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Rennie
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King, Stephen - Wahn Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: King, Stephen
Titel: Wahn
Originaltitel: Duma Key
Verlag: Heyne
Erschienen: Februar 2008
ISBN-13: 978-3453265851
Seiten: 896
Einband: Gebundene Ausgabe
Serie: -

Autorenportrait:
Zitat:
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, "Carrie", erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.

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Inhaltsangabe:
Der reiche Bauunternehmer Edgar Freemantle hat bei einem schweren Unfall den rechten Arm eingebüßt und mehrere Knochenbrüche erlitten. Seine Kopfverletzung führt zu Lücken in der Erinnerung und die Schmerzen treiben ihn in den Wahnsinn. Auf Anraten seines Arztes zieht er sich in ein Strandhaus auf der Florida-Insel Duma Key zurück, um dort Linderung in der Malerei zu finden. Die Insel gehört der alten Dame Elizabeth Eastlake, deren tragische und mysteriöse Familiengeschichte sich Edgar Stück für Stück erschließt, je mehr er die pittoreske, aber auch unheimliche Szenerie der Insel malt. Seine Bilder entstehen wie im Fieberwahn und die Insel scheint ein in ihm schlummerndes Talent auf seltsame Weise zu stärken. Bald wird klar, dass seinen Bildern die unbändige Kraft innewohnt, die Wirklichkeit zu verändern. Als dann auch noch die Geister aus Elizabeths Kindheit ihr Unwesen zu treiben drohen und die Bilder schließlich ein unheimliches Eigenleben entwickeln, nimmt der Wahnsinn vollends seinen Lauf…
(Klappentext des Romans)

Meine Meinung:
Eigentlich beinhaltet der Roman gleich mehrere Storys in einer.
Zum einen erlebt man die Familientragödie um Edgar Freemantle: Durch den tragischen Unfall, den Edgar erleidet und bei dem er unter anderem einen Arm einbüßt, wandelt sich auch der Mensch Freemantle. War er vormals ein wohlhabender Bauunternehmer, dem die „Welt zu Füßen“ lag – eine glückliche Ehe, ein tolles Familienleben, Haus, Autos usw. – ändert sich sein Leben urplötzlich radikal.
Durch die starken Medikamente und die schmerzhaften Therapien, die an seinen Nerven und seinem Verstand zehren, wird er zu einem unausstehlichen ekelhaften Eigenbrötler, der letztendlich sogar seine Ehefrau vergrault, die ihn nicht mehr wieder zu erkennen glaubt. Liebe- und verständnisvoll versucht seine Frau Pam anfangs noch die Wandlung ihres Mannes seinem Unfall zu zuschreiben und unternimmt alles, um ihn auch in dieser schweren Zeit zu unterstützen, später jedoch, als Edgar sie aus seinen Wahnvorstellungen heraus, ständig verbal und einmal sogar tätlich angreift, bricht auch sie unter den seelischen Belastungen zusammen.

Edgar verzweifelt, an sich selbst und seiner Umgebung. Medikamentös bedingt versinkt er in Tagträumen und kann teilweise Wahrheit und Fantasie nicht mehr unterscheiden. Edgar wird zunehmend aggressiver, gegen sich selbst, so wie auch sein komplettes Umfeld. Alles und jede/r scheinen sich von ihm abzuwenden. Sein komplettes mühsam aufgebautes Leben bricht zusammen wie ein Kartenhaus. Einzig seine beiden Töchter halten zu Ihrem Vater. Besonders Ilse, die eine sehr innige und herzliche Beziehung zu ihrem Vater hat und die er auch selbst insgeheim als seine Lieblingstochter bezeichnet, versucht verzweifelt das heile Familienleben der Freemantles wieder zu kitten und kümmert sich rührend um ihren kranken Vater.
Doch die Ehe von Edgar und Pam scheint gescheitert…

Der zweite Handlungsstrang beginnt dann auf Duma Key, einer Insel, auf die sich Freemantle zurückzieht, um unter anderem wieder zu sich selbst zu finden. Hier findet er in seinem ehemaligen Hobby, der Malerei, große Befriedigung und er entdeckt ungeahnte und teilweise auch schon unheimliche Talente an sich.

In der Nachbarschaft lernt er die überaus mysteriöse Elisabeth Eastlake und deren Geheimnis umwobenen „Butler“ Wireman kennen und hier beginnt das Buch dann eigentlich erst richtig spannend zu werden. Wireman und Freemantle freunden sich langsam an und zusammen durchleben sie Höhen und unheimliche Tiefen.
Der Leser wird langsam aber sicher in die geheimnisvolle Geschichte der Familie Eastlake eingeweiht und der Spannungsaufbau hat Suchtfaktor.

Das Buch hat zwar 800 Seiten, aber im Nachhinein bin ich der Meinung, dass es diese Ausführlichkeit auch braucht. Zwar haben sich für mich die ersten ca. 200 Seiten als sehr langwierig gestaltet, aber wenn man diesen Teil mal „überstanden“ hat, wird man reichlich belohnt.

Fazit:
Wenn jemand King mit blutrünstigen Horror-Geschichten in Verbindung bringt, dann wird er hier auf alle Fälle eines Besseren belehrt.
Für mich war der Roman „Wahn“ seit langem einer der besten Romane des Schriftstellers und ich hoffe, er bleibt dieser Linie auch für seine weiteren Erzählungen treu.
Ein absolut empfehlenswertes Buch, gerade für Leser, die Stephen King das Image des Horror-Autoren aufgeprägt haben. Spätestens jetzt lernt man den Schreiber auch von einer anderen Seite kennen.
Ein eher absolut gelungener Mystery-Thriller der Spitzenklasse, obwohl er wieder einmal in der Sparte "Horror" zu finden ist.

5 sterne

14 Jun, 2012 13:55 54
 
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