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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » VAMPIRE; WERWÖLFE & GESTALTSWANDLER » Vampire & Co A - C » Carpenter, Tanya » [Vampire] Carpenter, Tanya - Ruf des Blutes 01: Tochter der Dunkelheit 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Lotte
Gast


Carpenter, Tanya - Ruf des Blutes 01: Tochter der Dunkelheit Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Carpenter, Tanya
Titel: Tochter der Dunkelheit
Originaltitel:
Verlag: Sieben-Verlag
Erschienen: September 2007
ISBN-10: 3940235121
ISBN-13: 978-3940235121
Seitenanzahl: 356
Einband: Broschiert
Serie: Ruf des Blutes 1

Autorenportrait:

Zitat:
Tanya Carpenter, gelernte Bankkauffrau, arbeitet als Vertriebsassistentin, wenn sie nicht ihrer wahren Berufung, dem Schreiben, nachgeht. Sie hat mittlerweile drei Romane der "Ruf des Blutes"-Serie veröffentlicht und schreibt darüber hinaus Gedichte und Kurzgeschichten.

Quelle: Amazon

Inhalt lt. Amazon:

Zitat:
Als Melissa Ravenwood dem Geheimbund der Ashera beitritt hofft sie, mit ihrem bisherigen Leben auch all die Lügen und Intrigen hinter sich zu lassen, die ihre Welt in einem Sekundenbruchteil zum Einsturz brachten. Doch stattdessen wird sie zum Spielball ebenso sinnlicher, wie gefährlicher Dämonen. Vampire – wie ihr rätselhafter Geliebter Armand, der Schuld an ihrem Schicksal trägt. Und auch Franklin Smithers, der Leiter des Ashera-Ordens scheint von düsteren Geheimnissen umgeben, deren Ursprung in Melissas Vergangenheit liegt.


Meine Meinung:

Ein besseres Vampirbuch habe ich bislang nicht gelesen. Ich habe so viele neue Informationen über Vampire bekommen, dass ich Vampire nun nicht mehr nur als bluttrinkende Monster ansehen muss.
Vampire mit Gefühlen, die ihre Liebe ausleben, die höflich und galant sind, haben mir ein wirklich tolles Lesevergnügen bereitet.
Im Vordergrund steht die Liebe zwischen einer Sterblichen und einem Unsterblichen und es gibt viele romantische Szenen in dem Buch, so dass Frauen einfach beim lesen nur dahinschmelzen mögen. Aber es ist kein Liebesroman, denn auch Fantasy, Action und Mystic hat die Autorin hier in großen Teilen einfließen lassen.
Besonders schön fand ich Armands Aussprache, die sehr französisch angehaucht ist. Auch einfache Sätze auf Französisch, die der Leser aber sofort versteht, lassen den Vampir sehr edel erscheinen.
Die Autorin hat auch ein Tabuthema sehr schön eingeflochten in der Geschichte, nämlich die Homosexualität. Ihre Vampire sind nicht geschlechtsbezogen sondern leben ihren Trieb mit Frauen und Männern aus.
Auch unterteilte die Autorin zwischen bösen und guten Vampiren sowie unterschiedlichen Arten. Somit hat man nicht das Gefühl, dass man die Vampirgeschichte irgendwo schon mal in der Art gelesen hat, sondern es sich wirklich um einen völlig neuen Stil in diesem Genre handelt.
Die letzten Seiten sind so spannend, dass ich mich dabei ertappte schneller voller Ungeduld lesen zu wollen. Aber die Geschichte geht Gott sei Dank weiter!

Tanya Carpenter fesselt den Leser auf 356 Seiten und nimmt den Leser mit auf eine Reise ins Unbekannte. Tochter der Dunkelheit, erschienen im Sieben Verlag, ist Carpenters erster Roman, Teil 1 der neuen Serie: Ruf des Blutes.
Mit Gedichtesammlungen und Kurzgeschichten zeigt sie dem Leser ihr Können auf der eigenen Webpräsenz.
http://www.tanyacarpenter.de/ index.html

Fazit:

Ein Muss für alle Liebhaber von Vampirliteratur. Und ein toller Einstieg für Leser, die zum ersten mal einen Vampirroman in den Händen halten. Aber ACHTUNG !!!!!!!!! Hohes Suchtpotenzial !!!!!

5 sterne

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Lotte am 10 Mar, 2010 07:13 49.

01 Mar, 2009 18:57 56
berghexe98
Gast


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Eigene Meinung:
Der Einstieg in den Roman viel mir relativ schwer und die ersten Kapitel haben sich etwas gezogen. Es lag vor allem an Melissas sprunghafter Entwicklung, an der man teil hatte, obwohl man von ihr und ihrer Ausbildung als Hexe so gut wie nichts wusste. Plötzlich tauchten Gaben bei ihr auf, die man nicht nachvollziehen konnte und das hat diese Figur sehr schwierig gemacht.

Erfrischend neu sind allerdings die Vampire der Autorin. Am Anfang erinnern die Namen zwar an bekannte Vampirstories, jedoch entwickeln die Figuren eine Eigendynamik, die darüber bald hinwegsehen lassen. So gibt es nicht nur die übernatürlich schönen und grausamen Vampire, die mit ihrer Leidenschaft ein jedes Opfer schon schier erschlagen, sondern auch Blutsauger, die doch tatsächlich Gefühle für ihre Beute haben, die sich ihrer Taten schämen und die am liebsten Buße tun würden.
Auch gibt es verschiedene Arten von Vampiren. Die klassischen Blutsauger, wie man sie schon kennt und "die Dunklen" oder "Crawler". Die nur eine schwache Intelligenz, dafür aber großen Hunger haben. Ausserdem sagt eine Prophezeiung, dass sie den "normalen" Vampiren den Untergang bereiten sollen.

Dieser Mix aus Hexen und Vampiren, bzw. paranormal begabten Menschen, die in der Gruppe der Ashera zusammengefasst sind, ergeben eine interessante Kombination und man hatte beim Lesen ständig das Gefühl, dass die Autorin noch nicht alles Preisgibt, was sie sich für ihre Welt ausgedacht hat. Aber es gibt ja auch bisher noch zwei weitere Bände und der vierte steht in den Startlöchern.
Tanya Carpenter hat auf alle Fälle eine Gabe, den Leser in ihrer Geschichte vollständig zu fesseln. Ihre Story liest sich sehr flüssig und ist erfreulicherweise frei von Kraftausdrücken. Ihre Liebesgeschichte zwischen Menschen und Vampiren, erinnert sehr an reale Beziehungen, denn auch dort gibt es Eifersucht und Missgunst und ist nicht immer so freiwillig…

Fazit:
Das Buch hat mich ohne Zweifel gefesselt und mir schöne und interessante Lesestunden beschert, jedoch erteile ich einige Punkte Abzug für den schweren Einstieg.

01 Mar, 2010 10:11 39
haTikva haTikva ist weiblich
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Meine Meinung:

Melissa, unter falschen Bedingungen aufgewachsen und von der Frau hintergangen, die ihre einzige Stütze im Leben war, findet sie Halt in einer neuen gemeinschaft, die bald auch ihr neues zuhause wird.
Doch auch dort scheint nicht alles so zu sein, wie es den Anschein hat und schon bald befindet sie sich in Händen mächtiger Wesen, die sie für ihre eigenen Zwecke benutzen wollen.
Inmitten ihrer misslichen Lage entflammt eine verbotene Liebe zu einem Geschöpf der Nacht, während Melissa auf geheimnisvolle Spuren ihrer verstorbenen Mutter stösst.

Anfangs hatte ich große Probleme in die Handlung zu finden.
Das lag zu einem beträchtlichen Teil an dem Vampir Armand und seiner Art, wie er ist und mit seinen Opfern umging. Da ich bis dahin ein anderes Vampirbild vor meinem inneren Auge vor mir hatte, war er mir sehr unsympathisch.
Erst nach einer Schlüsselsituation mit einem anderen seiner Art konnte ich mich für ein neues Bild öffnen. So begann ich mit ihm und Seinesgleichen warm zu werden.
Zum anderen erschwerte mir auch der Schreibstil mit den sprunghaften Abschnitten den Einstieg. Erst mit der Zeit gewöhnte ich mich an diese Schreibweise und konnte mich dann richtig auf die Geschichte einlassen.

Mit der Protagonistin Melissa dagegen wurde ich von Beginn an warm, auch wenn ich nicht alle ihre Reaktionen in heiklen Situationen für gut befand.
Sie hatte so eine naive und doch überlebenswichtig-erwachsene Art an sich, die sie so liebenswert machte und zu der ich mich von Anfang an hingezogen fühlte. Dass die Geschichte dazu in der Ichform aus Melissas Sicht erzählt wurde, machte das Gefühl noch intensiver.

In diesem Roman erfährt man viel über die Vampire, aber auch über okkulte Praktiken sowie übersinnliche Machteinwirkungen. Alles ist sehr schön in die Handlung eingebettet.
Tanya Carpenter beschreibt die Vampirwelt aus einer, für mich, neuen Sicht, die umfassend und authentisch ist. So gelang es ihr, mich im Laufe des Buches immer mehr zu fesseln.
Auch die Spannung wuchs zum Ende hin noch und raubte mir fast den Atem. Die Vielzahl an verschiedenen Situationen, die auf Melissa und mich einströmten und auch einwirkten, war unfassbar.

Fazit:

Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten ein rundum gelungener Einstieg in eine düsterschöne Geschichte um Vampire.
Ich vergebe vier Sterne.

4 sterne

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Meine Meinung

Meine Entscheidung diesen Debütroman der Autorin zu lesen fiel dadurch, dass hier eine Hexe mitwirkte, was für mich in Vampirgeschichten etwas Neues war.

Melissa, eine junge Hexe, flieht vor ihrer Großmutter, die ihr nach dem Leben trachtet. Sie hatte zuviel über die Vergangenheit des Hexenzirkels erfahren, der ihre Großmutter als Hohepriesterin vorsteht.

Bevor Melissa geopfert werden konnte wird sie von dem Vampir Armand gerettet, und in das Mutterhaus der Ashera gebracht.
Dort soll sie ihre Ausbildung als Hexe beenden und den Anhängern derer von Ashera helfen in Okkulten Unregelmäßigkeiten zu ermitteln. Doch auch in dem Mutterhaus ist nicht alles Gold was glänzt.

Zu Beginn der Geschichte kam Melissa mir etwas zu naiv vor. Da sie schon eine Hexenausbildung genossen hatte, war Melissa mir einfach zu blauäugig. Das Tempo diese Story war mir anfangs zu schnell, aber nach einigen Seiten konnte ich dann doch sehr gut folgen. Melissa entwickelte rasch ein ziemliches Selbstbewusstsein, das dies ihr immer wieder fast zum Verhängnis wurde.

Ihre Beziehung zu dem Vampir Armand entwickelte sich recht schnell bis zur Abhängigkeit. Was sich später aber als wirklich wahre Liebe herausstellte. Die Szenen um die Liebesgeschichte sind mit so zarter Feder gezeichnet, dass es mir vorkam als könne ich die Luft knistern hören.
Tanya Carpenter hat es sehr gut verstanden die brutalen Begebenheiten nicht zu ausführlich dazustellen, so das auch etwas zartere Gemüter das Buch nicht erst mal aus der Hand legen mussten. Sehr gut gefallen haben mir die „Ruhepausen“ für den Leser nach heftigen Szenen. So wurde der Spannungsbogen kontinuierlich hochgeschraubt, bis es dann zum Showdown ging, in dem sich alles entlud und das unvermeintliche eintraf.

Während des Lesens lernte ich die Protagnisten Stück für Stück kennen, und lieben oder zu verabscheuen. Auch die Nebenfiguren wurden soweit vorgestellt wie es für das Verständnis der Geschichte nötig war.
Der Rote Faden war trotz der rasanten Fahrt der Geschichte immer gegenwärtig und das Ziel der Geschichte ersichtlich.
Ich fühlte mich beim lesen sehr gut unterhalten. So sehr, dass ich zum Schluss das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte bis ich wusste wie es ausgeht. Ich werde mit Sicherheit auch die anderen Teile vom Ruf des Blutes lesen.

Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen


Reihenfolge der Bücher

1. Tochter der Dunkelheit
2. Engelstränen
3. Dämonenring
4. Unschuldsbraut, erscheint am 31. Mai 2010

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Liebe Grüße von Netha
Lesen3
2014 = 59 Bücher 24365 Seiten - 2015 = 57 Bücher 19660 Seiten
2013 = 67 Bücher 23852 Seiten - 2016 = 32 Bücher 11712 Seiten
2012 = 57 Bücher 22240 Seiten
2011 = 59 Bücher 22786 Seiten
2010 = 71 Bücher 26698 Seiten
2009 = 57 Bücher 21723 Seiten

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Netha am 10 Mar, 2010 00:42 05.

10 Mar, 2010 00:41 24 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
Ikopiko Ikopiko ist weiblich
Chefassistenz




Dabei seit: 01 Aug, 2010
Beiträge: 2893
Heimatort: Ostfriesland
Hobbies: Meine Pferde, mein Hund, lesen, bookcrossing, kochen
Beruf: Verwaltungsfachwirtin

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Meine Meinung:

Das Cover des Taschenbuches deutet mit den abgebildeten Fledermäusen, einer jungen Frau und roten Ornamenten, die wie Blut aussehen, gleich auf einen Vampir-Liebesroman hin. Wer sich für dieses Genre interessiert, wird gleich darauf aufmerksam.

„Tochter der Dunkelheit“ ist der Auftakt einer Vampirserie der wieder einmal beweist, dass auch deutsche Autoren Vampirromane zu schreiben vermögen.

Melissa ist eine Hexe. Erst spät erfährt sie, dass die Person, die sie ihr Leben lang für ihre Grandma gehalten hat, ihre Mutter ermordet und Melissa als ihre Nachfolgerin als Hohepriesterin auserkoren hat. Hierüber aufgeklärt wird sie ausgerechnet von einem Vampir – Armand – in den sie sich nach einigem hin und her unsterblich verliebt.

Alera flieht in den Geheimbund „Ashera“, der den Vampiren wohl gesonnen ist. Für die Ashera erledigt sie verschiedene Aufträge, die sie immer wieder in Gefahr bringen. Gleichzeitig erfährt sie nach und nach die wahre Geschichte ihrer Herkunft und die ihres Geliebten Armand.


Der Einstieg in diesen Roman ist unheimlich schwer. Es gibt keinerlei Erklärungen über das bisherige Leben von Melissa als Hexe. Hexenrituale wie die Initiationsreise können so nicht nachvollzogen werden. Melissa erscheint unheimlich naiv und vertrauensselig. Der Leser wird in das Buch gestoßen wie in einen TV-Mehrteiler ohne Rückblick auf die bereits gesendeten Folgen.

Auch werden die Charaktere zu Anfang des Buches lieblos beschrieben. Die Protagonistin wächst einem erst nach einem Viertel des Buches ans Herz. Hier beginnt das Buch dann auch an Spannung und Witz. Man hat das Gefühl „Die Autorin läuft warm“.

Wer es bis hier hin geschafft hat, wird mit einem spannenden weiteren Verlauf des Romans belohnt. Verschiedene Begebenheiten, wie ein Besuch der Karnevals in Venedig werden so schillernd beschrieben, das man wünscht, dabei zu sein. Man erfährt viel über das Wesen der Vampire, die in Carpenters Roman so anders sind, als in anderen Romanen. Ob man sich mit diesem Wesen anfreunden kann, sei dahingestellt. Mit Moral und Treue nimmt die Autorin es nicht so genau. Auch hätten einige Sexszenen weniger dem Buch nicht geschadet.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist es Tanya Carpenter gelungen, einen spannenden Vampirroman zu schreiben, der sich von anderen Vampirromanen deutlich unterscheidet. Man darf gespannt auf die Folgebände sein.

Ich vergebe für diesen Roman drei bis vier von fünf Sternen.

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Ein Leben ohne Bücher ist möglich. Aber es lohnt sich nicht!

25 Oct, 2010 10:08 07 Ikopiko ist offline Email an Ikopiko senden Beiträge von Ikopiko suchen Nehmen Sie Ikopiko in Ihre Freundesliste auf
sollhaben
Gast


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Melissa Ravenwood ist eine Hexe, die von ihrer Großmutter aufgezogen wurde. Als sie jedoch die Wahrheit rund um ihre angebliche Großmutter erfährt muss sie fliehen bzw. wird in letzter Sekunde von dem Vampir Armand gerettet und findet Zuflucht im englischen Mutterhaus der Ashera. Der Leiter Franklin Smithers heißt sie willkommen und bringt ihr die Regeln näher. In dieser neuen Gemeinschaft findet sie neue Freunde und entdeckt, dass sie eine Tante hat. Doch ihr Retter Armand schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken. Sie verlieben sich in einander. Doch ihre Liebe wird von vielen Seiten immer wieder boykottiert. In ihren Außeneinsätzen für die Ashera begibt sich Melissa in Gefahr und kommt nur ganz knapp mit dem Leben davon.

Meine Meinung:
Mein erster Roman der Autorin hat mich überrascht. Denn eigentlich ist die Geschichte von Frau verliebt sich in Vampir nicht gerade neu, aber die Figuren haben mich gefesselt. Melissa ist mMn ein wenig tollpatschig. Sie ist zwar als Hexe recht stark, aber sie kann mit ihren Kräften noch nicht richtig umgeben. Ihr Retter Armand, liebt sie von Herzen, dadurch ist er angreifbar und verwundbar. Franklin Smithers ist ein überaus interessanter Charakter. Die restlichen Vampire oder Hexen, die auftauchen, sind auch nicht eindimensional beschrieben. Ich mag es, wenn die Hauptcharaktere nicht so langweilig und vorhersehbar sind.

Von mir gibts 4 sterne

01 Oct, 2011 17:10 45
Blackfairy71
Gast


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Dies ist eines meiner Lieblingsbücher. Ich habe die Reihe bisher bis einschließlich Teil 4 gelesen und finde sie einfach wunderbar.
Tanyas Vampire sind keine Kuscheltierchen, sondern Raubtiere, die sich auch von Blut ernähren müssen. Sie schreibt sehr anschaulich und fesselnd, die Charaktere haben Tiefe und sind sehr vielschichtig.

25 Feb, 2014 10:16 30
 
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