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Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Gregg, Stefanie - Und der Duft nach Weiß Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Gregg, Stefanie
Titel: Und der Duft nach Weiß
Originaltitel: ---
Verlag: Ullstein (Forever)
Erschienen: 8. Juni 2015
ASIN: B00XPSBVNO
Seiten: 320
Einband: E-Book
Serie: ---
Preis: € 3,99


Autorenporträt:

Zitat:
Stefanie Gregg, geboren 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften. Die Journalistin und freie Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Für ihre Kriminalromane wurde sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Ihr großer Schicksalsroman »Und der Duft nach Weiß« beruht auf einer wahren Geschichte.


Quelle: Ullstein Verlag

Inhaltsangabe:

Zitat:
Kalt, eiskalt ist es im Laderaum des Lastwagens. Als Anelija endlich aussteigen kann, spürt sie ihre Finger nicht mehr. Doch sie hat die Flucht über die Grenze überlebt - sie ist in Deutschland. Und es duftet nach Weiß, ganz anders als in ihrer bulgarischen Heimat, wo nicht nur Staub in der Luft liegt sondern auch die ständige Angst, verraten, verhaftet und gefoltert zu werden, weil man den falschen Radiosender hört. Jetzt, im Sommer 1987, ist Anelija endlich der bedrückenden Enge entflohen. Sie macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter, die sie in der Obhut der Großmutter zurückließ, als Anelija gerade einmal fünf Jahre alt war ...


Quelle: Ullstein Verlag


Meine Meinung:

Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich durch eine Leseprobe bei „Vorablesen.de“. Da der Roman in Bulgarien spielt, war mein Interesse sofort geweckt. Ich war schon mehrfach in Bulgarien, sowohl vor als auch nach der Wende, und habe auch eine bulgarische Freundin.

Erzählt wird die fiktive Geschichte von Anelija, die in einem Dorf aufwächst und von ihren Babas (Großmüttern) aufgezogen wird. Als sie fünf Jahre alt ist, flieht ihre Mutter nach Deutschland und lässt ihre kleine Tochter zurück. Selten schreibt die Mutter. Ihre Briefe sind auf blütenweißem Papier – daher der Titel des Buches. Das Weiß weckt eine Sehnsucht in Anelija, die außergewöhnlich intelligent und strebsam ist. In ihrer Umgebung ist alles grau und ärmlich. Trotzdem verlebt sie eine glückliche Kindheit, bis sie als junges Mädchen von 17 Jahren selbst nach Deutschland flieht.

Parallel wird die Geschichte Georgi Markows erzählt, eines bulgarischen Schriftstellers, der 1969 aus Bulgarien emigrierte und in London kritische Radiosendungen über den Sozialismus in seiner Heimat machte. 1978 wurde er durch das sogenannte „Regenschirmattentat“ ermordet.

Durch häufige Szenenwechsel erfährt der Leser erst nach und nach die Zusammenhänge. Anelija reist 1995 mit ihrem Freund Enno in ihre Heimat. Auf dieser Reise erzählt sie ihm ihre Geschichte. Der Leser erfährt nicht nur, wie das Leben im Sozialismus war, er lernt auch Anelijas Sorgen und Ängste kennen. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen, obwohl ich in einer ganz anderen Gesellschaft und Staatsform aufgewachsen bin.

Die Beschreibungen Stefanie Greggs ließen das Dorf, die Gerüche und Menschen vor meinem inneren Auge entstehen. Eine gründliche Recherche merkt man dem Roman an. In einem Nachwort erklärt die Autorin die wahren Zusammenhänge und erläutert ihre Beweggründe, diese Geschichte zu erzählen.

Bis jetzt gibt es den Roman leider nur als E-Book. Ich denke, diese Geschichte sollte aber nicht nur Besitzern eines E-Book-Readers angeboten werden, sondern allen Lesern.

Fazit:

Bewegende Geschichte mit einem wahren Hintergrund, packend und ergreifend erzählt.

5 sterne

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