelassen zur Musik von BCR. Der DJ hatte erbarmen und legte hinter her noch ein paar tanzbare Titel auf. Also blieben wir auf der Tanzfläche, bewegten uns immer intensiver und kamen dabei ganz schön ins Schwitzen. Ich hatte Durst. Ich beugte mich nach vorn und wollte ihr gerade etwas ins Ohr flüstern, als sie plötzlich ihren Kopf drehte und ihr Mund mich erwartungsfroh anschaute. Was soll es, dachte ich so bei mir. Ich gab ihr erst einmal einen Kuss. Einen Kuss, den ich zwar als schön empfand, der meinem Herzen trotzdem einen Stich versetzte. Denn ich musste plötzlich an Michaela denken. Es fühlte sich immer beschissener an. Ich hier und sie zu Hause.
Sie meinte zu mir
„Was wolltest du mir eigentlich sagen?“
Der Satz riss mich wieder in die Wirklichkeit zurück.
„Ich habe Durst“ meinte ich zu ihr. „Wollen wir noch was trinken gehen.“
„Ja“ kam als Antwort. Ich wollte mit ihr gerade los stiefeln, als plötzlich Oh Mandy von Barry Manilow gespielt wurde. Sie hielt mich zurück, denn sie ergriff mein T-Shirt und kuschelte sich an mich. Der DJ läutet gerade die langsame Runde ein. Den Durst vergessen und weiter getanzt. Sie drückte sich immer mehr an mich. Ich begann sie ganz langsam an zu streicheln. Ihre Brüste drückten sich gegen meinen Brustkorb. Ihre Brustwarzen zeichnete sich deutlich unter ihren Shirt ab. Es fühlte sich zwar sehr gut an, aber das komische Gefühl blieb.
Die Runde war zu Ende und wir gingen an die Bar, denn langsam hatte ich doch eine trockene Kehle. Also wieder nach vorn gedrängelt und zwei Juice mit Wodka bestellt. Obwohl Juice es eigentlich gar nicht war, denn reiner Orangensaft war eine echte Rarität. Es war einfach Orangenperle aus Oppach. Schmeckte ab genauso gut und uns störte es einfach nicht. Wir nannten es einfach weiter Juice. Die Gläser geschnappt, durch die Menschen Massen durchgedrängelt und mit ihr sich wieder in die Ecke verzogen.
Es war kurz vor 22.00 Uhr, als der DJ eine Durchsage machte, dass alle Jugendlichen, die noch keine 16 Jahre alt waren, bitte den Saal verlassen sollten. Das wurde penibel kontrolliert. Ich dachte mir bei der Durchsage nichts dabei, denn die 16 hatte ich schon lange überschritten. Plötzlich stand sie auf, schaute mich mit einem traurigen Blick an und meinte sie muss jetzt gehen. Mich traf es wie der Schlag. Deshalb wollte sie mir nicht ihr Alter verraten. Ich gab ihr zum Abschluss noch einen Kuss, welcher sich noch komischer anfühlte. Warum mache ich das eigentlich, Micha warum? Du bist bescheuert.
Sie meinte sie wäre heute das erste Mal im Erbgericht. Normaler weise geht sie immer nach Sohland zur Disco. Aha dachte, deshalb habe ich sie noch nie hier gesehen. Ich brachte sie noch vor die Tür und wir stiefelten Richtung Bushaltestelle. Und warteten, warteten, und warteten. Immer mehr Teenies gesellten sich dazu. Ich überlegte krampfhaft, was sagst du. Mir fiel einfach nichts Gescheites ein, denn das flaue Gefühl in meiner Magengegend blieb. Es wollte einfach nicht verschwinden. Der Bus kam und ich verabschiedete mich von ihr. Einen Kuss wollte ich ihr nicht geben, denn ich dachte wieder an jemanden anderen. Sie stieg ein. In dem Moment wusste ich, wir werden uns niemals wieder sehen.
Zurück in den Saal zu gehen, dazu hatte ich keine Lust. Irgendwie war mir die Stimmung vergangen. Irgendwie war das Gefühl das ich hatte, echt beschissen. Micha warum hast du das gemacht? Micha fang endlich einmal an zu denken. Ich begab mich auf die andere Straßenseite, studierte den Fahrplan und musste feststellen auf den Bus muss ich noch zwei Stunden warten. Ne dachte ich so bei mir, da kannst du auch heim laufen. Also losgelaufen, querfeldein war es der kürzeste Weg. Es war zwar stock dunkel, aber das störte mich nicht. Denn Angst hatte ich noch nie gehabt. Als ich so vor mich hin trottete begannen meine Gedanken sich wieder auf Wanderschaft zu begeben. Gedanken die sich nur um eins drehten. Dabei fiel mir ein, dass ich ja morgen, oder war es schon heute, mich mit ihr verabredet habe. Verabredet, zwar um nur Hausaufgaben zu machen, aber wer weiß, was so alles passieren kann. In meinem Kopf spielten die Zellen verrückt. Sie begannen ein vollkommen eigenes Leben. Ich mahlte mir aus, wie es sein kann, was passieren sollte, könnte, mochte … In mir begannen die Nacht- oder Tagträume ein wildes Spiel. Vor allem störten mich diese drei Küsse. Was hast du dir nur dabei gedacht. Scheiße, irgendwie war es Scheiße.
Ich schaute auf die Uhr – es war ja schon nach Mitternacht. Also hieß es etwas schneller laufen. Denn wie ich meine Mutter kannte, scheuchte sie mich morgen früh beizeiten aus dem Bett.
Zu Hause angekommen, die Tür leise aufgeschlossen, sich ausgezogen und ab ins Bett. Leider hatte ich kein eigenes Zimmer, denn wir wohnten nur in einer Zweizimmer-Wohnung. War echt beschissen. Mehr als beschissen. Sollte man mal ein Mädel kennenlernen, ich meine so richtig kennenlernen, ins eigene Zimmer verdrücken ging nicht. War ja nicht vorhanden. Wie gesagt mehr als beschissen. Glück gehabt, Mutter schlief schon fest und bekam nicht mit, dass ich nach Hause gekommen war. Was fast ein Wunder war. Sonst wachte sie immer wie ein Schießhund und schlief erst als ich im Bett war.
Ich machte die Augen zu und schlief mit einen richtig guten Gefühl ein. Warum, weil ich wusste, ich werde sie heute wieder sehen, ich werde Michaela sehen.

Thema: Der lange Weg zum Glück
Fdlmich

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Der lange Weg zum Glück 17 Dec, 2019 12:01 21 Forum: Geschichten unser Mitglieder

Wie ich schon mal es irgendwie geschrieben habe, habe ich angefangen aus meinen verkorksten Leben eine Geschichte zu machen. Und da ich schon eine ganze weile schreibe und es immer länger wird dachte ich mir - Micha du brauchst Feedback.
Rechtschreibfehler kann man mir gerne mitteilen. Ideen natürlich auch. Den Rest überlasse ich eurer Fantasie.

Micha!!!

Die Inspiration zu dieser Story hatte ich, als ich Mitglied in einen der vielen Bücherforen war. Die ganze Zeit, wo ich dort fleißig Rezessionen über die Bücher, die ich gelesen habe, schrieb, ging es mir durch den Kopf – schreib deine Geschichte auf. Denn sie passiert auf den Geschehen aus meinen Erlebten in meiner Teenager-Zeit. Leider ist es so, wie bei sehr vielen Menschen, auch bei mir, es kam immer was dazwischen. Kinder, Arbeit, meine Frau, immer war irgendetwas. Fünfzehn Jahre später, durch verschiedene Umstände, fiel es mir wieder ein. Und ich begann mich hinzu setzen und fing an zu schreiben.
Die Handlung, so wie ich sie dargestellt habe, hat es so nicht gegeben und hätte so auch nicht stattgefunden. Sie ist vollkommen frei Erfunden.
Alle Orte gibt es wirklich.
Die Personen Tessa, Lena und Stephanie sind real. Die Namen habe ich allerdings geändert.
Alle anderen Personen habe ich erschaffen.
Sollte sich jemand darin erkennen, bitte ich um Entschuldigung.


Vorwort oder irgendetwas
Ich stand vor unserem Haus und schaute so in der Gegend herum. Mein Blick ging zu unseren Bergen. Ich schaute nach rechts – die Weifaer Höhe. Nach links – unser Mönchswalder Berg. Die ersten warmen Sonnenstrahlen fielen auf mein Gesicht. Endlich wurde es Frühling. Und hier wohnte ich. Wilthen, einen Ort, der in der Oberlausitz liegt. Einem Ort, der malerisch in einem von Bergen umsäumten Tal sich befindet. Berge die sich zwar nicht himmelhoch über dem Ort erheben, aber immerhin so hoch sind, dass man sich beim erklimmen dieser anstrengen muss. Einem Ort, wo sich eine der berühmtesten Weinbrennereien der DDR befindet. Wenn nicht sogar von ganz Deutschland.
Ich schaute auf unsere Blumenrabatten. Mutter hatte schon wieder mal ihren grünen Daumen bewiesen. Sie pflanzte alles, was irgendwie blühte ständig in diese ein. Und es sah herrlich aus. Farben, im Moment waren es zwar nur zwei – Weiß und Gelb – aber es waren so viele Pflanzen. Diese Farbenpracht, denn die ersten warmen Sonnenstrahlen hatten sie alle, aber auch alle zum Leben erweckt.
Ich setzte mich auf die Bank, die vor unserem Haus stand, streckte meine Beine aus und genoss es. Die Sonne wärmte mein Gesicht.
Die Tür ging auf und ein Nachbar kam aus dem Haus. „Guten Morgen“ grüßte ich ihn freundlich. Und wieder ging die Türe auf. Hat man hier nicht mal seine Ruhe. Genervt zog ich meine Augenbrauen hoch und schielte zu Tür.
„Morgen Micha.“ Es war meine Cousine. Elenora.
„Guten Morgen“ kam es von mir zurück.
Sie kam zu mir und lies sich ebenfalls auf die Bank fallen. Die quietschte verdächtig. Ich ließ mich nicht stören, schloss meine Augen und genoss die Sonne auf meinem Gesicht. Genoss die Wärme, denn die Geister des Lebens erwachten durch sie wieder zu neuem Leben.
„He was machst du hier draußen um die Zeit.“
Mit geschlossenen Augen saß ich neben ihr. Sie Nervte, denn ich wollte meine Ruhe haben.
„Sieht man das nicht. Ich genieße die Sonne.“
„Aha.“
„Cousinchen, ich denke.“
„Und was denkst du? Und nenn mich nicht immer Cousinchen.“ Ich musste grinsen, denn sie hasste es, wenn ich sie so nannte. Es ging mir jedes Mal ein wohliges Gefühl durch meinen Körper. Denn damit konnte ich sie ärgern, so richtig ärgern.
„Was wohl. Über alles, über die Schule – die in drei Monaten vorbei ist. Endlich. Ich denke einfach über mein Leben nach. Nerve nicht.“
„Sage mal, apropos Schule, es läuft so ein Gerücht herum.“
Ich öffnete meine Augen, denn jetzt hatte sie meine vollkommene Aufmerksamkeit. „Was für ein Gerücht?.“
„Na ja, du und Michaela, du hast da so einen komischen Satz gesagt. Wie lautete der gleich noch mal. Alle erzählen davon.“
Klasse. Wer hat da denn wieder getratscht. „Cousinchen lass es, ich werde es dir bestimmt nicht erzählen.“ Sie verzog ihr Gesicht zu einem Grinsen.
„Also haben sie Recht. Micha du bis verknallt.“
„Ne bin ich nicht.“ Noch nicht, dachte ich so bei mir. „Was soll der Quatsch.“ Sie grinste immer weiter. „Weißt du, lass es einfach. Von wem hast du es eigentlich. Wer tratscht den schon wieder.“
„Alle, jeder erzählt es herum. Es ist fast so wie Stille Post. Jeder erzählt es weiter.“
Ich sagte gar nichts. Sollen sie doch alle sich das Maul zerfetzen. Ich wollte es nicht korrigieren, ich wollte es auch nicht kommentieren, nein ich hatte einfach keine Lust dazu. Denn nur ich wusste es, dass ich diesen blöden Satz gesagt habe.
„Was machst du heute noch?“
Ich verdrehte die Augen. „Mensch Cousinchen, du bist heute aber wieder neugierig. Was werde ich schon machen. Schirgiswalde.“
„Du Glückspilz. Ich darf nicht.“
Ich grinste. „Ja das ist die Gnade der zeitigen Geburt. Lass dir aber ja nicht einfallen, deinen Vater zu überreden, dass ich auf dich aufpasse. Das kannst du vergessen. Nicht in Schirgiswalde.“
Sie Stand auf und stöhnte. „Micha du bist gemein.“ Ich fing an zu lachen. Sie ging wieder ins Haus und ich blieb einfach sitzen. Wieder schloss ich meine Augen.
Hier lebe ich seit nunmehr fast 17 Jahren, denn in vier Monaten wurde ich es. Siebzehn Jahre alt. Wie das klingt. Irgendwie fühlt sich es schon wie ein Erwachsener an.

1
Und es ist Endlich Frühling, die Temperaturen sind gestiegen und das Leben beginnt in der Natur von neuen. Die Bäume schlagen aus, das Gras auf den Wiesen wird wieder Grün, die Blumen fangen an zu blühen – kurz gesagt, es erwacht alle zu neuen Leben. Ich kann wieder vor die Tür gehen ohne mir gleich den Arsch abzufrieren. Man kann wieder die Winterklamotten in den Schrank verfrachten. Man kann wieder die Mädels anschauen und muss nicht ständig raten, wie sieht sie darunter eigentlich aus. Eine echt nervige Angelegenheit.
Es ist Sonnabend, dass Wochenende steht bevor und ich muss mich beeilen, denn die Schule ist endlich aus. Endlich. Also rasch nach dem Klingeln zur Pause, wir hatten Physik, das Schulgelände verlassen. Physik, ein Fach was mir leicht fiel. Die erste Stunde war Russisch – ätzend. Ich muss nach Hause, denn ich will noch meine Musik aufnehmen. Musik von Lord Knud‘s „Oldies but Goldies“.
Ich lief ziemlich schnell, denn die Sendung hatte bereits angefangen. Zu Hause schmiss ich die Schulsachen in die Ecke – das brachte mir mal wieder einen tadelnden Blick meiner Mutter ein – schaltete das Radio an und los ging es. Es waren wie immer ein paar Titel dabei, die ich noch nicht hatte, die ich aufnehmen konnte.
Nebenbei überlegte ich noch, wie ich heute Abend auf die Disco im Nachbarort kam. Irgendetwas würde mir schon einfallen. Bus oder Bahn, laufen oder mit jemanden mitfahren, es wird sich schon etwas ergeben.
Scheiße, jetzt hätte ich bald vergessen die Stopp-Taste zu drücken. Und wieder währe der Verkehrsfunk mit aufgenommen worden. Glück gehabt – Micha nicht träumen. Denk nicht immer an die Mädels. Mädels die ich immer faszinierender fand, je älter ich wurde. Ein herrliches Gefühl so in Gedanken an ein Mädel zu denken. In Tagträume versinken und sich vorzustellen, wie sieht sie eigentlich aus? Aus, wie Gott sie geschaffen hat. Nackt. Bei solchen Tagträumen kribbelte es mächtig.
Geld, brauch ich Geld? Ne! Durch das arbeiten am letzten Wochenende hatte ich wieder mal reichlich. Es würde garantiert reichen. Hoffentlich spielten sie heute mal vernünftige Musik.
Die Stunde war um, die Sendung zu Ende. Ich schmiss mich auf das Bett und grübelte so dahin. Was soll ich noch bis heute Abend machen. Der Ruf meiner Mutter brachte mich wieder in die Wirklichkeit zurück.
„Micha kannst du mal den Müll rausbringen“
„Ja mach ich!“ Das mach ich war aber sehr halbherzig gemeint. Denn zum Müll raustragen stand mir jetzt nicht gerade der Sinn. Also erst einmal liegen bleiben und abwarten. Mutter war wieder gnadenlos, scheuchte mich aus dem Bett, hielt mir den Müll hin und sagte
„Wird es heute noch was“
Ja, ja, ist ja schon gut. Ich quälte mich aus dem Bett, nahm den Müll und stiefelte nach draußen. Nach draußen zu unserem Müllplatz. Ich schlürfte ums Haus herum.
Draußen an den Mülltonnen traf ich Frank. Der wohnte mir gegenüben. Ich grinste ihn an.
„Auch zum Müll rausbringen verdonnert.“
Auf seinem Gesicht zeichnete sich alles ab. Es sah aus, als wäre er stinksauer. Ich musste lachen.
„He feixe nicht so doof. Warum müssen wir immer den Müll rausbringen. Der kleine wird in Watte gepackt. Der kann sich alles erlauben und ich bin dann wieder der dumme.“
„Ha ha du hast es ja noch gut, du hast ja noch einen Bruder. Und was mach ich, ich muss für alles den Kopf hinhalten. Was machst du heute Abend?“
„Was soll ich schon machen! Gehe natürlich ins Erbgericht!“
„Alles klar, ich auch. Dann sehen wir uns ja heute Abend.“
Die Mülltonnen aufgeklappt und unseren Müll entsorgt.
Ich ging wieder in unsere Wohnung. Was fange ich mit der restlichen Zeit an. Die Zeit die mir bis heute Abend noch blieb. Sollte ich die Hausaufgaben, die wir mal wieder bekommen hatten, schon anfangen. Lust, dazu hatte ich nun gar keine Lust. Schule, warum sollte ich für die Schule was machen. Ne, dass verschieben wir mal auf Morgen.

Es war noch reichlich Zeit vorhanden, also dachte ich mir, den Satz musst du unbedingt ihr erklären. Michaela musste ich es erklären. Meiner Mutter Bescheid gesagt, mein Fahrrad geschnappt und los ging es, denn sie wohnte im Nachbarort. Ich strampelte so vor mich hin und musste mich doch ganz schön anstrengen. Anstrengen, weil es den Berg hinauf ging. Bei der ganzen Radelei schaute ich in der Gegend herum, schaute zu Himmel. Es war heute richtiges Bilderbuchwetter. Die Frühlingssonne knallte vom Himmel. Einen Himmel der fast blank gefegt war. Ein laues Lüftchen wehte mir entgegen. Es war das erste Mal in diesem Jahr, das die Sonne so wunderbar schien. Ich begegnete keinen, zu mindestens keinen den ich kannte. Die meisten Menschen saßen zu Hause und aßen zu Mittag.
Endlich geschafft. Ich stand vor ihrem Haus. Leicht abgekämpft. Also mal zwei Minuten warten, Luft holen, den Puls wieder nach unten fahren und dann klingelte ich und ihr Bruder öffnete mir die Tür.
„Hallo, ist Michaela da?“
„Ja“ kam als Antwort. Ich dachte bei mir, muss ich dir jedes Wort aus der Nase ziehen.
„Kann ich sie mal sprechen?“
„Michaela“ brüllte er ins Haus hinein. „Micha ist da“
Es dauerte eine ganze Weile, wo ich dachte, erscheint sie heute noch. Sie ist immer noch sauer, sauer auf mich. Sauer auf den Satz, den ich in der letzten Bio-Stunde zu ihr gesagt hatte. „Michaela komm wir müssen für Bio lernen“ Sie bekam ein roten Kopf und ich begriff erst dann, nachdem die Worte ohne nach zu denken aus mir heraus gesprudelt waren, was ich da von mir gegeben hatte. Es war echt peinlich. Irgendwie musste ich diesen Satz gerade rücken. Denn es war wie immer bei mir, erst geredet und dann nachgedacht.
Auf der ganzen Fahrt zu ihr passierte irgendetwas mit mir. Michaela hatte sich in meinem Gehirn eingepflanzt. So richtig wusste ich auch noch nicht, was es bedeuten sollte. Was ich davon halten sollte.
Aber eine einfache Entschuldigung wollte ich aber nicht von mir geben. Und nachdem die halbe Schule schon darüber quatschte …
Etwas verloren stand ich vor ihrer Haustür und schaute so über den Ort.
„Micha.“
Erschrocken drehte ich mich um. Mein Blick ging zu ihrem Gesicht und ich versuchte heraus zu bekommen – ist sie noch sauer. Aber was ich sah, sah nicht nach sauer aus. Ne sauer sah anders aus. Sie lächelte mich an.
„Michaela, dieser Satz war nicht gerade meine Sternstunde. Ich weiß, aber seit die halbe Schule darüber quatscht, ist es noch beschissener. Bitte verzeih mir.“
„Micha“ und ich dachte, was kommt jetzt. „Micha, lass sie doch quatschen. Sie wissen es nicht besser.“ Dabei schaute sie mir in meine grau-grünen Augen und lächelte.
Puh, ich war Erleichert, denn irgendwie war ich doch ein klein bisschen in sie verliebt. Verliebt, wie man als Teenager verliebt sein kann. Aber wie ist man als Teenager verliebt. Wie fühlt es sich an. Keine Ahnung, denn ich wusste nur eins, sie pflanzte sich immer mehr in meinem Gehirn ein. Ich musste recht oft an sie denken, aber es wollten sich einfach keine Schmetterlinge einstellen. Schmetterlinge die einen vollkommen den Kopf verdrehen. Warum? Ich ging die paar Stufen zu ihr hoch. Fieberhaft überlege ich, ob ich sie in die Arme nehme oder nicht. Sie nahm mir die Entscheidung ab und kam näher zu mir. Ergriff meine Hand und hielt sie fest. Meine Augen strahlten. Und es brannte sich immer mehr in meinem Gehirn ein – Sie brannte sich immer mehr ein. Ist man jetzt verknallt?
„Machen wir heute was zusammen“ fragte ich sie. „Ich wollte zur Disco nach Schirgiswalde gehen“
„Da muss ich erst mal meine Eltern fragen“
Das war der falsche Satz, dachte ich so bei mir. Das wird nichts. Sie ging ins Haus zurück. Ich wartete und stand ein bisschen wie verloren vor ihrer Tür. Und wie ich schon geahnt hatte, sie durfte nicht mit.
„Können wir dann jetzt noch ein wenig zusammen sein?“
„Ok! Ich komme gleich wieder.“
Nach einer Weile kam sie wieder heraus, eine Decke unter den Arm und wir spazierten los. Wir gingen gemeinsam in Richtung Waldrand, der gleich hinter ihrem Haus begann. Vor uns lag eine große Wiese, auf welcher die ersten Blumen blühten. Die Sonne im Rücken, die schöne Wiese vor uns – ich war irgendwie in Gedanken. Gedanken, die sich um sie drehten. Irgendetwas war plötzlich anders.
Mit den Worten „Bereitest du mal die Decke aus!“ wurde ich aus meiner Gedankenverlorenheit gerissen und tat wie mir befohlen. Wir setzten uns hin und quatschten, was zwei Teenager so quatschten. Wir redeten über absolut belanglose Dinge – nur nicht über uns. Ich legte mich auf den Rücken, die Arme über den Kopf verschränkt und dachte so bei mir – wenn sie jetzt sich an mich kuschelt, wäre das auch nicht schlecht. Vielleicht könnte ich sie dann auch endlich küssen. An was anderes wagte ich gar nicht zu denken. Aber es passierte mal wieder nichts. Irgendwie war ich traurig, denn wir waren beide doch ziemlich schüchtern. Warum wusste ich auch nicht so genau. Es war nicht das, was ich mir erhofft hatte. Nur nichts anmerken lassen. Vielleicht sollte ich mal meinen inneren Schweinehund besiegen und einfach anfangen. Nein so schüchtern, wie ich war – warum eigentlich. Keine Ahnung. Ich schaute gedankenverloren in den Himmel, schaute mir den fast blank geputzten Himmel an. Nur vereinzelt war eine Wolke zu sein.
Ich schaute zu ihr herüber, denn sie hatte sich auf die Seite gedreht. Sie hatten ihren Kopf auf ihren Arm abgelegt. Ihre Augen lagen auf meinem Gesicht. Meine Augen begannen sie ab zu scannen. Und was ich scannte brachte mich erst recht durch einander. Wir redeten noch ein bisschen über Gott und die Welt, als sie plötzlich wie aus heiterem Himmel fragte
„Hast du die Hausaufgaben für Montag schon gemacht?“
Oh nein! Ich war wieder in der Realität angekommen. Typisch Mädels, warum denkt sie jetzt gerade an die blöden Hausaufgaben. Meine Gedanken gingen in eine vollkommen andere Richtung. Meine Gedanken beschäftigten sich mit ihr, mit ihr ganz allein.
„Ne habe ich noch nicht gemacht, habe ich auf Morgen verschoben“ gab ich etwas mufflig zur Antwort. Vielleicht ein bisschen zu mufflig. Sie schaute mich mit einem Blick an, der Bände Sprach.
„Entschuldigung, so war das nicht gemeint. Ich war aber gerade mit meinen Gedanken komplett wo anders.“ Sie lächelte so, wo ich dachte, sei weiß es. Sie weiß was in meinen Kopf vor sich geht und drehte sich auf den Bauch.
„Jungs, ihr denkt doch immer nur an das eine.“ Entsetzt schaute ich sie an. Was hatte sie da gerade gesagt. „Michaela immer nicht, aber wenn so ein bezauberndes Wesen neben mir liegt. Was soll ich machen, ich bin eben ein Junge.“
Und wieder betrachtete ich sie so von der Seite, schaute mir ihr Profil an und stellte Mal wieder fest – Mädels sind doch ein sonderbares Wesen. Mädels können uns Jungs doch ganz schön den Kopf verdrehen. Meine Hand wanderte langsam in ihre Richtung, berührten sie und ich begann sie ganz vorsichtig zu streicheln. Irgendwie lag ich viel zu weit weg von ihr. Vorsichtig rutschte ich zu ihr heran. Ich fuhr mit meinen Fingern langsam ihren Rücken herunter, ganz langsam. Sie schaute mich an und schloss die Augen und ich bewegte meine Finger an den Seiten wieder langsam nach oben. Noch langsamer um jeden Zentimeter ihres Körpers genießen zu können. Ich streifte ihre Brüste, was ein wohliges kribbeln in mir auslöste. Mein Puls begann sich ganz langsam an zu erhöhen, denn es war ein herrliches Gefühl mit meinen Fingern über ihre Brüste zu streicheln, ihren Körper zu berühren. So ging es eine ganze Weile. Bei jeder Berührung fühlte ich einen kleinen Stromstoß. Einen Stromstoß der mich an meinen empfindlichsten Nervenbahnen traf. Dabei schwiegen wir die ganz Zeit. Ich genoss es sehr.
Auf einmal erschallte ein Ruf aus dem Garten. Ihr Bruder brüllte zu uns herauf. Michaela stöhnte auf und zog ihr Gesicht in Falten.
„Wollt ihr beide mit Kaffee trinken?“
Misst, warum muss er immer stören. Dabei schaute ich auf die Uhr, es war schon gleich 16.00 Uhr. Ich hatte gar nicht bemerkt wie die Zeit vergeht. also rief ich zurück
„Nein, ich muss gleich los“ sagte ich leise. Obwohl los, ne eigentlich wollte ich nicht los.
Sie schaute mich wieder mit so einem Blick an. Wir packten zusammen und gingen nach unten. Ich wollte mich gerade verabschieden, da gab sie mir plötzlich ganz schüchtern einen Kuss auf den Mund. Mein Puls ging schlagartig nach oben. Mein Herz füllte sich plötzlich ganz komisch an, so als wenn es aus dem Rhythmus geraten wäre. Scheiße dachte ich bei mir, konnte sie das nicht schon eher machen, eher als wir noch verträumt auf der Decke lagen. Weit genug von ihrem Haus und den Blicken ihrer Familie. Denn sie in meine Arme zu nehmen und ihren Kuss zu erwidern, und das vor ihrer Wohnungstür, dass traute ich mir nicht. Ihre Eltern, besonders ihr Vater, passte ständig auf sie auf.
„Soll ich morgen vorbeikommen und wir machen die Hausaufgaben zusammen?“ Brachte ich gerade noch heraus. In meinen Kopf spukte plötzlich so ein Gedanke herum. Vielleicht sind wir morgen mal allein in ihren Zimmer. Hausaufgaben in Mathematik. Ein Fach was mir absolut keine Probleme bereitet.
„Ja, wäre nicht schlecht“ kam schüchtern die Antwort.
„Na dann bis Morgen! Um welche Uhrzeit soll ich denn da sein?“
„So gegen zehn wäre ideal.“
„OK, dann bis morgen um zehn!“
Ich setzte mich auf mein Fahrrad und fuhr los. So in Gedanken, baute ich fast einen Unfall. Ich habe gar nicht mitbekommen das jemand über die Straße wollte. Gedanken, die sich um Michaela drehten. Der Kuss von ihr kam so überraschend! Ich schmeckte noch immer ihre Lippen auf meinen Mund. Ich fühlte noch immer das prickelnde Gefühl. Und es fühlte sich gut an, richtig gut. Ich wollte schon wieder umdrehen, aber da waren immer noch ihre Eltern, vor allem ihr Vater.
Es war bei ihr schon einen komische Erziehung. Eine Erziehung, die auch bei mir manchmal von altmodischen Begriffen geprägt ist. Mein Vater war genauso konservativ. Wir waren doch Jung und wollten die Welt erkundigen. Wir wollten wissen wie funktioniert das mit der Liebe. Wir wollten doch wissen, wie ist das mit dem Sex. Wir wollten alles ausprobieren, auf Gedeih und Verderb. Warum sollten wir uns zurückhalten? Warum? Das Leben kann schon ziemlich hart sein.
Egal, es half kein Trübsal blasen.

Thema: Winter, Claudia - Das Honigmädchen
Fdlmich

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Winter, Claudia - Das Honigmädchen 14 May, 2019 14:00 40 Forum: Belletristik W

Autor: Winter, Claudia
Titel: Das Honigmädchen
Originaltitel: ---
Verlag: Goldmann Verlag
Erschienen: 18.03.2019
ISBN-13: 978-3442485741
Seiten: 448
Einband: Taschenbuch
Serie: ---
Preis: 9,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Vor "Aprikosenküsse" hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Ihr neuer Roman "Glückssterne" erscheint am 12. Dezember 2016 im Goldmannverlag, Randomhouse.
Ihre frühen Werke sind in Neuauflage unter dem Pseudonym "Carolin Wunsch" erschienen.

Die Autorin lebt mit ihrem Mann und den Hunden Kim und Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Homepage der Autorin:
www.c-winter.de

Quelle: amazon.de

Inhaltsangabe:

Zitat:
Die alleinerziehende Camilla kämpft an allen Fronten: Täglich muss sie sich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen, während ihre fünfzehnjährige Tochter Marie gegen sie rebelliert. Und dann wird sie auch noch nach Südfrankreich geschickt, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln – im Gepäck das tobende Mädchen und ihren nervtötenden Nachbarn, der sich ihnen spontan angeschlossen hat. Kein Wunder, dass sich das pittoreske Bergdorf Loursacq zunächst als wenig heilsam für die angespannten Gemüter erweist. Doch Camilla krempelt die Ärmel hoch – und lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst dann auf zarten Flügeln herbeifliegen, wenn man bereit für sie ist …

Quelle:
randomhouse.de

Meine Meinung:

Da ich ja solche Bücher liebe, wo es um zwischenmenschliche Beziehung geht, dachte ich mir, nach dem ich die Rückseite gelesen habe, kaufst du dir es mal.
Am Anfang fand ich es sehr schwierig zu lesen. Die ersten ein paar Kapitel empfinde ich als sehr holprig. Man kommt einfach nicht ins lesen. Man liest zwei, drei Seiten, und irgendwie geht es nicht vorwärts. Ich wollte es schon weglegen und dachte bei mir – Fehlkauf.
Zum Glück habe ich es nicht getan, denn plötzlich fing es irgendwie an. Die Geschichte wurde flüssiger, die Personen wurden konkreter und auch die Bienen kamen ins Spiel. Denn um Bienen geht es in diesem Buch. Auch um Honig, eine alte Familiengeschichte, von der die Hauptperson Camilla absolut nichts weiß.
Es geht auch darum, warum versteht man sein Kind plötzlich nicht mehr – weil man sein eigenes Leben erstmals auf die Reihe bekommen muss. Ein Leben, das durch den Betrug des eigenen Ehemannes vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist. Es geht um Vertrauen sehr viel Vertrauen, dass Camilla wieder lernen musste. Es geht auch um solche Kleinigkeiten, wie die französische Küche, um einfach Gerichte usw.
Das Ende ist zwar, wie in den meisten Büchern eines solchen Genres, vorhersehbar. Aber wie Claudia Winter es umgesetzt hat, fand ich zum Schluss doch sehr gekonnt.
Wie gesagt, nachdem man die ersten paar Kapitel hinter sich gebracht hat, ist es ein Buch zum lesen. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es stehen Dinge drin die man im wirklichen Leben auch gebrauchen kann. Und wenn man sie beachtet kann das Leben einfach herrlich sein.

MfG Micha!!!

4 sterne

Thema: Happy Birthday, Peter!
Fdlmich

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04 May, 2019 09:47 33 Forum: Geburtstagsgrüße

Von mir ebenfalls die allerbesten Glückwünsche zu deinen Geburstag.

MfG Micha!!!

Thema: Willkommen FdlMich
Fdlmich

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24 Apr, 2019 10:18 58 Forum: Begrüßung

Melanie es ist war.

Unkraut vergeht nicht. habe am Wochenende mit Helga telefoniert. Wenn es klappt sehen wir uns im August, wenn meine Frau und ich nach Wien in den Urlaub fahren. Sie kann sich noch ganz genau an dich erinnern und die lieben Grüße werde ich ausrichten.

Fdlmich!!!

Thema: [Thriller] Gerritsen, Tess - Grabesstille (9. Fall Rizzoli u. Isles - Reihe)
Fdlmich

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16 Apr, 2019 22:25 27 Forum: Gerritsen, Tess

So ich habe es im Krankenhaus ausgelesen.

Ich kann zwar jetzt nicht beurteilen, ob von ihr viele autobiographische Zügen in den Buch vorhanden sind.

Aber ihr Schreibstil ist doch irgendwie was besonderes. Man kommt beim lesen einfach nicht ins stottern. Man liest und liest und will es immer wieder von Seite auf Seite neu wissen - wer ist oder besser gesagt was ist es. Das unbekannte wesen.

Was mir besonders gefallen hat, das sie in diesen Buch auch zwischenmenschliche Töne anschlägt. Dort wo ihr Mann sich erhebeliche Sorgen um sie Macht. Obwohl er doch selber Polizist ist. Oder ihr Kollege ihr solche Fragen stellt, was sie davon halten würde, wenn ihr Mann sich gar keine Sorgen macht.

Das Thema, was sie in dem Buch behandelt ist allerdings heftig. Kindesmißbrauch finde ich abscheulich. Es gibt leider viel zu viel davon.

Ein gelungenes Buch, was man weiter empfelen kann.

MfG Micha!!!

Thema: [Thriller] Shepherd,Catherine - Der Puzzelmörder von Zons
Fdlmich

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14 Apr, 2019 17:57 24 Forum: Deutsche Krimi & Thriller S

Und was war diesmal falsch Compi1
Das mit den Internet habe ich ja schon mal hinbekommen.

MfG Micha

Thema: Neuer Lesestoff April - Juni 2019
Fdlmich

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14 Apr, 2019 17:40 22 Forum: Neuer Lesestoff

Danke Charlie.

Wenn die Bücher genaus so gut wie das "Drei Frauen am See" dann habe ich nichts falsch gemacht. Ich liebe solche Bücher, wo es um zwischenmenschliche Beziehung und um Liebe geht.

MfG Micha

Thema: Neuer Lesestoff April - Juni 2019
Fdlmich

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14 Apr, 2019 13:44 19 Forum: Neuer Lesestoff

Diese Woche gekauft
Ein ganzes halbes Jahr (Lou, Band 1) - Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben (Lou, Band 2) - Jojo Moyes und
Das Honigmädchen - Claudia Winter

MfG Micha!!!

Thema: [Thriller] Shepherd,Catherine - Der Puzzelmörder von Zons
Fdlmich

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14 Apr, 2019 13:38 42 Forum: Deutsche Krimi & Thriller S

Danke Anke fürs verschieben.

Kann ich das auch selber machen?

MfG Micha!!!

Thema: [Thriller] Shepherd,Catherine - Der Puzzelmörder von Zons
Fdlmich

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Shepherd, Catherine - Der Puzzelmörder von Zons 14 Apr, 2019 10:17 03 Forum: Deutsche Krimi & Thriller S

Autor: Shepherd, Catherine
Titel: Der Puzzelmörder von Zons
Originaltitel: ---
Verlag: Kafer Verlag
Erschienen: 25. Juli 2012
ISBN-13: 978-3000390098
Seiten: 296
Einband: TB
Serie: Zons-Triller Band 1
Preis: 9,99 €

Autorenporträt:
Zitat:
Catherine Shepherd (eigentlich Katrin Schäfer; * 28. Oktober 1972) Katrin Schäfer wuchs in Oranienburg bei Berlin auf, studierte BWL an der Universität Gießen und arbeitete anschließend bei Banken in Frankfurt am Main und Düsseldorf.
Catherine Shepherd begann im Jahr 2012 mit Publikationen über die Self-Publishing-Plattformen von Amazon für E-Books (Kindle Direct Publishing) und für Taschenbücher (CreateSpace.com). Darüber hinaus veröffentlichte sie die Bücher im deutschen Buchhandel über den selbst gegründeten Kafel-Verlag. Catherine Shepherd hat nach eigenen Angaben über Amazon.de und andere E-Book Shops mehr als 1.000.000 Exemplare ihrer Bücher verkauft.
Sie lebt mit ihrer Familie in Zons am Rhein.

Quelle: Wikipedia.de

Inhaltsangabe:

Zitat:
Eine Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart, die Sie nicht vergessen werden.

Zons 1495: Eine junge Frau wird geschändet und verstümmelt aufgefunden. Offensichtlich war sie Opfer des Rituals eines perversen Mörders geworden. Eigentlich ist das kleine mittelalterliche Städtchen Zons, das damals wie heute genau zwischen Düsseldorf und Köln am Rhein liegt, immer besonders friedlich gewesen. Doch seitdem der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden dem Städtchen die Zollrechte verliehen hatte, tauchte immer mehr kriminelles Gesindel auf. Bastian Mühlenberg von der Zonser Stadtwache ist geschockt von der Brutalität des Mörders und verfolgt seine Spur - nicht ahnend, dass auch er bereits in den Fokus des Puzzlemörders geraten ist.

Zons 2012: Die Journalismus-Studentin Emily kann ihr Glück kaum fassen! Sie darf eine ganze Artikelserie über die historischen Zonser Morde schreiben. Doch mit Beginn ihrer Reportage scheint der mittelalterliche Puzzlemörder von Zons wieder lebendig zu werden, als eine brutal zugerichtete Frauenleiche in Zons aufgefunden wird. Kriminalkommissar Oliver Bergmann nimmt die Ermittlungen auf. Erst viel zu spät erkennt er den Zusammenhang zur Vergangenheit. Verzweifelt versucht er die Puzzleteile des Mörders zusammenzufügen, doch der Täter ist immer einen Schritt voraus.

Quelle: Bücher.de

Meine Meinung:

Auf die Autoren bin ich aufmerksam geworden, als ich eines schönen Abends Marcus Lanz geschaut hatte. Ich fand es faszinierend, wie sie es selber geschafft hat sich im Haifischbecken der großen Verlage zu behaupten. Sie gründete, nachdem ihr Buch als e-Book auf Platz 1 der Bestsellerliste stand, einfach einen eigenen Verlag. Denn immer mehr Leser wollten dieses Buch auch als Papier in den Händen halten.

Also ab in meine persönliche Buchhandlung, es bestellt und dann mächtig gestaunt weil es so dünn war.

Nach dem es eine Weile bei mir rumgelegen hatte, ich hatte noch andere Sachen zu lesen, nahm ich es an einem Sonntag mit auf Arbeit. Die erste Seite aufgeschlagen und angefangen zu lesen. Ich fand es von Seite zu Seite immer faszinierender. Es war spannend und flüssig geschrieben. Die Geschichte, dargestellt in zwei verschieden Zeitzonen – vor 500 Jahren und heute – war meisterhaft umgesetzt.
Man kommt auch nicht in den Zeiten durch einander, denn die Handlungen sind identisch. Die Historische sowie die Gegenwart. Nur die Methoden der Aufklärung dieses Falles waren logischer Weise anders.
Auch das zwischenmenschliche kam in beiden Zeiten nicht zu kurz, denn jeder der beiden Hauptpersonen war verliebt. Bastian Mühlenberg und Emely. Mittag habe ich es dann zu Ende gelesen und war irgendwie baff.

Also wieder in die Buchhandlung und weitere Bücher von ihr bestellt.

Das Buch als Einsteiger in ihre Werke ist sehr empfehlenswert.

Weitere Bücher aus der Zons-Reihe sind

Der Sichelmörder von Zons (erschienen auch unter den Titel Erntezeit)
Kalter Zwilling
Auf den Flügeln der Angst
Tiefschwarze Melodie
Seelenblind
Tränentod
Knochenschrei

MfG Micha!!!

Thema: Willkommen FdlMich
Fdlmich

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12 Apr, 2019 16:52 10 Forum: Begrüßung

Es gibt keine dummen Fragen und ich muss gerade so vor mich hinschmunzeln. Denn diese Frage wurde mir schon zu Leseratten-Zeiten gestellt.

Fdl = Fahrdienstleiter
Mich = Michael

Das habe ich schon seit Ewigkeiten als Nickname.

MfG Micha!!!

Bevor noch jemand fragt: die drei Ausrufezeichen haben nichts zu bedeuten. Ist auch nur so eine Marotte von mir. Die gibt es ebenfallls schon seit den Leseratten.

Thema: Willkommen FdlMich
Fdlmich

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10 Apr, 2019 23:42 20 Forum: Begrüßung

Noch mal an alle Danke für die freundliche Begrüßung.
Ich werde mich bemühen ein fleißiger Schreiber zu sein.

Kann mir eigentlich jemand mal sagen, wer ist den eigentlich Melanie, die mit uns in Wien war.

Gehört eigentlich nicht hier her, aber ich habe heute Post von Helga aus Wien bekommen. Sie lässt alle ehemaligen Leseratten herzlich grüßen. Ich bekam beim Lesen ihrer E-Mail eine Gänsehaut. Als wir sie damals besucht hatten und wir mit ihr in der "Zehner Marie" waren - wie gesagt es war absolut geil.
Ich kann mich noch erinnern wie Caroline vollkommen staunend da saß und nur mit den Kopf geschüttelt hatte, wie sie mein sächsich und ich ihr wienerisch verstanden hatten. Wir konnten schon immer mit Österreichern.

Was ist eigentlich GsD?

MfG Micha!!!

Thema: Berg, Eric - Das Küstengrab
Fdlmich

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Berg, Eric - Das Küstengrab 07 Apr, 2019 13:42 30 Forum: Berg, Eric

Autor: Eric Berg
Titel: Das Küstengrab
Originaltitel: ---
Verlag: Limes
Erschienen: September 2014
ISBN-13: 978-3-809026419
Seiten: 414
Einband: Taschenbuch/Softcover
Serie: Ostseekrimis Bd. 2
Preis: 14,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Eric Berg zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen langgehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman Das Nebelhaus, der 2017 mit Felicitas Woll in der Hauptrolle verfilmt wurde. Seither begeistert Eric Berg mit jedem seiner Romane Leser und Kritiker aufs Neue und erobert regelmäßig die Bestsellerlisten.


Quelle: Randomhouse de

Inhaltsangabe:

Zitat:
Eine abgelegene Insel. Eine verhängnisvolle Vergangenheit, die sie einholt. Eine verschworene Gemeinschaft.
Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrte Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endete in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kam Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wurde schwer verletzt und leidet seither an Amnesie. Vier Monate nach dem Unfall reist Lea erneut nach Poel. Sie will herausfinden, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an nichts erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …


Quelle: Randomhouse de

Meine Meinung:

Da ich im Moment sehr vermehrt auf Deutsche Krimiautoren stehe, war es schon fast eine Pflicht, dieses Buch zu kaufen.
Das lesen viel zum Anfang wiedermal etwas schwer, weil es kein klassischer Kriminalroman in dem Sinne ist. (Mord, Täter, Jagd nach dem Täter usw.)
Aber wie immer bei mir geschah es nach ein paar Seiten, dass ich mich in das Buch hinein gefressen habe. Es wird von Seite zu Seite immer spannender. Der Autor versteht es meisterhaft die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden.
Man erfährt warum das ganze passieren musste.
Man erfährt wiedermal, dass Menschen vergessen mit einander zu reden, denn sonst wäre das tragische Schicksal einer Hauptperson nie passiert.
Am Schluss gibt es sogar noch so etwas wie ein Happyend. Nur dass er die Leser im Unklaren lässt, ob die Hauptperson eine Schuld an den ganzen geschehen hat.
Der Roman hat mich übrigens inspiriert, spontan nach meinen überstandenen Krankenhausbesuch ein verlängertes Wochenende auf der Insel Poel zu verbringen.

MfG Micha!!!

Thema: Willkommen FdlMich
Fdlmich

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Willkommensgrüße 07 Apr, 2019 13:21 05 Forum: Begrüßung

Danke an alle.

MfG Micha !!!

Thema: Lennox, Judith - Tildas Geheimnis
Fdlmich

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Lennox, Judith - Tildas Geheimnis 06 Apr, 2019 14:30 36 Forum: Belletristik L

Autor: Judith Lennox
Titel: Tildas Geheimnis
Originaltitel: Some Old Lover’s Ghost
Verlag: Piper
Erschienen: Dezember 2000
ISBN-13: 978-3492232197
Seiten: 552
Einband: Taschenbuch
Serie: -
Preis: 12,00 Euro

Autorenporträt:

Zitat:
Judith Lennox, geboren 1953 in Salisbury, wuchs in Hampshire auf. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen des modernen englischen Gesellschaftsromans und gelangt mit jedem neuen Buch auf die deutschen Bestsellerlisten. Judith Lennox liebt Gärtnern, ausgedehnte Wanderungen, alte Häuser und historische Stätten. Sie lebt mit ihrem Mann in Cambridge. Die beiden sind Eltern dreier erwachsener Söhne.

Quelle: Piper Verlag

Inhaltsangabe:

Zitat:
In diesem Buch geht es um zwei Frauen, Rebecca, einer Fernsehjournalistin und eben um die Dame Tilda. Dies setzt sich ihr Leben lang für arme Waisenkinder ein, die in Armenhäusern aufgewachsen sind. Der Hintergrund dieser Arbeit ist der, sie ist selbst ein Kind das in einen Armenhaus geboren ist. Sie ist das Kind von einem reichen Gutsbesitzer, der ihre Mutter praktisch vergewaltigt hat. Und in England gab es sehr lange ein Gesetz, das uneheliche Kinder und deren Mütter von dem Mann, der sie geschwängert hatte, einfach ohne Angabe der Gründe von der Bildfläche verschwinden lassen konnte. (ins Armenhaus stecken).

Ihre Tante befreit sie aus diesem Haus, ohne ihr je den wahren Grund ihrer Herkunft zu sagen.

Rebecca erhält nun von Tilda den Auftrag, ihre Biographie zu schreiben. Dabei erfährt sie von der enttäuschten Liebe zu Daragh Canavan, ihr Leben während des zweiten Weltkrieges und der Entwicklung zu einer Heiligen für Waisenkinder. Und da Rebecca selber in einer Beziehungskrise steckt, erfährt ihr Leben eine ungeahnte Wendung.

Als sie noch auf die geheimnisvolle Spur eines Mordes kommt, ist die Spannung kaum noch zu überbieten.

Quelle: Klappentext

Meine Meinung:

Der Einstieg in dieses Buch fällt, oder besser gesagt ist mir etwas schwer gefallen, aber so ungefähr ab der 50 Seiten fängt das ganze an sehr interessant zu werden. Und man liest und liest. Zum Schluss gibt es auch noch ein kleines Happyend.

Das interessante an dem Schreibstil von Judith Lennox ist, das sie es schaft die Vergangenheit und das Heute so zu verbinden, dass wenn sie gerade wieder im Heute schreibt, mann unwillkürlich sich nach der Vergangenheit sehnt, weil man ja wissen will, wie die Geschichte ausgeht.

Ich finde dieses Buch sollte man gelesen haben.

Tschüß Micha!!!

Thema: [Thriller] Gerritsen, Tess - Grabesstille (9. Fall Rizzoli u. Isles - Reihe)
Fdlmich

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04 Apr, 2019 22:09 47 Forum: Gerritsen, Tess

Klingt gut.
Lese ich gerade. Bin bei Seite 150 und bis jetz war es spannend.

Bin mal gespannt wie es ausgeht.

Fdlmich

Thema: Heldt, Dora - Drei Frauen am See
Fdlmich

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Daumen hoch! Heldt, Dora - Drei Frauen am See 04 Apr, 2019 21:36 32 Forum: Heldt, Dora

Autor: Heldt, Dora
Titel: Drei Frauen am See
Originaltitel: Drei Frauen am See
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erschienen: 31. August 2018
ISBN-13: 978-3423262064
Seiten: 576
Einband: Softcover
Serie: Einzelroman
Preis: 16,90 Euro

Autorenporträt:

Zitat:
Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, ist gelernte Buchhändlerin und lebt heute in Hamburg. Mit ihren Romanen führt sie seit Jahren die Bestsellerlisten an, die Bücher werden regelmäßig verfilmt.

Quelle: dtv Verlag

Inhaltsangabe:

Zitat:
Drei Freundinnen, vier Leben und ein Haus am See Die bewegende Geschichte einer ganz besonderen Frauenfreundschaft, erzählt aus den Perspektiven von Alexandra, Marie, Friederike und Jule … Der neue große Roman von Dora Heldt

Sie sind enge Freundinnen von Kindesbeinen an: Marie, Alexandra, Friederike und Jule. Egal, wohin ihre Lebenswege sie verschlagen hatten: Jeden Freitag vor Pfingsten trafen sie sich auf Einladung von Marie im wunderschönen Haus am See, in dem sie schon als Kinder herrliche Sommer verbracht hatten. Marie, die sensible Fotografin, war die Seele der vier. Die Nachricht von Maries Tod mit Anfang fünfzig trifft sie alle wie ein Schock. Denn seit ihrem Streit zehn Jahre zuvor hatten sie kaum noch Kontakt miteinander. Aber selbst nach ihrem Tod hält Marie eine Überraschung für ihre Freundinnen bereit: eine Einladung zum Notar. Die Vorstellung, sich wiederzusehen, erfüllt jede von ihnen mit Unbehagen. Entziehen können sie sich jedoch nicht. Was ist es, wovor sie sich fürchten? Und was ist es, das sie dazu bringt, trotzdem anzureisen?



Meine Meinung:

Eine Geschichten aus dem Leben


Zum Anfang möchte ich sagen, Dora Heldt habe ich noch nie gelesen. Ihre Bücher fand ich immer zu seicht. Die Verfilmungen waren immer sehr amüsant anzuschauen. Man konnte ganz bequem abschalten.

Nun habe ich mir vor einem Viertel Jahr ihr neues Buch "Drei Frauen am See" gekauft. Es lag eine Weile herum, weil wieder mal ein anderes Buch dazwischen kam. Dann angefangen zu lesen und ich war sehr überrascht:

Es ist ein Buch, welches mitten aus dem Leben geschrieben ist. Es geht um die Freundschaft von vier jungen Mädchen - Marie, Alexandra, Friederike und Jule-, die sich bereits aus der Schulzeit kennen.

Eine Freundschaft, die alle Schwierigkeiten überstanden hatte.

Eine Freundschaft, die selbst nach der Schulzeit noch weiter bestanden hat. Und sie bestand weiter, weil sie für einander stets da waren, sich gegenseitig geholfen haben und sich regelmäßig an Pfingsten in ihrem Haus am See getroffen haben.

Eine Freundschaft, die erst dann zerbrach, als die Liebe ins Spiel kam. Sie konnten sich nicht mehr vertrauen, sie waren so zerstritten weil eine von ihnen der Meinung war, dass sie verantwortlich für das Scheitern ihrer Ehe war.

Erst als Marie Starb, sie war Herzkrank, rütteltet der Tod sie auf. Denn Marie hatte in ihrem Testament veranlasst, dass sie sich alle drei zu Pfingsten wieder im Haus am See treffen sollen.

Es war ein schwieriges Treffen - ob es gelang bitte lesen...

Ich fand das Buch hoch aktuell. Denn so wie Dora Heldt es geschrieben hat so empfinde ich das Leben. Wir sind alle erwachsene Menschen, aber viele vergessen über Probleme zu reden. Vor allem untereinander zu reden. Probleme nicht einfach so hinzu nehmen, sondern sie unter Freunden, mit seinen Lebenspartner aus zu diskutieren.
Es gab Stellen im Buch, da muss man sich echt ein Tränchen verdrücken.

Ein sehr mitreißendes Buch über zwischenmenschliche Beziehung.

Fdlmich

Fazit: wer solche Geschichten mag, sehr lesenswert

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