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Nethas Schmökerkiste » Buchgenre » Historie Melange » Historie Melange J - L » Kabus, Christine - Töchter des Nordlichts 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.50 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.50 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.50 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.50 2 Bewertungen - Durchschnitt: 4.50 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Netha Netha ist weiblich
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Dabei seit: 13 Sep, 2008
Beiträge: 13504
Heimatort: Hamburg
Hobbies: Lesen, Kochen & Backen, Schweden
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Lese gerade: Gelebte Geschichte - Hillary Rodham Clinton

Kabus, Christine - Töchter des Nordlichts Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Kabus, Christine
Titel: Töchter des Nordlichts
Originaltitel: -
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Erschienen: 2014
ISBN-10: 3404168844
ISBN-13: 978-3404168842
Seiten: 559
Einband: TB
Serie: -
Preis: ? TB 8,99
empfohlenes Lesealter Erwachsene

Autorenporträt:

Zitat:

Ende 1964 wurde ich in Würzburg geboren, ging in Freiburg zur Schule und studierte in München und Heidelberg Germanistik und Geschichte.
Als Regieassistentin und Dramaturgin arbeitete ich an verschiedenen Theatern, bevor ich 1996 nach München und in die Film- und Fernsehbranche wechselte.
2003 machte ich mich als Drehbuchautorin selbstständig und schrieb für diverse Fernsehserien, bevor ich mich 2011 an meinen ersten Roman wagte.
Nach wie vor betreue ich als Lektorin die Projekte anderer Autoren und bin als Dozentin bei der Drehbuchwerkstatt TopTalente tätig. Zum Theater zieht es mich auch immer wieder, zuletzt als Regisseurin bei der freien Theatergruppe Durchblick in Obermenzing.

Quelle: HP der Autorin

Inhaltsangabe:

Zitat:

Oslo, 2011. Nora ist Mitte dreißig, als sie den Namen ihres Vaters erfährt: Ánok, ein samischer Student, der damals plötzlich aus dem Leben ihrer Mutter verschwand. Nora spürt, dass sie ihr Glück erst finden wird, wenn sie in die Heimat ihres Vaters reist. Doch die Sami und ihre Kultur erscheinen ihr lange fremd. Bis sie auf den charismatischen Hundezüchter Mielat trifft …
Finnmark, 1915: Mit neun Jahren endet das friedliche Nomadenleben des Sami-Mädchens Áilu: Auf der Wanderung zu den Sommerweiden wird sie von norwegischen Beamten verschleppt und in ein Internat gesteckt, wo sie zu einem zivilisierten Mädchen geformt werden soll. Tatsächlich verleugnet Áilu lange ihre Herkunft. Doch der Ruf ihrer Heimat lässt sich nicht für immer zum Verstummen bringen …

Quelle: HP der Autorin

Meine Meinung:

Für mich war dieses Buch das erste von Christine Kabus und ich kann jetzt schon sagen, es wird nicht das letzte gewesen sein.

Erzählt wird diese Geschichte in zwei Strängen, er eine agiert in der Vergangenheit und der andere in der Gegenwart.

In der Vergangenheit begleitet der Leser ein Sami-Mädchen mit Namen Ailu, sie zieht mit ihrer Familie und deren Renntierherde durch das nördlichste Norwegen und Finnland. Das Leben dieser Familie ist harmonisch und ausgeglichen, bis Ailu in der Nähe von Kautokeino von Norwegern regelrecht entführt wird. Diese selbsternannten Herrn wollen Samische Kinder zu echten Norwegern umformen. Das Volk der Samen wurde unterdrückt wo es nur ging und für minderwertig erklärt.

In der Gegenwart lernt der Leser Nora kennen, diese lebt in Oslo als Erzieherin. Nora wusch ohne Vater auf und hatte immer den Wunsch zu erfahren wer ihr Vater ist. Durch eine ans Tageslicht getretene Lüge der Mutter, wendete sich Nora von ihr ab. Als Mutter und Tochter sich dann nach einiger Zeit aussprachen, erfuhr Nora, dass die eine halbe Sami ist.
Mutter und Tochter machten sich dann auf den Weg nach Tromsø um den Bruder der Mutter zu besuchen. Zusammen rollen sie die Vergangenheit wieder auf, und entdecken Dinge die der Vater angezettelt hat, um zu vermeiden das Noras Mutter den Vater heiratet.
Aber das solltet ihr wirklich selber lesen.

Christine Kabus hat einen Schreibstil der mich nach wenigen Seiten gefangen hatte. Flüssig und mit einer steigenden Spannung erzählt sie die Geschichte von Ailu und Nora, die sich am Ende zu einer Runden Gesamtgeschichte verbindet. Ich habe mit gefiebert, gefroren und gehofft. Beide Frauen hatten einen schweren Lebensweg zu bewältigen.

Ich durfte einiges lernen über das Volk der Samen und über das Land Norwegen. Da mir die Nordischen Länder sehr lieb sind, war ich in meinem Element.

Von mir gibt es eine volle Empfehlung.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen. 5 sterne

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Liebe Grüße von Netha
Lesen3
2014 = 59 Bücher 24365 Seiten - 2015 = 57 Bücher 19660 Seiten
2013 = 67 Bücher 23852 Seiten - 2016 = 32 Bücher 11712 Seiten
2012 = 57 Bücher 22240 Seiten
2011 = 59 Bücher 22786 Seiten
2010 = 71 Bücher 26698 Seiten
2009 = 57 Bücher 21723 Seiten

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)

25 Apr, 2014 11:46 07 Netha ist offline Email an Netha senden Beiträge von Netha suchen Nehmen Sie Netha in Ihre Freundesliste auf
Christine Kabus




Dabei seit: 12 Feb, 2014
Beiträge: 15
Heimatort: München
Hobbies: Wandern, Lesen, klassische Musik, Kochen, Kino
Beruf: Autorin / Dramaturgin
Lese gerade: Rechercheliteratur zum Thema Arktis, Jahrhundertwende, Expeditionen etc.

Danke! Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Liebe Anke,
herzlichen Dank für diese tolle Rezension - das bringt Sonnenschein in diesen trüben Regentag und motiviert mich sehr bei der Arbeit an Roman Nummer drei ;-)

27 Apr, 2014 10:43 57 Christine Kabus ist offline Email an Christine Kabus senden Homepage von Christine Kabus Beiträge von Christine Kabus suchen Nehmen Sie Christine Kabus in Ihre Freundesliste auf
Zabou1964 Zabou1964 ist weiblich
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Dabei seit: 17 Sep, 2008
Beiträge: 8337
Heimatort: Krefeld
Hobbies: Lesen, Lachen, Faulenzen
Beruf: Groß- und Außenhandelskauffrau, Korrektorin
Lese gerade: Heidi Rehn - Spiel der Hoffnung

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Und hier kommt nun endlich auch mein Eindruck zu diesem wunderbaren Buch:

Meine Meinung:

Da ich Norwegen schon mehrfach bereist habe und mich auch für die Geschichte des Landes und die der Samen interessiere, habe ich begeistert zugesagt, als sich mir die Chance bot, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu lesen. Christine Kabus konnte mich mit ihrer Geschichte vollends begeistern und hat mit mir einen neuen Fan ihrer Schreibkunst gewonnen.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: Nora, eine Erzieherin aus Oslo, lebt im Jahr 2011 und Áilu, ein samisches Mädchen aus der Finnmark, lebt im Jahr 1915. Abwechselnd beschreibt die Autorin das Schicksal der beiden Frauen auf spannende und einfühlsame Weise. Nora, die ohne Vater aufgewachsen ist, begibt sich mit ihrer Mutter auf Spurensuche in den hohen Norden. Sie lernt ihre Familie kennen und macht einige ungewohnte Erfahrungen, auch im Hinblick auf die Liebe. Áilu wird im Alter von neun Jahren von norwegischen Beamten brutal ihrer Familie entrissen und in ein Heim gesteckt. Dort durchlebt sie eine schreckliche Zeit, soll umerzogen werden. Gerade ihr Schicksal hat mich sehr berührt. Aber auch Noras Geschichte war sehr gefühlvoll geschildert.

Die Autorin versteht es auf einzigartige Weise, die Menschen und Landschaften vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Auch wenn ich das Land noch nicht bereist hätte, hätte ich mir alles ganz genau vorstellen können. Die Kultur der Samen und ihre Naturverbundenheit haben mich besonders fasziniert.

Dieses Werk ist bis jetzt mein Highlight des Jahres. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.

Fazit:

Norwegische Kultur und Geschichte spannend verpackt in einer mitreißenden Familiengeschichte.

5 sterne

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Aktuelles Leseprojekt: Rehn, Heidi - Spiel der Hoffnung

19 Jun, 2014 23:55 34 Zabou1964 ist offline Email an Zabou1964 senden Beiträge von Zabou1964 suchen Nehmen Sie Zabou1964 in Ihre Freundesliste auf
Ikopiko Ikopiko ist weiblich
Chefassistenz




Dabei seit: 01 Aug, 2010
Beiträge: 2893
Heimatort: Ostfriesland
Hobbies: Meine Pferde, mein Hund, lesen, bookcrossing, kochen
Beruf: Verwaltungsfachwirtin

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Meine Meinung:

Ailu hat eine glückliche Kindheit zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie wurde als Samin geboren und lebt in einer Nomadenfamilie. Sie liebt dieses Leben, so eng mit der Familie und den Tieren. Doch die Samen sind der norwegischen Regierung ein Dorn im Auge. Ailu wird der Familie entrissen und in ein Heim gesteckt. In dieser Umgebung ohne Liebe und Freude droht sie einzugehen. Doch das Glück meint es nochmal gut mit ihr.

Nora lebt in der heutigen Zeit. Ihre Mutter schweigt über ihre Vergangenheit. Nora hat samische Wurzeln. Was das bedeutet, erfährt sie auf einer Reise nach Norwegen.

Christine Kabus zeigt uns in „Töchter des Nordlichts“ das Leben der Samen – heute wie vor vielen Jahren. Die Nomaden lebten einst glücklich von und in der Natur. Die norwegische Regierung machte dem ein Ende. Wie es dazu kam und mit welch drastischen Mitteln das geschah, war mir nicht bekannt. Es erinnert mich ein bisschen an die „Ausrottung“ der Indianer.

Die beiden Erzählstränge waren klar voneinander getrennt und daher bestand keine Gefahr, durcheinander zu kommen. Gleich zu Anfang ist ein Stammbaum abgebildet der zeigt, wie Ailus und Noras Leben miteinander verbunden sind. Das Lesen ging zügig und war angenehm.

Fazit:

Viel Wissen über die Samen, verpackt in zwei Lebensgeschichten.

Bewertung:

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen.

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Ein Leben ohne Bücher ist möglich. Aber es lohnt sich nicht!

17 Jul, 2014 06:51 00 Ikopiko ist offline Email an Ikopiko senden Beiträge von Ikopiko suchen Nehmen Sie Ikopiko in Ihre Freundesliste auf
 
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