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Azrael
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Daumen hoch! Klute, Hilmar - Winston oder: Der Hund, der mich fand Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Hilmar Klute
Titel: Winston oder: Der Hund, der mich fand
Originaltitel: -
Verlag: Kunstmann
Erschienen: 3. September 2008
ISBN-10: 3-88897-536.0
ISBN-13: 978-3-88897-536-3
Seiten: 159
Einband: Taschenbuch
Serie: -


Autorenportrait
Zitat:
Hilmar Klute, geboren 1967 in Bochum, ist Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung" und schreibt unter anderem Kolumnen für das äußerst beliebte Streiflicht.
Quelle: randomhouse.de

Inhaltsangabe:
Zitat:
Der Hund war nicht geplant, er war kein Wunschhund, und in meinem Leben hatte es nie zuvor einen Hund gegeben. Aber an diesem Januarabend kam ein Hund ins Haus, und zwar in Begleitung meiner Frau.

"Was ist das denn?" - "Ein kleiner Hund." Meine Frau schlug das Badetuch zurück. "Er heißt Winston." In diesem Augenblick sah ich Winston zum ersten Mal in die Augen. Der Hund blickte mit großer Neugier zurück. Ich hatte keine Ahnung, ob Hunde einen Willen besitzen. Aber wenn es so war, schien bei diesem Hund eines klar zu sein: Er wollte von Anfang an bleiben, und er hatte keinen Zweifel, dass ihn niemand daran hindern konnte. Er schien zu grinsen und seinen ersten kleinen Triumph zu genießen: Ich bin drin, und ihr kriegt mich nie wieder raus.
Quelle: Kunstmann Verlag

Meine Meinung
4 von 5 Sterne : Auf den Hund gekommen ...

Was passiert, wenn ein unbedarfter Mensch, der eigentlich nichts mit Hunden zu tun hat, plötzlich und unverschuldet auf den Hund kommt. Ganz einfach, es passiert Winston. Nach und nach wird so, ein Hunden gegenüber gleichgültig eingestellten Mann, der Hundehalter höchstens belächelt, selbst ein typischer Hundemensch. Dass das nicht ohne eine gehörige Portion Sarkasmus und Humor von statten geht, ist wohl klar.

Eines vorweg, das Buch ist anders, schon der Anfang der Geschichte beginnt von einer anderen Sichtweise aus, als sonstige Hundebücher. Auch steht hier weniger der Hund, als die Mensch-Hundebeziehung im Mittelpunkt und es werden eindringlich die unterschiedlichen Herrchenrassen beleuchtet. Denn wie der Autor so treffend bemerkt, der Hund ist meist ein Ebenbild seines Herrchens oder Frauchens. Es klingt manchmal zwar etwas sachlich, doch ganz langsam ändert sich der Tonfall der Geschichte. Man wird sozusagen Zeuge, wie sich die Sichtweise und Einstellungen des Autors im Laufe der Zeit verändert haben. So entwickelt sich zwischen dem täglichen Häufcheneinsammeln, Hundeschulen und diversen Wohnungsumbauten durch Winston eine Freundschaft zwischen Mann und Hund.
Er schreibt über Sinniges und Unsinniges der Hundewelt und sinniert über Alltägliches aus dem Leben mit einem Hund. Und gerade weil anfangs eine gewisse Distanz zwischen Mann und Hund herrscht, wirkt die Geschichte so sympathisch und zeigt nur noch mehr, wie sich das Leben durch einen Hund verändern kann.

Sicher gibt es auch ein paar Stellen, bei denen der Ein oder Andere voller Missfallen die Nase rümpft, doch das ändert nichts daran, dass es ein ehrliches und witziges Buch ist, das vor allem Hundeanfänger darüber hinwegtrösten kann, wenn die Hundeerziehung nicht ganz so klappt, wie sie es sollte.

Abgerundet wird das Ganze durch einen ausführlichen Anhang, in dem uns der Autor interessante Hundebücher, prominente Hunde und Hundehalter, Anekdoten aus Film und Fernsehen und viele weiter Kleinigkeiten präsentiert. Außerdem ist es eines der wenigen Bücher, bei denen selbst das Lesen des Impressum noch unterhaltsam ist. Und wem das immer noch nicht zur Kaufentscheidung reicht, dem sei gesagt, dass auch für die passenden Ausreden für hilflose Hundehalter gesorgt ist, sogar mit kleinen Entschuldigungszetteln!

Fazit:
Aus einer ganz anderen Perspektive erzählt der Autor hier, wie er ungewollt zu einem Hund kommt und so eine völlig neue Welt kennenlernt: die Welt der Hundehalter! Das Ganze verpackt als lustiger und unterhaltsamer Ratgeber der anderen Art, mit völlig neuer Sichtweise! Eine Frage bleibt jedoch, erzieht der Mensch den Hund oder doch eher der Hund den Mensch!

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Tuppi am 15 Jan, 2010 09:53 34.

06 Feb, 2009 00:57 12
 
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