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Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Vanek, Tereza - Die Träume der Libussa Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Vanek, Tereza
Titel: Die Träume der Libussa
Originaltitel:
Verlag: Ullstein
Erschienen: Juni 2008
ISBN 10: 3548267777
ISBN 13: 978- 3548267777
Seiten: 556
Einband: TB
Serie: -
Preis: 8,95 €

Autorenportrait:

Zitat:
Tereza Vanek, 1966 in Prag geboren, kam als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland. Nach einem Philologischen Studium arbeitete sie in London und kehrte dann für einige Zeit nach Prag zurück, wo sie als Fremdsprachendozentin tätig war. Die Autorin lebt in München.


Quelle: Buch

Inhalt:

Zitat:
Libussa, die jüngste Tochter der Herrscherin der Behaimen, lernt den Bauern Premysl kennen. Doch eine Verbindung zwischen ihnen scheint unmöglich, vor allem dann, als Libussa zur Nachfolgerin ihrer verstorbenen Mutter gewählt wird. Libussa schafft es mit einer List, ihn doch zum Gemahl nehmen zu können. Doch nach kurzem Glück beginnt eine Zeit der Gefahren, die Frankenkrieger bedrohen die neu gegründete Stadt Prag und wollen den Behaimen gewaltsam das Christentum aufzwingen. Aber das Volk hält an seinen alten Sitten fest. Dazu gehört, dass Frauen die herrschende Macht sind. Das passt natürlich weder den Christen noch einigen Männern in diesem Völkerstamm. Wird es den Widersachern gelingen, auch diese letzte Bastion zum Christentum zu bekehren?

Quelle: Klappentext

Meine Meinung:

Auch in ihrem zweiten Buch (nach „Schwarze Seide“) entführt Tereza Vanek den Leser in die Vergangenheit. Diesmal geht die Reise ins 8. Jahrhundert des heutigen Tschechien. Grundlage für diesen Roman ist der Libussa-Mythos, der im 10. Jahrhundert entstand. Eine Seherin, jüngste Tochter der Herrscherin der Behaimen, gründete die Stadt Prag und mit ihrem Gemahl die Dynastie der Premysliden.

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird das Leben der jungen Libussa beschrieben, wie sie Premysl, einen klugen Bauern, kennen lernt und trotz aller widriger Umstände zu ihrem Gefährten nimmt.

Der zweite Teil handelt von Libussas Sohn Lidomir und der wachsenden Christianisierung Europas. Auch das Reich der Behaimen soll missioniert werden. Gelingt es Libussa, die alten Sitten und Riten ihres Volkes zu bewahren?

Die Autorin versteht es auf außergewöhnliche Weise, dem Leser jede Figur des Romans so zu beschreiben, als sei man ihnen selbst begegnet. Auch bei den unsympathischsten Personen kann man verstehen, aus welchem Antrieb sie handeln.. So war mir Radegund, eine strenggläubige Christin, z.B. zu Anfang sehr unsympathisch. Der Autorin ist es jedoch gelungen, dass ich mich in Radegunds Psyche und ihr Denken einfühlen konnte.

Diese Zeit und dieses Thema sind sehr außergewöhnlich und deshalb besonders interessant für dieses Genre. Ohne dass jemals Langeweile aufkommt, beschreibt die Autorin sehr genau die Riten und Landschaften. Ich habe mit großem Interesse alles über die Zeit der Behaimen gelesen.

Das einzige, was mir mal wieder gefehlt hat, war ein Glossar. Bei der Vielzahl der fremdartigen Namen wäre dieses manchmal hilfreich gewesen.

Dafür findet sich am Ende des Buches ein Nachwort der Autorin, worin sie den Libussa-Mythos und die Entstehung des Romans beschreibt. Ein großer Teil der Geschichte ist natürlich dichterische Freiheit, aber einige Figuren (z.B. Libussa, ihr Onkel Krok und ihre Schwestern Kazi und Thetka) haben wirklich gelebt.

Fazit:

Das Buch ist spannend, hervorragend recherchiert und hebt sich vom Einheitsbrei der historischen Romane ab. Unbedingt lesen!
5 sterne

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