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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » Historische Romane Deutsche Autoren » Historisch Deutsche Autoren S - U » Schier, Petra » [Historischer Roman] Schier, Petra - Die Eifelgräfin 3 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 3 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 3 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 3 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 3 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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berghexe98
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Schier, Petra - Die Eifelgräfin Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Schier, Petra
Titel: Die Eifelgräfin
Originaltitel: ---
Erschienen: 01.10.2009
Verlag: Rowohlt Tb.
ISBN10: 3499249561
ISBN13: 9783499249563
Seiten: 575 S.
Einband: Taschenbuch
Serie: ---
Preis: 9,95 €

Autorenportrait:
Zitat:
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile freiberuflich als Lektorin und Schriftstellerin. Nach "Tod im Beginenhaus", "Mord im Dirnenhaus" und "Verrat im Zunfthaus", in deren Mittelpunkt die Apothekerstocher Adelina steht, folgte die neue historische Romanreihe der erfolgreichen Autorin um die Reliquienhändlerin Marisa: "Die Stadt der Heiligen" sowie "Der gläserne Schrein".

Mehr Informationen zur Autorin unter www.petralit.de


Quelle: Klappentext

Inhalt:
Zitat:
Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel?

Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen.

Zweihundert Jahre später: wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort – doch dann bricht die Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der Bruderschaft, sie zu retten?


Quelle: Klappentext

Eigene Meinung:
Mit den vielen Namen hatte ich zu Anfang ein Problem, da es leider kein Glossar am Ende des Buches gibt, dafür gibt es Grundrisse der Burg Kempenich, wie sie sich Historiker für die damalige Zeit und der vorhandenen Reste vorstellen.

Es geht hauptsächlich um die Junge Elisabeth, die aufgrund einer Fehde zur befreundeten Burg Kempenich gefahren wird. Dort lernt sie Johan von Manten kennen und trifft auf die freie Bauerstochter Luzia. Zu Luzia entwickelt sich eine besondere Beziehung, da beide einen Teil einer Reliquie besitzen, der eine bereits 200 Jahre andauernde Freundschaft besiegelt. Zusammen mit dem Mönch Georg forschen sie nach dem dritten Teil, der noch abgeht.
Doch dann bricht die Pest aus. Man liest viel von persönlichen Schicksalen zusammen mit der Pest und auch nun entwickelt sich eine zarte Liebe zwischen Elisabeth und Johan.

Die Sprache ist sehr einfach. Es liest sich so, als wäre man im Mittelalter. Ich lese normalerweise nicht viele historische Romane und auch nicht viele Liebesromane, aber die Mischung aus der dieser Roman gestrickt ist, hat mich sofort in ihren Bann gezogen und so wollte ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:
Eigentlich bin ich kein Fan von Liebesromanen, doch dieser Roman kommt bis zum Schluss ohne Sex aus und es kommt mehr auf die individuellen Charakterzüge der Protagonisten an, so dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat diesen Roman zu lesen!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Netha am 08 Feb, 2010 18:26 46.

08 Feb, 2010 18:21 23
Netha Netha ist weiblich
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Das nenne ich mal auf den Punkt gebracht Knuddel

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

08 Feb, 2010 18:26 20 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
berghexe98
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Dankeschön breit grins

08 Feb, 2010 18:27 44
Netha Netha ist weiblich
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Meine Meinung

Im Rahmen einer Autorenbegleiteten Leserunde nahm ich dieses Buch zur Hand.
Mich haben das Cover, der Klappentext des Buches, sowie das Thema sehr angesprochen.
Die Inhaltsangabe von Amazon wird dieser Geschichte kaum gerecht, der des Buches ist aussagekräftiger, da er die Geschichte besser beschreibt.

Meine Erwartung war recht hoch, denn es war nicht mein erstes Buch von Petra Schier. Diese Erwartung wurde dann auch vollstens Bedient.

Der Graf von Küneburg gibt seine Tochter Elisabeth in die Obhut des Grafen von Kempenich, da er eine Familienfehde seitens seines Stiefbruders erwartet, dieser stellt Anspruch auf die Burg Küneburg und dessen Ländereien sowie den Titel.

Elisabeth eine sehr gutaussehende und gescheite Frau, fühlt sich auf Burg Kempenich sehr wohl.
Dort lernt sie auch Johann von Manten kennen. Dieser hat es nicht leicht mit Elisabeth, die ihn unmissverständlich vor Augen führt was sie von ihm und seinem Benehmen hält.
Elisabeth bekommt Luzia, eine freie Bauernmagd, zur Seite gestellt. Die beiden freunden sich sehr schnell an und finden durch die Teile eines Kruzifixes heraus, dass ihre Vorfahren ein Leben lang Freundschaft und Hilfe in der Not geschworen haben. Als Elisabeth die zwei Teile des Kreuzes zusammenfügt passieren ungewöhnliche Dinge mit diesem Kreuz, aber auch mit den beiden Frauen.
Als die Beulenpest ausbricht spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Mir hat der flüssige, klare Schreibstil sehr gut gefallen. Ebenso die sehr gute Ausarbeitung der örtlichen Begebenheiten.
Sehr hilfreich dabei waren zwei Karten am Ende des Buches, die eine Rekonstruktion der Burgen Küneburg und Kempernich zeigt.
Am Anfang dachte ich das es ein Roman ist der dem Leser das Leben im 17. Jahrhundert nahe bringen möchte und sich um das Werben zweier liebenden Menschen dreht.
Doch das war weit gefehlt von mir.
Die Autoren baut eine super Spannung auf die sie Stück für Stück zu steigern vermochte und sie dann in einem klasse Showdown ausklingen lies.
Die Dramatik die diese Geschichte beinhaltete lies mich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich war so gefesselt das ich das halbe Buch an einem Tag in fast einem Rutsch durchgelesen habe.

Die Beschreibungen der Orte und Figuren war so plastisch das mein Kopfkino im vollen Umfang am laufen war. Ich durfte die Protagonisten sehr gut kennen lernen und habe mit gelitten und gehofft. Mich aber auch mit ihnen gefreut.
Die Schurken in dieser Geschichte sind so klasse beschrieben, dass man diese am liebsten ins ewige Eis gewünscht hätte.

Für mich ein völlig runder, spannender und fesselnder Roman, der nach einer Fortsetzung ruft. Der berühmte rote Faden fand keine Ecken um hängen zu bleiben, und Längen sucht der Leser vergeblich.

Auch der Lerneffekt war sehr schön, habe ich doch wieder Dinge erfahren dürfen die mir so nicht bekannt waren.

Petra Schier erzählt in einem schönen Nachwort auch noch was in diesem Roman Tatsache war und wo die Fiktion begann.

Ich finde es ist eine wunderbare Mischung daraus entstanden die gelesen werden sollte.

Dieses Werk bekommt von mir fünf von fünf Sternen

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

09 Feb, 2010 09:34 55 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
Tuppi Tuppi ist weiblich
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Meine Meinung
Elisabeth von Küneburg kam im September 1348 nach Burg Kempenich, um bei einer Bruderfehde in Sicherheit zu sein. Ihre Magd Luzia wurde zur Freundin und sie lernte Johann von Manten kennen. Es dauerte lange, bis sie bemerkte, daß unter der rauhen Schale ein weicher Kern steckt. Als dann die Pest Einzug hielt, wurde sie unter falschen Vorwand nach Hause gebracht. Dort soll sie ihren Stiefvetter ehelichen...

Die Grundrissabbildungen fand ich gut. Allerdings bin ich der Meinung, sie wären am Anfang des Buches besser gewesen. Wenn man nicht weiß, daß sie da sind, sieht man sie erst nachdem man das Buch beendet hat...

Der Schreibstil ist flüssig und ich habe mich sehr schnell in der Geschichte zurechtgefunden. Das Kopfkino hat mir schöne Bilder geschenkt und ich sah sowohl die einzelnen Charaktere als auch die Umgebung vor mir. Ich konnte lachen, weinen, wütend und traurig werden. Es gab viele sympatische Zeitgenossen, leider auch unsympatische (aber das gehört ja dazu, sonst wäre das Buch langweilig) und auch solche, die ich mit der Zeit erst liebgewonnen habe. Der berühmte rote Faden spann sich von Beginn an durch bis zum Ende. Ein spannendes Buch, das ich nur ungern aus der Hand gelegt habe.

Fazit:
Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen!
5 sterne

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Lesen3 Grüße Nicole

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11 Feb, 2010 11:15 50 Tuppi ist offline Email an Tuppi senden Beiträge von Tuppi suchen Nehmen Sie Tuppi in Ihre Freundesliste auf
F4Y_Moni
Gast


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Meine Meinung

Das Buch hat ein sehr ansprechendes Cover. Sowohl die Illustration, als auch die Titelschrift geben dem Werk von Petra Schier auch von außen einen historischen Charakter.

Die Geschichte ist in Erzählform geschrieben und beginnt im 12.Jahrhundert.
3 Männer teilen ihre Beute, ein magisches Kruzifix, in 3 Teile und schließen einen Pakt, der sie und ihre Nachkommen auf ewig verbinden soll. Dann macht die Geschichte einen Zeitensprung ins 14.Jahrhundert.
Die Autorin beschreibt die Charaktere der Hauptpersonen sehr präzise.
Auch die Schauplätze, allen voran die Burg Kempenich, sind sehr anschaulich dargestellt.
Im Anhang des Buches befinden sich zusätzlich Grundrisse der Burg und die Aufteilung im Inneren, was mir persönlich sehr geholfen hat mich schnell in der Burg zurecht zu finden.

Hauptpersonen sind Elisabeth eine junge Adelige, die ihre Heimat wegen eines Erbstreites vorübergehend verlassen und auf Burg Kempenich als Gast verweilen solle bis die Streitigkeiten beigelegt seien. Beim Abschied von zu Hause überreicht ihr, ihre Mutter einen Silberreif, der sie beschützen solle.
Die Burgherren, Simon und Hedwig stellen ihr die junge, freie Bauerntochter Luzia zur Seite, mit der sich Elisabeth anfreundet. Auch Luzia erhält zum Abschied von den Eltern ein Abschiedsgeschenk, ein silbernes Kreuz. Die Beiden entdecken bald, dass Reif und Kreuz zusammengehören und die Reliquie eine magische Kraft besitzt.

Die Autorin vermittelt das Leben im 14. Jahrhundert mit all seiner Grausamkeit, als die Pest ausbrach und keine Familie verschont blieb, was Glaube, Liebe und Hoffnung bewirken können und dass ein Versprechen auch nach Jahrhunderten noch Bedeutung haben kann.

Es blieb spannend bis zum Schluss, erst im Epilog wurde preisgegeben wer der Dritte im Bunde ist und somit den letzten Teil der Reliquie in seinem Besitz hat. Für meine Begriffe kam dieser Teil dann auch etwas zu kurz und lies für mich doch einige Fragen offen.



Fazit

Der berühmte rote Faden zieht sich durch das gesamte Buch. Petra Schier hat einen sehr flüssigen Schreibstil und anscheinend auch etwas Klebstoff eingebaut. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Obwohl das Ende des Buches für mich nicht ganz stimmig war, vergebe ich an „ Die Eifelgräfin „

5 sterne

13 Feb, 2010 20:07 18
charlie charlie ist weiblich
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Lese gerade: Corina Bomann - Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe

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Meine Meinung:

Elisabeth von Küneburg wird von Ihren Eltern zu guten Freunden auf die Burg Kempenich geschickt. Es ist zu viel zu gefährlich um zuhause bleiben. Wir schreiben das Jahr 1347 und es tobt ein Erbstreit zwischen Elisabeths Vater und dessen Stiefbruder Dietrich. Elisabeth bekommt die freie Bauerntochter Luzia als ihre Magd und die beiden Frauen werden sehr gute Freundinnen. Nur leider steht der Aufenthalt unter keinem guten Stern und die Pest bricht aus. Elisabeth Onkel Dietrich will seine Nichte mit seinem Sohn unter allen Umständen Vermählen um endlich an die Erbschaft zu kommen. Nur gehört Elisabeth Herz einem Anderen.

Mit diesem Roman ist es Petra Schier gelungen mich zu fesseln. Der rote Faden hat sich durch die ganze Geschichte gezogen. Jede Unterbrechung bei der ich das Buch weglegen musste, war für mich wie eine Qual, ich wollte doch wissen wie es weitergeht. Es war das erste Buch von dieser Autorin und ganz sicher nicht das Letzte! Sie versteht es die Leser gut zu unterhalten. Diesen Roman kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Fazit:

Eine sehr gutgeschriebene Historische Liebesgeschichte ohne kitschig zu wirken.

Das Buch bekommt von mir: 5 sterne

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Liebe Grüsse Sonne1 Charlie Welli1

13 Feb, 2010 22:26 24 charlie ist offline Email an charlie senden Beiträge von charlie suchen Nehmen Sie charlie in Ihre Freundesliste auf
Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Lese gerade: Heidi Rehn - Spiel der Hoffnung

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Meine Meinung
Die junge Adelige Elisabeth wird von ihren Eltern zu Freunden auf Burg Kempenich in die Eifel geschickt, da ihr Vater mit seinem Stiefbruder in einem Erbschaftsstreit liegt. Dort wird ihr die Magd Luzia zur Seite gestellt. Schnell schließen die beiden jungen Frauen Freundschaft und stellen fest, dass sie beide einen Teil eines geheimnisvollen Kruzifixes besitzen, der schon seit zwei Jahrhunderten im Besitz ihrer Familien ist.

Während Elisabeth auf die Rückkehr ihres Verlobten aus Italien wartet, lernt sie den rüpelhaften Ritter Johann kennen. Die beiden verabscheuen sich geradezu und es kommt zu einigen Auseinandersetzungen, die mich amüsiert haben. Luzia verliebt sich in den Gaukler Roland, der ihr Herz erobert, ihr jedoch keine gesicherte Zukunft bieten kann. Doch dann kommt die Pest nach Deutschland und bringt Elisabeth und ihre Freunde in Gefahr. Das geheimnisvolle Kruzifix scheint eine bedeutende Rolle zu spielen ...

In einer sehr bildhaften Sprache hat die Autorin mir sowohl die Figuren als auch die Landschaft und die Gebäude näher gebracht. Am Ende des Buches findet sich zudem ein Grundriss der Burg, der die Wohnverhältnisse nochmals deutlich macht. Geschickt hat Petra Schier Fiktion mit historischen Begebenheiten und einem Hauch Mystik gemischt. Besonders die Magd Luzia und den Kaufmann Martin Wied, einen Freund Johanns, hatte ich schnell in mein Herz geschlossen. Aber auch alle anderen Figuren waren so beschrieben, dass ich spontan Sym- und Antipathie verteilt habe.

Obwohl „Die Eifelgräfin“ im Gegensatz zu anderen Romanen der Autorin eher ein Liebesroman ist, war das Buch durch das geheimnisvolle Kruzifix und die Rivalität der Werber um Elisabeth spannend zu lesen. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, die die Autorin in einer Leserunde in Aussicht gestellt hat.

Fazit:
„Die Eifelgräfin“ ist ein spannender historischer Roman, der mich mit einem Schuss Liebe und Mystik gefesselt hat.
5 sterne

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Aktuelles Leseprojekt: Rehn, Heidi - Spiel der Hoffnung

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Tuppi am 17 Feb, 2010 08:18 07.

16 Feb, 2010 23:36 53 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
Herzgedanke
Gast


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Meine Meinung

Petra Schier lässt uns mit "Die Eifelgräfin" teilhaben am Burgleben des Jahres 1348.

200 Jahre zuvor teilten sich drei Männer nach einem Kreuzzug ihre Beute, darunter ein magisches Kruzifix. Jeden von ihnen begleitet fortan ein Teil dieses Kreuzes, als Glücksbringer und Unterfand für zukünftiges Glück, und als Erinnerung an einen Schwur.

Elisabeth von Küneburg wird in die Obhut von Freunden auf die Burg Kempenich geschickt. Während sie auf die Wiederkehr ihres Verlobten wartet, freundet sie sich intensiv mit ihrer neuen Magd Luzia an. Sie entdeckt, dass in dem Mädchen mehr als ein einfaches Bauernmädchen steckt, und bringt ihr unter anderem sogar Lesen und Schreiben bei. Aus dem Mädchen wird in kürzester Zeit eine hübsche junge Frau. Als Gaukler die Burg besuchen verliebt sich Luzia zum ersten Mal, und bald kann sie ihrer Leidenschaft für den jungen Roland nicht mehr nachgeben.
Elisabeth jedoch muss sich mit dem ungehobelten Johann von Manten auseinander setzen. Immer wieder begegnet er ihr auf respektlose Art und weckt so ihren Zorn. Dann trifft endlich langersehnte Nachricht über ihren Verlobten ein und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, denn auch die Pest ist geradewegs auf dem Weg nach Kempenich.

Petra Schier hat mit "Die Eifelgräfin" einen leidenschaftlichen, spannungsgeladenen, historischen Roman geschaffen in dem es an nichts mangelt. Liebe, Leidenschaft, Freundschaft, Zwistigkeiten, Krankheit, Tod und die Pest bringt sie gekonnt zusammen. Flüssig geschrieben und kurzweilig erfährt man so sehr viel vom Burgleben dieser Zeit. Mittlerweile konnte ich auch in Erfahrung bringen was Höllenfenster sind, denn diesen Begriff kannte ich vorher noch nicht.
Ebenso war mir bisher noch nie so ein stures Burgfräulein untergekommen. Ich hätte Elisabeth, aber auch Johann an so manch einer Stelle im Buch nur allzu gern kräftig durchgeschüttelt. Petra Schier bedient hierbei zwar einiges an Klischees, aber in vielerlei Hinsicht ist ihre ganz spezielle "Kriegen Sie sich oder kriegen Sie sich nicht?" - Thematik heute noch aktuell und ich bin mir sicher, dass genau das noch vielen Leser/innen - die Herzschmerz lieben - sehr gefallen wird.
Rund um das Kruzifix hat die Autorin noch einen Schuss Mystik mit einfließen lassen, der den Aberglaube und die Gottesfurcht dieser Zeit zusätzlich unterstreicht.
Die Zeichnungen am Ende des Buches und die historischen Nachbemerkungen runden das positive Gesamtpaket noch einmal ab.

Fazit: Ein gelungener historischer Roman, dem es an nichts fehlt - außer vielleicht einer Fortsetzung.

28 Jun, 2010 08:06 55
berghexe98
Gast


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Zitat:
Original von Herzgedanke
Fazit: Ein gelungener historischer Roman, dem es an nichts fehlt - außer vielleicht einer Fortsetzung.


Du sprichst mir aus der Seele breit grins

29 Jun, 2010 18:04 54
Herzgedanke
Gast


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@berghexe mittlerweile weiss ich, dass sie wohl kommt, die Fortsetzung.

01 Jul, 2010 09:44 48
Meggie Meggie ist weiblich
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Meine Meinung:
Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater zu einer befreundeten Adelsfamilie nach Kempenich geschickt, da widrige Umstände dazu geführt haben, dass ihr Onkel einen Anspruch auf das Erbe erhebt. So ist zur Zeit das Leben auf der Küneburg nicht sicher. In Kempenich angekommen, stößt die freie Bauerstochter Luzia als Magd zu ihr. Bald verbindet die beiden nicht nur eine große Freundschaft, sondern auch ein geheimnisvolles Kruzifix, dass Vorfahren der beiden gehört hat.
Und auch Johann von Manten schleicht sich in Elisabeths Leben. Doch ihm kann sie nichts Positives abgewinnen.

Petra Schier steht für sehr gut recherchierte und auch spannende historische Geschichten, was sie gerade wieder mit ihrem als letztes erschienen Roman "Der Hexenschöffe" eindringlich bewiesen hat.

Aber auch ihre "früheren Werke" sind nicht zu verachten und so widmete ich mich dem ersten Teil der Kreuz-Trilogie "Die Eifelgräfin", der mich ab der ersten Seite sofort in den Bann ziehen konnte. Dies erstens durch den fesselnden Schreibstil und zweitens durch die interessante Geschichte. Auch wenn - wie im Nachwort beschrieben - einiges der Fantasie der Autorin entsprungen ist, geliegt es ihr dennoch geschickt, diese mit historischen Fakten zu vermischen. Heraus kommt ein spannender Roman aus dem Spätmittelalter.

Vorliegend werden sogar kleine Fantasy-Elemente miteingebracht, so dass hier für jeden etwas geboten wird.
Elisabeth ist eine mutige, junge Frau, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht und auch mal sagt, was sie denkt. Trotzdem weiß sie sich zu benehmen und fügt sich in ihr Umfeld ein. So freut sie sich sogar auf die arrangierte Ehe mit einem Adeligen, den sie bis jetzt nur einmal gesehen hat.
Aber natürlich kommt es anders als gedacht. Und zwar in Form des brummeligen Johann von Manten, der ihr das Leben doch etwas schwer macht.

Die Kluge Magd Luzia bringt frischen Wind in die Geschichte. Sie ist auch mein Lieblingscharakter, da ich mich mit ihr am Besten identifizieren konnte.

Mit dem ins Spiel gebrachte Kruzifix kommt dann noch Spannung und ein kleiner Teil Fantasy mit ins Spiel.

Das Gesamtbild konnte einfach überzeugen und in Windeseile hatte ich die Geschichte durch. Leider. Ich hätte gerne noch längere Zeit in dem Buch verbracht. Aber ich kann mich ja zum Glück noch auf zwei Fortsetzungsromane freuen.
Nur fürchte ich, dass ich diese eben so schnell verschlingen werde, wie den ersten Teil.

Interessant war auch das Nachwort der Autorin, in welchem sie nochmals kurz aufschlüsselt, was historisch belegt und was ihrer Fantasie entsprungen ist. Hier war ich überrascht, lag ich mit meiner Vermutung bei manchen Figuren und Orten falsch, dachte ich, dass diese nur ersponnen sind, es aber doch historische Belege dafür gibt.

Fazit:
Großes (Kopf)Kino!

5 sterne

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18 Sep, 2015 20:10 37 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
 
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