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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » Historische Romane Deutsche Autoren » Historisch Deutsche Autoren J - L » Korte, Lea » [Historischer Roman] Korte, Lea - Die Maurin (Zahra-Reihe Band 01) 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.75 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.75 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.75 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.75 4 Bewertungen - Durchschnitt: 4.75 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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berghexe98
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Korte, Lea - Die Maurin Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Korte, Lea
Titel: Die Maurin
Originaltitel: ---
Erschienen: 01.02.2010
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN10: 3426502305
ISBN13: 9783426502303
Seiten: 663 S.
Einband: Taschenbuch
Serie: Zahra-Reihe Band 01
Preis: 9,95 €

Autorenportrait:
Zitat:
Lea Korte, geboren 1963, wandert nach Abschluss ihres Studiums nach Spanien aus, wo sie zuerst in Katalonien und später im Baskenland und in Valencia als Übersetzerin und Autorin lebte. Zusammen mit ihrem französischen Ehemann und ihren beiden Kindern lebt sie heute in Südspanien. Mehr Informationen finden sie unter: www.leakorte.com


Quelle: Klappentext

Inhalt:
Zitat:
Andalusien im 15. Jahrhundert: Zwischen Mauren und Christen toben erbitterte Kämpfe – Kämpfe, die auch das Leben der jungen Zahra nicht unberührt lassen. Als Hofdame und enge Vertraute Aischas, der Hauptfrau des Emirs, gerät sie in ein grausames Spiel aus Intrigen und rücksichtslosen Machtkämpfen. Dann verliebt sie sich ausgerechnet in den Kastilier Gonzalo – eine Liebe, die sie in tödliche Gefahr bringt…

Eine spannende historische Epoche und eine verbotene Liebe.


Quelle: Klappentext

Eigene Meinung:
Zu diesem Buch hat mich der Klappentext verleitet. Ich liebe Intrigen und Machtkämpfe in Romanen. Die sind immer so herrlich schön verschlungen. Eine Leserunde mit der Autorin zusammen bot da die ideale Gelegenheit, das Buch zu lesen.

Es geht um Zahra, die man von Beginn ihres 13. Lebensjahres an durch die Geschichte begleiten darf. Sie ist eine Hofdienerin der Sultanin Aischa, der Hauptfrau Hassans. Aischa hat ihre Ohren im Palast überall und so schickt sie eines Tages Zahra aus um zu Spionieren, als christliche Gesandte an den Hof kommen. Dies ist für Zahra der Beginn einer langen und tragischen Reise in eine Welt aus Krieg und Zerstörung.
Die Intrigen bei Hofe führen letzten Endes zum Krieg zwischen Christen und Mauren. Ein Krieg, den die Mauren nur verlieren konnten. Bei den meisten Intrigen steht Zahra ungewollt an vorderster Front und so kommt sie letzten Endes an den Hof Königin Isabels. Dort trifft sie wieder auf Gonzalo und lernt auch noch seinen Bruder Jaime kennen. Nun lernt die von den starren Regeln des Islams eingesperrte junge Frau die Freiheit der Liebe kennen.

Man merkt am Roman deutlich die enormen Recherchen, die von der Autorin betrieben worden sind. Teilweise liest es sich fast wie ein Tatsachenbericht, wenn man nicht von der fiktiven Familie Zahras durch die Geschichte geführt werden würde. Die Autorin betont dabei, dass sie jedoch immer möglichst nah an den historischen Gegebenheiten dran bleiben wollte.
Dazu kommt ein wunderbarer erzählerischer und mitreißender Schreibstil hinzu, der mich von Anfang an gefesselt hat und mir das Lesen zu einem richtigen Vergnügen gemacht hat.

Die Charaktere der Geschichte sind vielfältig und multikulturell. Diese Vielfalt ergänzt sich hervorragend und hat mir beim Lesen eine enorme Kurzweil verschafft. Einige Punkte Abzug gibt es jedoch dafür, dass die Zahlreichen Kämpfe im Roman so sehr betont wurden. Nicht weil sie blutig, brutal oder grausam waren, sondern weil sie sich sehr in die Länge gezogen haben und die Protagonisten dabei immer unverschämtes Glück hatten, so dass es teilweise nicht mehr glaubhaft war.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist die Liste mit Personennamen gleich zu Anfang des Buches. So hatte man immer alles auf einen Blick. Die Personen, die tatsächlich existiert haben sind dabei mit einem Sternchen markiert und einige Hintergrundinfos ergänzend hinzugefügt.
Am Ende des Buches findet man noch einige Stammbäume der Emir-Familien zur damaligen Zeit. (so weit sie bekannt sind)

Fazit:
Der Roman hat mich von der ersten Seite weg gefesselt und mich durch eine völlig Fremde Welt geführt, die leider sehr von Krieg und Tod bestimmt ist. Leider zogen sich die Kampf- und Kriegsszenen mit der Zeit ein wenig, so dass ich nur 4 von 5 Sternen geben möchte.

05 Mar, 2010 21:43 43
Meggie Meggie ist weiblich
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Meine Meinung:
Lea Korte führt uns ins Andalusien des 15. Jahrhunderts und stellt uns Zahra vor, die inmitten des zwischen Mauren und Christen tobenden Kämpfe aufwächst. Als Vertraute Aischas, der Hauptfrau des Emirs, bekommt sie die Spiele um Intrige und Macht hautnah mit.
Als Zahra sich in einen Christen verliebt, droht ihr Leben aus den Fugen zu geraten. Doch tapfer setzt sie sich dagegen zur Wehr. Bis sich ihr Leben schlagartig ändert...

Ein spannender, detailreicher Roman um Liebe, Intrige und Krieg - Lea Korte's Schreibstil lässt einem das Andalusien des 15. Jahrhunderts bildlich erscheinen und man lernt einiges über die Geschichte zu dieser Zeit.

Farbenfroh wird zu Anfang das Leben in Granada beschrieben, doch als die Kriege und Kämpfe einsetzen wandelt sich das Bild und das Elend kommt zum Vorschein.

Der flüssige Schreibstil treibt einem immer weiter in der Geschichte voran und man kann stellenweise nicht aufhören und muss immer weiter lesen.

Fazit:
Ein historischer Roman mit allem, was dazu gehört!

4 sterne

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lG Sina Höst Flickan


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05 Mar, 2010 23:08 36 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
goat goat ist weiblich
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Meine Meinung:
Mit "Die Maurin" entführt Lea Korte ihre Leser nach Andalusien ins 15. Jahrhundert. Erzählt wird die Geschichte der jungen Zahra, die sich frech und selbstbewusst in einer Welt der Männer behauptet. Ausgerechnet in Zeiten des Krieges zwischen den Christen und den Mauren verliebt sie sich in Gonzalo, einen Kastilier. Die Probleme sind vorprogrammiert und mehr als einmal muss sie eine schwierige Entscheidung treffen.

Die Autorin hat einen so wundervollen und lebhaften Scheibstil, dass ich gleich mitten im Geschehen war. Ich habe mit Zahra gelitten und gebangt. Insgesamt waren alle Figuren des Romans sehr gut herausgearbeitet. Die Beschreibungen der Kämpfe waren grausam, aber realistisch dargestellt. Der große Hunger und das Leiden der Figuren waren fast greifbar.

Besonders gelungen ist die Vermischung zwischen der fiktiven Geschichte und den geschichtlichen Fakten. Ich konnte merken, dass Lea Korte sehr gut recherchiert und ihre Recherche sehr gut umgesetzt hat. Keine staubigen Erzählungen oder das Abspulen irgendwelcher Daten, sondern ein spannender und mitreißender Roman.

Das Personenverzeichnis zu Anfang des Buches war sehr hilfreich. Ich musste dort des Öfteren nachschlagen. Dort ist auch vermerkt, welche Figuren fiktiv sind und wer tatsächlich existiert hat. Den Abschluss des Romans bilden eine Zeittafel, Stammbäume sowie ein Glossar. Ich kann dieses Buch wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen und vergebe fünf Sterne!

5 sterne

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Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.
(Eduard Engel)

12 May, 2010 19:53 58 goat ist offline Email an goat senden Beiträge von goat suchen Nehmen Sie goat in Ihre Freundesliste auf
Netha Netha ist weiblich
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Lese gerade: Gelebte Geschichte - Hillary Rodham Clinton

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Meine Meinung

Mit der Maurin nahm ich für mich das erste Buch der Autorin Lea Korte zur Hand. Das Thema Andalusien, Granada mit der Alhambra interessierte mich sehr. Da ich dieses Weltkulturerbe auch schon persönlich gesehen habe.
Das Cover zeigt dem Leser den seitlichen Torso einer maurisch gekleideten Frau, die eine Rose in der Hand hält.
Nach dem lesen hatte ich gleich den Gedanken, dass dieses Cover klasse passt. So nach dem Motto: schöne Rosen können auch ganz schön stechen.

Zarah eine 17 jährige Maurin entspricht so ganz und gar nicht dem Bild dessen was ihr Vater gerne sehen würde. Sie ist wissbegierig, teils aufsässig und vor allem hat sie Mut für drei.
Als sie dann auch noch für Aischa, der Emir Mutter, Nachforschung anstellt, weil Aischa durch ihren Sohn Hassan unter Arrest gestellt wurde, muss Zarah sich so einiges anhören von ihrer Familie. Der Vater möchte ihr am liebsten verbieten weiter als Gesellschafterin für Aischa zu dienen.
Als sich dann die Ereignisse in Granada überschlagen wagt Zarah Dinge die sie das Leben kosten könnte. Welche das sind solltet ihr selber lesen. Denn es lohnt sich.

Dieses Werk hatte in meinen Augen große Klasse, der Leser wird entführt in die Lebensweise der Mauren, aber auch in die der Spanier. Beiden ist ihr Glaube das wichtigste. Sodas Spannungen vorprogrammiert waren. Auf beiden Seiten fanden sich dann auch noch Charaktere die regelrecht fanatisch mit ihrem Glauben und dessen Regeln umgehen, und denen Menschlichkeit fremd war.
Aber auch die Menschlichen Charaktere waren vertreten und gaben der Geschichte immer wieder Kehrtwendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.
Die Autorin schaffte es sehr schnell mich regelecht an ihren Roman zu fesseln, in einem sehr schön flüssigen und spannenden Schreibstil. Ebenso fasziniert war ich von der Leichtigkeit, mit der Lea Korte Fiktion und wahre Geschichtliche Begebenheiten verflocht. Tatsächliche Aussagen wurden Kursiv gedrückt und mit einer Fußnote erklärt.
Am Ende des Buches fand ich dann noch eine Zeittafel, die Stammbäume beider Königshäuser, ein Glossar und eine Auflistung von ausgewählter Literatur über dieses Thema vor.

Ein rundum gelungenes und interessantes Buch, welches ich 100% empfehlen kann.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen für dieses Werk.

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
2014 = 59 Bücher 24365 Seiten - 2015 = 57 Bücher 19660 Seiten
2013 = 67 Bücher 23852 Seiten - 2016 = 32 Bücher 11712 Seiten
2012 = 57 Bücher 22240 Seiten
2011 = 59 Bücher 22786 Seiten
2010 = 71 Bücher 26698 Seiten
2009 = 57 Bücher 21723 Seiten

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

11 Jul, 2010 15:42 26 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
Admin




Dabei seit: 17 Sep, 2008
Beiträge: 8344
Heimatort: Krefeld
Hobbies: Lesen, Lachen, Faulenzen
Beruf: Groß- und Außenhandelskauffrau, Korrektorin
Lese gerade: Heidi Rehn - Spiel der Hoffnung

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Meine Meinung:
Die junge Maurin Zahra lebt mit ihrer Familie in Granada. Die Geschichte beginnt im Jahr 1478, Zahra ist siebzehn Jahre alt und Hofdame Aischas, der Hauptfrau des Emirs. Doch ihre ungetrübten Tage scheinen gezählt: Der Vater will sie mit einem Mann verheiraten, der doppelt so alt ist wie sie. Zudem verschlechtert sich das Verhältnis zwischen den Christen und Mauren erheblich, ein Krieg droht. Die Kastilier wollen die Gebiete der Mauren zurückerobern und deren Herrschaft in Andalusien beenden. Am Hof des Emirs begegnet Zahra einem Kastilier, von dem sie sich magisch angezogen fühlt. Aber die Aussicht auf eine Beziehung ist nahezu unmöglich. Auf ihren Reisen durch das Land, die sie im Auftrag Aischas unternimmt, hat die mutige und selbstbewusste junge Frau ungeahnte Gefahren und Abenteuer zu überstehen.

Lea Korte ist mit diesem Roman eine spannende und bildgewaltige Reise ins Andalusien des 15. Jahrhundert gelungen. Sowohl die Landschaften als auch die Figuren und Gebäude sind so bildhaft beschrieben, dass ich alles vor meinem inneren Auge sehen konnte und meinte, mittendrin zu sein. Die Protagonistin Zahra ist mir sofort ans Herz gewachsen. Alle Charaktere sind gut beschrieben und ich konnte mich gut in deren Handeln und Gefühle hineinversetzen. In die Geschichte der fiktiven Figuren hat die Autorin geschickt reale Personen und Ereignisse eingeflochten. Man merkt, dass sie sehr aufwendig und genau recherchiert hat. Es war mir ein großes Vergnügen, auf so unterhaltsame und spannende Weise die spanische Geschichte näher gebracht zu bekommen.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die großartige Ausstattung dieses Taschenbuches. Neben dem äußerst ansprechenden Cover, das einen Ausschnitt aus einem Gemälde und den Schriftzug „Die Maurin“ in edlem Gold ziert, bietet dieses Buch enorm viele Hintergrundinfos: ein Personenregister, eine Zeittafel, zwei Stammbäume und ein Glossar. In einem Nachwort erklärt die Autorin zudem, was in ihrem Roman Fiktion und was historisch belegte Ereignisse sind. Wer noch mehr Informationen haben möchte, kann sich auf der Homepage der Autorin umschauen, die sehr liebevoll und detailliert gestaltet ist.

Fazit:

„Die Maurin“ ist ein perfekt recherchierter historischer Roman, der dennoch äußerst unterhaltsam und spannend daherkommt. Absolut empfehlenswert!

5 sterne

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Aktuelles Leseprojekt: Rehn, Heidi - Spiel der Hoffnung

18 Jul, 2010 09:12 08 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
haTikva haTikva ist weiblich
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Dabei seit: 01 Oct, 2008
Beiträge: 8411
Heimatort: Eislingen - Ba-Wü
Hobbies: Lesen, Puzzlen, Darten, Musik hören, DVD schaun, Autos
Beruf: ehem. Bürokauffrau - jetzt Rentnerin
Bücher gelesen in 2017: 5
Seiten gelesen in 2017: kein plan ^^
Mein SUB: Überblick verloren
Lese gerade: Lawless

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Meine Meinung:
Die Geschichte um Zahra as-Sulami beginnt im Jahre 1478, als sie 13 Jahre alt ist.
In diesem Roman wird ihre Geschichte und die ihres Landes und dem dazu gehörigen (zusammenschreiben) Glaubenskrieg geschildert. Während Zahra in dieser schwierigen Zeit heranwächst, durchlebt und übersteht sie viele Abenteuer.
Ich erfuhr während der Geschichte viel über die Mauren und ihre Kultur sowie den schlimmen Kämpfen zwischen Mauren und den Kastilianern. Aber auch die schwere Zeit als Frau wird gezeigt, und es geht auch um eine Liebesgeschichte, die unter einem dunklen Stern steht.

Auf den Inhalt direkt möchte ich nicht eingehen, da jede einzelne Situation ein Erlebnis ist und ich nicht vorab schon etwas verraten möchte.
Nur soviel: Die Geschichte ist atemberaubend, abwechslungsreich und sehr spannend.

Die Autorin bringt jede Situation perfekt zu Papier. Die Zeit war für Frauen damals überhaupt nicht einfach und Zahra muss das durch das ganze Buch hindurch am eigenen Leib erfahren. Die Diskriminierungen und das Verhalten in der damaligen Zeit hat Lea Korte sehr gut rübergebracht.
Ich konnte mich von Anfang an in Zahra hineinversetzen und habe mit ihr gelacht und geweint.
Zu jedem Augenblick fühlte ich mich mittendrin und ich konnte alles fast spürbar nachempfinden.
Gerade auch die Zeit der Trauer und des Schmerzes war sehr gut dargestellt und ich musste immer wieder mit den Tränen kämpfen.
Für dieses Jahrhundert und in dieser Gegend ist an Zahra ein wahrer Mann verloren gegangen. Sie ist eine Heldin und meistert die ihr gestellten Situationen immer mit Bravour.

Meistens wurde aus Zahras Sicht erzählt. Aber auch Gonzalos' Sichtweise, einem Kastilianer, der ihr den Kopf verdreht hatte, durfte man ab und zu lesen.
Auch konnte ich mich gut in die verschiedenen Figuren hineinversetzen und wusste sogleich, wer mir sympathisch und wer mir unsympathisch war.
Durch die Kämpfe, und dem Geschick der Autorin auch Fanatiker richtig gut zu beschreiben, war ich mit meinen Emotionen immer richtig mit dabei.
Ebenso waren die historischen Ereignisse geschickt in die Handlung eingeflochten und dazu brachte Lea Korte mir durch ihr Werk die Kultur der Mauren etwas näher, was mir sehr gefiel.

Der Roman ist unterteilt in vier Teile. Die Kapitel zum jeweiligen Abschnitt beginnen wiederum immer von vorne mit Eins. Die Kapitel selbst sind teilweise sehr lang, aber mit Absätzen versehen.
Durch die Aufteilung konnte ich mir gut vorstellen, wie Zahra heranwuchs. Mit jedem Abschnitt war sie wieder etwas älter und hatte neue und gefährlichere Abenteuer zu überstehen.

Als Zusatzmaterial gibt es vorne im Buch ein Namensregister der wichtigsten Figuren, sowohl von Mauren als auch von Kastilianern.
Nach der Geschichte kann man sich noch an den Stammbäumen, einem Glossar und den passenden historischen Ereignissen erfreuen.

Fazit:
Ein historischer Roman, den ich weiterempfehlen kann!
Ich vergebe diesem Werk fünf Sterne und mache es zu meinem Monatshighlight im Juli.

5 sterne +

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02 Aug, 2010 15:31 29 haTikva ist offline Email an haTikva senden Homepage von haTikva Beiträge von haTikva suchen Nehmen Sie haTikva in Ihre Freundesliste auf
Henriette Henriette ist weiblich
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Lese gerade: Das stumme Kind - Michael Thode

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Meine Meinung:

Die Maurin spielt hauptsächlich in Granada (Andalusien) im 15. Jahrhundert. Die Geschichte begleitet Zahra as-Sulami in der wohl aufregendsten Zeit ihres Lebens. Zahra kommt aus einem maurisch, muslimischen Elternhaus. Ihr Vater ist Maure, ihre Mutter war eine christliche Sklavin.
Es herrscht nun grausamer Krieg zwischen den Christen und den Mauren. Und Zahra erlebt alles hautnah mit, da sie Hofdame bei Aischa, der Hauptfrau des Emirs, ist.
Während Verhandlungen und Machtkämpfen zwischen Christen und Mauren lernt Zahra den christlichen Kastilier Gonzalo kennen. Und verliebt sich in ihn.

In Büchern, die im Ausland spielen und in denen es viele landestypische Namen gibt, habe ich häufig Schwierigkeiten mit der „Aussprache“ der Namen. Für mich waren es früher richtige Stolperfallen, mit denen ich mich inzwischen aber angefreundet habe.
Die Maurin hat zu Beginn ein sehr umfassendes Personenverzeichnis. Zu Anfang der Lektüre habe ich oft nachgeschaut, wer wie mit wem zusammenhängt. Ein sehr aufwendiges Unterfangen. Schnell bin ich aber in die Geschichte herein gekommen und hatte recht bald den Überblick über die wichtigsten Personen.
Lea Korte hat mich mit ihrer Geschichte über Zahra und deren Liebe zu ihrer Heimat, der erst unerwiderten Liebe zu einem Andersgläubigen gefesselt. Durch den hervorragend leichten Schreibstil habe ich das Buch sehr gut und flüssig lesen können.
Es ist ein historischer Roman, der historisch belegte Ereignisse mit schriftstellerischer Freiheit sehr gut verflochten ist.

Fazit: Für diese gute und spannende Unterhaltung kann ich besten Gewissens fünf von fünf Sternen vergeben. Der Roman ist empfehlenswert.

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Gruß von Hein...riette Flickan W2

06 May, 2011 10:23 18 Henriette ist offline Email an Henriette senden Beiträge von Henriette suchen Nehmen Sie Henriette in Ihre Freundesliste auf
Tuppi Tuppi ist weiblich
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Lese gerade: Maibock

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Meine Meinung:
Zahra, die Tochter eines Mauren und seiner zum Islam konvertierten Frau, lebt in Andalusien und soll möglichst schnell verheiratet werden. Aber sie ist ziemlich eigensinnig und möchte ihre Freiheit nicht aufgeben. Ihre Zeit am Hofe der Sultanin Aischa genießt sie sehr. Zahra ist aufmüpfig, was in der damaligen Zeit sehr ungewöhnlich war. Sie hat sich mit starkem Überlebenswillen gegen ihre „Bestimmungen“ gewehrt und obwohl sie so viel Pech und Schwierigkeiten hat versucht sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Ihr erster Bräutigam starb und ihr zweiter hat ihr schnell einen furchtbaren Einblick auf das Eheleben mit ihm gegeben. Als Spionin für die Sultanin begegnete ihr ein junger Kastilier, an den sie ihr Herz verliert. Und trotz der vielen harten Schicksalsschläge hat sie immer wieder Mut bewiesen.

Das Buch beginnt mit einem Personenverzeichnis über die vorhandenen Figuren. In vielen Büchern befindet es sich am Ende, sodaß ich oft erst hinterher merke, ich hätte nachschauen können. Meiner Meinung nach ist das am Anfang sinnvoller, da ich grundsätzlich immer von vorne nach hinten lese. (Allerdings habe ich am Ende festgestellt, daß Glossar, Zeittafel und Stammbäume ebenfalls vorhanden sind – auch die hätte ich mir gerne am Anfang gewünscht...) Das Personenverzeichnis war für mich sehr hilfreich, da ich immer nachlesen konnte, um wen es sich gerade handelte und wie diese Figur zu den anderen stand. Es gab reale und fiktive Personen und der Autorin ist ein spannendes und bewegendes Werk gelungen. Die historischen Recherchen, die dahinter stecken, kann ich noch nicht mal ansatzweise erahnen.
Ich konnte mich nur sehr schwer von dem Buch losreissen und musste sehr oft zu den Taschentüchern greifen. Beim Lesen wurde alles für mich lebendig und ich konnte mir sowohl die Geschehnisse als auch die einzelnen Charaktere sehr gut vorstellen. Es gab sympathische und unsympathische Zeitgenossen aber auch welche, die ich lange nicht einordnen konnte. Auch gab es immer wieder überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.
Es war mein zweites Werk dieser Autorin und es wird ganz bestimmt nicht mein letztes sein. Ich würde mich freuen, wenn ich eine Fortsetzung lesen dürfte...

Fazit:
Liebe und Freiheit in Zeiten des Krieges
5 sterne

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Lesen3 Grüße Nicole

Lesen1 2008: 53 Bücher Lesen1 2009: 62 Bücher Lesen1 2010: 43 Bücher Lesen1 2011: 75 Bücher Lesen1 2012: 64 Bücher
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10 Jun, 2011 08:08 14 Tuppi ist offline Email an Tuppi senden Beiträge von Tuppi suchen Nehmen Sie Tuppi in Ihre Freundesliste auf
 
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