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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » Historische Romane Deutsche Autoren » Historisch Deutsche Autoren P - R » Rehn, Heidi » [Historischer Roman] Rehn, Heidi - Die Wundärztin (Wundärztin-Reihe Band 01) 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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manu1983 manu1983 ist weiblich
Schmöker Zeus




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Rehn, Heidi - Die Wundärztin Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Rehn, Heidi
Titel: Die Wundärztin
Originaltitel: -
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: 9. März 2010
ISBN-10: 3426505371
ISBN-13: 978-3426505373
Seiten: 685
Einband: Broschiert
Serie: Magdalena-Reihe Band 01
Preis: 8,99 €


Autorenportrait

Zitat:
Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen arbeitete sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit Mann und zwei Kindern lebt sie mitten in München.


Quelle: Amazon

Inhaltsangabe:

Zitat:
Deutschland im Dreißigjährigen Krieg: Die kluge Söldnertochter Magdalena arbeitet als Wundärztin im kaiserlichen Tross. Bald entbrennt sie in großer Liebe zu dem Kaufmannssohn Eric - eine verbotene Liebe. Als Eric plötzlich spurlos verschwindet, muss die inzwischen schwangere Magdalena schweren Herzens allein im Tross weiterziehen. Zwei Jahre später geschieht das Unerwartete: Der tot geglaubte Eric liegt schwer verwundet vor ihr - und wird des Mordes beschuldigt. Magdalena steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens...


Quelle: Amazon


Meine Meinung

„Die Wundärztin“ ist der erste Roman, den ich von Heidi Rehn gelesen habe. Der Titel und das Cover haben mich sehr neugierig gemacht, da ich sehr gerne historische Romane lese.
Im Vordergrund des Covers sieht man eine sitzende Frau, die den Kopf wegdreht zum Geschehen im Hintergrund, wo eine Schlacht dargestellt wird.

Die Geschichte handelt von Magdalena, der Wundärztin, und spielt zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Mit sechs Jahren flüchtet sie mit ihrer Familie aus der Heimatstadt Magdeburg, da diese in Flammen steht. Auf der Flucht rettet sie Eric und verliert ihn bald schon wieder aus den Augen. Jahre später begegnen die beiden sich wieder und es entfacht eine große Liebe.

Als ich mit dem Buch angefangen habe, hatte ich etwas Probleme, in die Handlung hineinzufinden. Je mehr Seiten ich aber gelesen habe, desto besser wurde es und bald konnte ich das Buch schon nicht mehr aus der Hand legen.
Manche Szenen verfolgte ich mit großer Spannung, jedoch waren andere Szenen meiner Meinung nach viel zu ausführlich beschrieben und in die Länge gezogen.

Die Figuren waren detailliert beschrieben und ich konnte mich so gut in jede hineinversetzen.
Für die Handlung hat die Autorin, so finde ich, sehr ausführlich recherchiert. So lief mir mehrere Male ein Schauer über den Rücken, wenn diverse Operationen sehr detailliert beschrieben wurden.

Leider musste ich mich im Laufe der Handlung auch von einigen Charakteren verabschieden, die mir sehr ans Herz gewachsen waren.

Fazit:
Ein historischer Roman, der mir sehr gut gefallen hat und in dem Spannung und Romantik nicht zu kurz kamen.

Von mir gibt es dafür
4 sterne

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"Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" (Cicero)

Ganz viele liebe Grüße
ManuCompi1

04 Jun, 2010 09:01 30 manu1983 ist offline Email an manu1983 senden Beiträge von manu1983 suchen Nehmen Sie manu1983 in Ihre Freundesliste auf
Herzgedanke
Gast


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Meine Meinung:

Magdeburg im Mai 1631
Der Kaufmannssohn Eric rettet die sechsjährige Söldnertochter Magdalena vor den Flammen der Stadt und bringt sie zurück zu ihrer Familie. Er schenkt ihr einen honiggelben Stein, der sie fortan vor allem Bösen beschützen soll. Wider Erwarten kassiert der junge Retter statt Dank von Magdalenas Vater nur verächtliche Blicke.
Freiburg im Breisgau Sommer 1644
Magdalena arbeitet als Wundärztin im kaiserlichen Tross. Mit Eric erlebt sie eine leidenschaftliche Liebe. Doch diese muss geheim bleiben, da die Väter der beiden sich einst in Feindschaft gegenüber standen. Nach einer Schlacht verschwindet Eric spurlos. Fortan muss sich Magdalena den Wirren des Krieges und des Lebens ganz allein stellen.
Heidi Rehn schafft mit „Die Wundärztin“ ein sehr bildhaftes und beeindruckendes Bild des dreißigjährigen Krieges. Ihre Sprache ist klar und zieht den Leser schon auf den ersten Seiten vollends in den Bann.
Ihren Figuren hat sie mit viel Liebe fürs Detail gekonnt Leben eingehaucht. So wirkt die Liebe zwischen Eric und Magdalena keineswegs kitschig oder primitiv.
Dagegen wirken die Tändeleien der Cousine Elsbeths eher billig und plump – mit voller Absicht. Mit Elsbeth hat die Autorin eine eher tragische Figur geschaffen, die leider ihr ganzes Leben nach ihrem persönlichen Glück sucht. Fehlende Mutterliebe führt dazu, dass sie sich schon früh ein Kind wünscht. Doch sie gebärt eine Todgeburt.
Ihre Intrigen sind meiner Meinung nach eher ein Ausdruck dafür, dass sie anderen ihr Glück neidet.
Um der Handlung nicht zu weit vorzugreifen gehe ich an dieser Stelle nicht weiter auf Elsbeth ein. Anfangs habe ich sehr wenig Sympathie für sie empfunden, im Nachhinein tat sie mir nur noch leid und ich bin mir sicher, es wird einigen Lesern so ergehen.
Aber nicht nur wegen der Figuren ist „Die Wundärztin“ schwer aus der Hand zu legen, sondern auch auf Grund der perfekten Recherche und der ununterbrochenen Spannung. Immer wieder sind Intrigen und Verwirrungen mit eingeflochten, die diese bis zum Schluss hielten. Kein Wunder also, dass ich 370 Seiten des Buches an einem Tag las.
Für mich ist es auch sehr schwer nachvollziehbar mit welchen Methoden damals operiert, behandelt und geheilt wurde und ich bin froh, dass wir heute ganz andere Möglichkeiten haben. Mit ihrer Beschreibung hat Heidi Rehn ein glaubwürdiges Bild einer Wundärztin beschrieben und mich damit sehr beeindruckt.
Übrigens hat mir auch das Cover mit dem vergoldeten Schriftzug sehr gefallen, denn es fasst die gesamte Handlung perfekt in einem Bilde zusammen.
Fazit: Historische Handlung auf hohem Niveau. Mit viel Spannung schafft Heidi Rehn ein sehr anschauliches Bild dieser Zeit.

07 Jun, 2010 09:52 10
berghexe98
Gast


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Eigene Meinung:
Die Leserunde mit der Autorin hat sehr viel Spaß gemacht und die Zusatzinfos waren beim Lesen sehr hilfreich, wenn man sich nicht mit dem dunklen Kapitel des 30-Jährigen-Krieges auskennt.

Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben und haben die Geschichte rasant am laufen gehalten. Das Leben im Tross wurde sehr anschaulich dargestellt, so dass ich mir doch vorstellen könnte, dass es so hätte sein können. Was mir allerdings zu weit ging, war die arg detailreiche Beschreibung der Wunden und Tote.
Klar ist Krieg ein Thema, dass man nicht beschönigen sollte, allerdings waren die Details für mich zu bildreich beschrieben.

Ich denke der Roman war sehr gut recherchiert, da manche Szenen doch auf Detailwissen hinweisen, allerdings hat mir ein Glossar und ein Personenregister gefehlt, so war das folgen der Geschichte manchmal nicht ganz so einfach.

Fazit:
Dieser Roman bekommt von mir drei von fünf Sternen, da mir die Beschreibungen der Wunden, Toten und Verletzten zu sehr ins Detail ging.

21 Jul, 2010 19:32 24
Netha Netha ist weiblich
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Meine Meinung:
Dieses Buch war für mich das erste der Autorin überhaupt, und ich kann jetzt schon sagen, dass es nicht mein letztes gewesen ist.
Das Cover hat mich von der Farbgebung und der Gestaltung sehr angesprochen. Eine junge Frau schaut auf ein Schlachtgetümmel im Hintergrund, und für mich sieht es so aus als wenn sie Blickkontakt zu dem Hauptmann hält, der in diesem Getümmel vorne weg reitet.

Der 30 jährige Krieg, 1618 – 1648, eine der dunkelsten Zeit in der deutschen Geschichte.
Man mag denken da steht einem schwere Kost bevor, aber nicht bei Heidi Rehn.
Sie vermag es diese grausame Epoche mit einer eher ungewöhnlichen Liebesgeschichte zu verflechten, Spannung und sehr detailgetreue Ausarbeitung stehen hier für mich ganz oben.

Magdalena die von Geburt an in dem Tross des kaiserlichen Heeres lebt, erwirbt dort die Kenntnisse der Feldscher, so ist ihr Leben davon bestimmt als Wundärztin den verwundeten Soldaten beizustehen. Beim Leben, aber auch beim Sterben.
Im zarten Mädchenalter wird Magdalena von einem etwas älteren Jungen aus den Flammen eines Hauses gerettet. Dieser Junge war Eric, als er sie zu ihrer Familie zurückbringt schlägt ihm der Hass von Magdalenas Vater entgegen.
Warum dies so ist erfährt der Leser Stück für Stück in der Geschichte.

Einige Jahre später treffen sich Magdalena und Eric wieder, und sie verlieben sich ineinander. Aber diese Liebe steht unter keinem guten Stern. Teils verzweifelt müssen die beiden um ihre Liebe und ihr Leben kämpfen.

Da diese Geschichte in einer grausamen Zeit spielt ist es gegeben das auch einige Grausamkeiten beschrieben werden, wie zum Beispiel eine sehr beliebte Foltermethode bei den schwedischen Truppen, der „Schwedentrunk“ , hierbei wird dem Delinquenten eine Mischung aus Jauche und Wasser solange eingeflösst bis dieser erstickt, oder durch die Wirkung der Jauche auf den menschlichen Körper verendet.

Was mir besonders aufgefallen ist, dass die Autorin trotz der schweren und schlimmen Zeit für die Menschen immer wieder Passagen eingestreut hat, in der die Protagonisten noch den Ruf der Natur hören. Kurze Beschreibungen wie sich Flora und Fauna trotz des Krieges verändern und entwickeln. Die Tierwelt weiß nichts von einem Krieg und dort geht das gewohnte Leben weiter.

Die Protagonisten entwickeln sich auch sehr schön in diesem Werk, jede Figur hat ihre positiven wie auch ihre negativen Seiten. Immer wieder versucht Magdalena auch bei den „Fieslingen“ eine Gute Seite zu finden. Ob sie bei allen fündig wird sei nicht verraten.

Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die eine oder andere Länge, wo ich mir sagte, nun kann es auch wieder weitergehen. Aber die waren sehr selten und haben mich nicht großartig im Gesamtbild der Geschichte gestört.

Ich wurde durch diese Geschichte spannend, informativ und fesselnd unterhalten. Habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Das Ende war schön Rund und ich warte schon auf die Fortsetzung. Die im Frühjahr 2011 auf den Markt kommt.

Ich vergebe viereinhalb von fünf Sternen für dieses Werk.

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
2014 = 59 Bücher 24365 Seiten - 2015 = 57 Bücher 19660 Seiten
2013 = 67 Bücher 23852 Seiten - 2016 = 32 Bücher 11712 Seiten
2012 = 57 Bücher 22240 Seiten
2011 = 59 Bücher 22786 Seiten
2010 = 71 Bücher 26698 Seiten
2009 = 57 Bücher 21723 Seiten

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

29 Jul, 2010 08:21 49 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
Meggie Meggie ist weiblich
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Meine Meinung:
Magdalena arbeitet als Wundärztin im kaiserlichen Tross und verliebt sich in Eric, einen Kaufmannsohn. Doch Magdalena's Vater billigt die Verbindung nicht, weil er mit Eric's Vater im Streit liegt.
Nach dem Tod von Magdalena's Vater scheint der Liebe der beiden nichts mehr im Wege zu stehen. Doch nach einer Schlacht verschwindet Eric spurlos und Magdalena muss sich entscheiden, ob sie nach Eric sucht oder sich ein neues Leben aufbaut.

Das wunderschöne Cover des Buches finde ich besonders erwähnenswert. Eine Frau, gewandet in einem roten Kleid mit weißer Schürze und Haube, scheint nachdenklich auf ein Schlachtgetümmel zu schauen.
Heidi Rehn hat eine Geschichte geschaffen, die sich über eine Zeitspanne von 20 Jahren zieht und das Leben von Magdalena als Wundärztin beschreibt. Der genaue Erzählstil umfasst die erste Liebe, die Geburt ihres Kindes Carlotta bis hin zur Gefangennahme durch die schwedischen Feinde.
Detailreich wird die Arbeit als Wundärztin erklärt. Das Kopfkino hat somit einiges zu tun.

In einer Leserunde zusammen mit der Autorin durfte ich dieses Buch genießen. Mein Dank geht an Heidi, die den Fragen standgehalten hat und Einblick hinter die Kulissen ihrer Geschichte gewährte.

Fazit:
Teil 2 "Hexengold" steht schon auf der Wunschliste. Diesen ersten Teil kann ich bedenkenlos allen historisch Interessierten empfehlen.

4 sterne

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Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Lese gerade: Heidi Rehn - Spiel der Hoffnung

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Meine Meinung:

Mit großer Liebe zum Detail hat Heidi Rehn mit „Die Wundärztin“ einen spannenden und bildreichen historischen Roman geschaffen. Auf 685 Seiten entführte sie mich in das Deutschland des Dreißigjährigen Krieges, mitten hinein in den kaiserlichen Tross. Dort wächst die junge Magdalena, gemeinsam mit ihrer Cousine Elsbeth, als Tochter eines Söldners auf. Als Kind wird sie von dem Jungen Eric aus den Flammen eines brennenden Hauses in Magdeburg gerettet. Ihm wird sie ihr Leben lang schicksalhaft verbunden bleiben, obwohl ihr Vater gegen diese Freundschaft ist.

Schon in jungen Jahren geht sie beim Feldscher Meister Johann in die Lehre und wird Wundärztin, ein harter Beruf in Kriegszeiten. Sehr ausführlich schildert die Autorin immer wieder die Arbeit der Ärzte. Nicht nur Operationen werden beschrieben, auch das ein oder andere Naturrezept hat den Weg ins Buch gefunden. Das hat mir sehr gut gefallen, denn heute gehen wir einfach nur in die Apotheke und kaufen uns die entsprechende Salbe gegen unsere Wehwehchen. In diesem Roman bekam ich einen Einblick, welche Kräuter und Pflanzen gegen die diversen Krankheiten eingesetzt werden können.

Aber auch Magdalenas Leben und ihre Liebe zu Eric sind Thema dieser Geschichte. Durch die facettenreiche Darstellung konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Die Figuren und die Landschaften waren sehr ausführlich beschrieben, selbst auf kleine Details hat die Autorin großen Wert gelegt. Ich gehe davon aus, dass sie hierfür ausführliche Recherchearbeiten durchgeführt hat.

Über die politischen Zusammenhänge erfährt der Leser nicht sehr viel. Heidi Rehn hat ihr Augenmerk eher auf die Menschen, die in diesen Zeiten in einem Tross lebten, gelegt. Ich fand das sehr angenehm, denn ich wollte einen Roman und kein Geschichtsbuch lesen. Und von einem solchen verspreche ich mir gute Unterhaltung, die mir mit dieser Geschichte geboten wurde.

Zur Ausstattung des Buches gibt es nicht viel zu sagen. Das Cover ziert ein Gemälde, das eine junge Frau vor einer Schlachtszene zeigt. In goldenen Lettern prangt der Titel darüber. Im Innern findet sich eine Karte Deutschlands, sodass der Leser Magdalenas Weg gut verfolgen kann. Gefehlt hat mir ein Glossar, denn es kommen sehr viele Fachausdrücke in dem Roman vor.

Fazit:
„Die Wundärztin“ hat mich großartig unterhalten und mir auch eine bisher unbekannte Zeit Deutschlands vorgestellt. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung von Magdalenas Geschichte.

5 sterne

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Aktuelles Leseprojekt: Rehn, Heidi - Spiel der Hoffnung

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Meine Meinung
Magdalena ist mit 2 Feldschern im Tross für die Verwundeten zuständig. Schon früh musste sie sich gegen ihre überhebliche Cousine durchsetzen. Mit Eric war sie glücklich, doch er verschwand und bekam nicht mit, daß sie die Geburt ihrer Tochter kaum überlebt hätte. Ihre Cousine Elsbeth sprang als Amme ein, nachdem diese ihr Kind nur tot zur Welt gebracht hat. 2 Jahre später taucht Eric plötzlich wieder auf: schwer verwundet und zum Tode verurteilt...

Der Schreibstil ist fesselnd und ich konnte mich gut in die Situationen hineinversetzen. Die Autorin hat es gut verstanden, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Es gab Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind und von denen ich mich nur ungern verabschiedet habe.
Etwas schade fand ich, daß zwischen manchen Abschnitten viel Zeit verstrichen ist und nicht alle Fragen beantwortet wurden. Ich schätze (und hoffe), daß das allerdings an dem Folgeband liegt, auf das ich mich schon freue.

Fazit:
4 sterne

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Lesen3 Grüße Nicole

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haTikva haTikva ist weiblich
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Seiten gelesen in 2017: kein plan ^^
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Meine Meinung:
Eine tragische Liebesgeschichte während des 30jährigen Krieges!

Magdalena, während des 30jährigen Krieges groß geworden, trifft im Kindesalter auf Eric, der sie vor den Flammen rettet. Jahre später finden sie sich im gleichen Tross wieder, denn sie ist eine begabte Wundärztin und er ein ausgebildeter Zimmermann. Beides kann man in diesem Krieg sehr gut gebrauchen und darum sind beide in einem Tross des Kaisers immer auf Wanderschaft zu neuen Kämpfen gegen die Franzosen oder Schweden.
Die Liebe, die zwischen den beiden entbrennt, steht unter einem schlechten Stern und wird auf eine große, jahrelange Probe gestellt.

Magdalenas Lebensgeschichte wurde anschaulich und mitfühlend beschrieben. Und jedes Mal, wenn Eric in ihr Leben trat, hatte sie schöne Momente mit ihm, aber auch verzwickte Situationen wegen ihm. Als es dann auch noch um Leben und Tod ging, konnte ich mich nicht mehr von dem Roman lösen.
Durch dieses Auf und Ab von Magdalenas Dasein im Tross baute sich langsam aber sicher eine Spannung auf, die zum Ende hin dramatische Auswirkungen hatte.

Heidi Rehn hat einen lebendigen Schreibstil, sie kann selbst die kleinsten Dinge fesselnd beschreiben. Sie berührte mich in meinem Innersten und ab und an zerdrückte ich sogar ein paar Tränen, da ich mit Magdalena richtig mitgehen konnte.
Auch war ich fasziniert von der Genauigkeit, die Frau Rehn an den Tag legte, wenn es um medizinische Bereiche ging. Fremdwörter kamen nie vor und wenn, dann wurden sie im selben Satz erklärt.

Eigentlich bin ich ja nicht so der historische Romanleser, aber dieses Werk fesselte mich von Beginn an!
Die Autorin ging spielerisch auf Kleinigkeiten ein, die dem Roman das gewisse Etwas gaben.
Jede wichtige Figur wurde liebevoll beschrieben und ich hatte sehr schnell heraus, wem ich meine Sympathie schenkte und wem meine Antipathie. Wobei mir eine der Figuren nur noch leidtat. Elsbeth, Magdalenas Cousine, hatte ein Gespür für die wichtigsten und aktuellsten Neuigkeiten und wusste diese geschickt zu ihrem Vorteil einzusetzen. Leider nicht immer zu Magdalenas Gunsten.
Aber auch ihre ältere Freundin Roswitha, ihr Feldscher Meister Johann und Eric wurden gut beschrieben. Mein Kopfkino funktionierte wunderbar.

Fazit:
Heidi Rehn verzauberte mich mit dieser Geschichte von Anfang bis Ende. Mit der Wundärztin hat sie einen wundervollen, dem Zeitalter und dem damaligen Krieg entsprechenden, historischen Roman erschaffen.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil „Hexengold“ und gebe diesem Werk fünf von fünf Sternen.


Bernstein-Trilogie:
1. Die Wundärztin
2. Hexengold
3. Das Bernsteinerbe (Noch nicht erschienen)

© Tikvas Schmökertruhe 13.8.2011

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gesegnetete + tikva (hoffnungsvolle) grüße, Dine zwilling
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23 Aug, 2011 14:28 07 haTikva ist offline Email an haTikva senden Homepage von haTikva Beiträge von haTikva suchen Nehmen Sie haTikva in Ihre Freundesliste auf
 
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