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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » KRIMI & THRILLER » Krimi & Thriller A - C » [Thriller] Barcley, Linwood - Dem Tode nah 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Lotte
Gast


Barcley, Linwood: Dem Tode nah Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Linwood Barclay
Titel: Dem Tode nah
Originaltitel: too close to home 2008
Verlag: Ullstein
Erschienen: 2008 / 10
ISBN-10: 3548267440
ISBN-13: 978-3548267449
Seitenanzahl: 400
Einband: TB
Serie:



Inhaltsangabe:

Derek möchte mit seiner Freundin Peggy ein Schäferstündchen halten und sieht seine Chance, als sein bester Freund & Nachbar Adam mit seinen Eltern auf eine Reise fährt. Er lässt sich in dem Haus einsperren, und versteckt sich im Keller.
Als die Luft rein ist kommt er heraus und begeht erst mal das ganze Haus. Doch Adam kommt mit seinen Eltern zurück und Derek flüchtet in den Keller. Als die Langlays gerade in der Tür drin sind hört Derek in seinem Versteck Schüsse.
Als die Luft rein war sieht Derek wie sein bester Freund und seine Familie kaltblütig ausgelöscht wurden. Schnell gerät Derek in das Visier der Polizei und wird verhaftet. Doch es gibt noch viele weitere Morde, die immer wieder zu Derek und seinen Eltern Jim und Elly führen……..


Meine Meinung:

Ich konnte völlig uneingenommen an dieses Werk heran gehen, da ich den Bestseller „Ohne ein Wort“ von Barclay zwar im Regal stehen habe aber noch nicht gelesen habe.
Mit „Dem Tode nah“ hat Linwood Barclay ein weiteres Werk auf den Markt gebracht was sicher bald wieder in den Bestsellerlisten erscheinen wird.
Der Leser wird mit Derek auf die Reise genommen der aus einer objektiven Sicht die Tat im Prolog erzählt. Danach wird der Leser die ganze Geschichte mit Jim seinen Augen erleben. Für mich war es fast die komplette Zeit so als ob ich Jim bin und selber atemlos den Horror miterleben muss.
Der Autor schafft es das Buch Seite um Seite mit Spannungsbögen zu steigern so dass man regelrecht atemlos liest um nur noch weiter in die Geschichte verstrickt zu werden.

Jedesmal wenn man meint den die Täter nun erkannt zu haben, kommen neue Details hinzu die das ganze wieder in eine andere Richtung schwanken lassen. Erst fast zum Schluss kommt man Barclay auf die Spur und entwickelt gar Sympathie für einen Täter.
Die Protagonisten sind allesamt gut gezeichnet doch bekommt zwangsläufig Jim die Hauptfigur zugeschnitten da es aus seiner Sicht ja geht. Besonders gut gefallen hat mir gerade das alle Figuren „Dreck am Stecken hatten“ und so wirklich jeder auch ein mögliches Motiv hatte.
Desweiteren muss man bei Barclay sehr auf Nebensätze achten die eigentlich nur so daher gesagt worden sind. Denn vieles wird später wichtig für den Ablauf des Plots.
Wer dieses Buch liest sollte sich viel Zeit einpacken denn einmal angefangen mit Lesen wird man nicht eher ruhen bis man den Mörder gefunden hat.

Da ich noch einen Barclay hier ungelesen im Haus habe werde ich mir nun sein Debütroman vornehmen und freue mich auf sein drittes Werk.

Volle Punktzahl von mir für atemberaubende Lesestunden !!!!!

Dieser Beitrag wurde schon 6 mal editiert, zum letzten mal von Netha am 05 Jan, 2010 18:54 13.

20 Sep, 2008 16:42 49
Tuppi Tuppi ist weiblich
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Eigene Meinung:

Derek ist Zeuge des Mordes an der Familie seines besten Freundes Adam. Er war zur falschen Zeit am falschen Ort. Eigentlich wollte die Familie in Urlaub fahren und Derek wollte mit seiner Freundin Penny die Zeit in dem leeren Haus nutzen. Aber daraus wurde nichts, denn die Familie kam wieder zurück da sich Adams Mutter nicht wohl fühlte. Derek versteckte sich unter der Kellertreppe und bekam mit, wie der Mörder klingelte und die drei kaltblütig erschoss.
Jim Cutter, Dereks Vater, hatte einen Gartenservice, nachdem er seinen Posten als Chauffeur von Bürgermeister Finley wegen moralischer Bedenken aufgegeben hatte. Nachdem Derek und Jim mit dem Polizisten Barry Duckworth auf der Suche nach Hinweisen das Haus der Langleys durchgesehen hatten, verriet Derek seinem Vater, daß ein alter Computer fehle den er Adam überlassen hatte. Den Computer hatte Derek von einer alten Frau bekommen. Er hatte ihrem Sohn gehört, der sich vor 10 Jahren das Leben genommen hatte. Auf dem Computer befand sich das Manuskript eines Buches, das Conrad Chase vor 8 Jahren veröffentlichte. Doch dann wurde Derek verhaftet...

Die Story wird aus Sicht von Jim Cutter, dem Vater von Derek erzählt und ist gut verständlich. Ich hatte das Gefühl, daß ich mittendrin bin und alles miterlebe. Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend geschrieben und ich habe es nur sehr ungern aus der Hand gelegt. Das Leben der Cutters wird sehr gut und ausführlich beschrieben, sodaß man einen guten Einblick bekommt und das Gefühl hat, man kennt Jim persönlich. Man erfährt in welchem Zusammenhang die einzelnen Personen zueinander stehen und erhält interessante Informationen. Und jedesmal wenn man meint, die Geschichte klärt sich auf, passiert etwas unerwartetes. Ein tolles Buch, das sehr viel Spannung beinhaltet. Äußerst empfehlenswert! Wenn das kein Bestseller wird...

5 sterne

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Lesen3 Grüße Nicole

Lesen1 2008: 53 Bücher Lesen1 2009: 62 Bücher Lesen1 2010: 43 Bücher Lesen1 2011: 75 Bücher Lesen1 2012: 64 Bücher
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Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Netha am 05 Jan, 2010 18:54 51.

24 Sep, 2008 09:47 49 Tuppi ist offline Email an Tuppi senden Beiträge von Tuppi suchen Nehmen Sie Tuppi in Ihre Freundesliste auf
goat goat ist weiblich
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Dabei seit: 21 Sep, 2008
Beiträge: 2173
Heimatort: Niedersachsen
Hobbies: lesen, mein Hund, Freunde treffen, Internet und meine Arbeit
Beruf: Bürokauffrau

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Meine Meinung:

Linwood Barclay hat mit seinem Thriller genau meinen Lesegeschmack getroffen. Ein Buch, welches ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Es beginnt mit der Tat: Um ein paar ungestörte Tage mit seiner Freundin verbringen zu können, lässt Derek sich im Haus seines besten Freundes einschließen als die Familie in den Urlaub fährt.
Noch während Derek sich im Keller der Langleys versteckt hält, kommen diese unerwartet wieder zurück. Plötzlich klingelt es an der Tür und es fallen drei Schüsse.

Ab hier erzählt Dereks Vater die Geschichte weiter, was ich schon sehr ungewöhnlich fand. Aber Linwood Barclay hat das Geschehen so überzeugend geschrieben, dass ich mich richtig in die Personen und in die Handlung reinversetzen konnte. Zwar hält sich der Autor mit vielen Nebensächlichkeiten auf, und stellenweise wirkt die ein oder andere Beschreibung etwas lang - aber auf keinen Fall jemals langweilig.

Man wird süchtig danach, mehr über die Personen zu erfahren und welche Leichen sie im Keller vergraben haben. Man lernt immer neue Leute kennen und hinter jedem von ihnen kann ein eiskalter Mörder stecken.
Zum Schluss setzt Barclay noch einmal richtig einen drauf. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen.
Ich kann einfach nur sagen: Ein gelungener Thriller mit Sucht-Effekt!

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Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.
(Eduard Engel)

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Netha am 05 Jan, 2010 18:55 15.

27 Sep, 2008 23:32 19 goat ist offline Email an goat senden Beiträge von goat suchen Nehmen Sie goat in Ihre Freundesliste auf
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Meine Meinung:

Derek hat einen aus seiner Sicht guten Plan: Als die Familie seines Freundes Adam in den Urlaub aufbricht, versteckt er sich im Keller um dort ein ungestörtes Schäferstündchen mit seiner Freundin verbringen zu können. Aber es kommt anders: nach einer Stunde kommen alle zurück, und kurz darauf werden sie ermordet.
Voller Entsetzen flüchtet er nach Hause und wagt nicht über das Geschehene zu berichten.
In Folge der Ermittlungen kommt er dadurch selbst als Tatverdächtiger in Frage. Nach und nach zeigt sich aber, dass was komplett anderes hinter dem Verbrechen steckt, als alle ahnen.

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Leider flaut es dann rapide ab und die Story zieht sich ein Wenig in die Länge. Erst zum letzten Drittel des Buches geht es wieder rasant zu.
Der Schreibstil war allerdings sehr flüssig.

Geschrieben wurde aus Sicht von Jim, dem Vater von Derek. Er erzählt die Handlungen in der Ich-Form.
Was mich wenig gestört hat, war, dass der Autor versucht hat Humor in die Handlungen einzubringen. An sich keine schlechte Idee, ich fand diesen aber oft fehl am Platz, und manches wirkte dadurch eher lächerlich als lustig.

Bei den Figuren konnte ich mich eigentlich nur in Derek hineinversetzten, alle anderen wirkten auf mich unecht.
Das Ende war eigentlich nicht schlecht gemacht. Auch wenn einiges vorhersehbar war, gab es ein paar Überraschungen.


3 sterne

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LG Iris
Komm her

09 Oct, 2010 20:48 23 cookie1511 ist offline Email an cookie1511 senden Beiträge von cookie1511 suchen Nehmen Sie cookie1511 in Ihre Freundesliste auf
 
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