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goat goat ist weiblich
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Halberstadt, Michèle - Meine amerikanische Freundin Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Halberstadt, Michèle
Titel: Meine amerikanische Freundin
Originaltitel: Mon amie américaine
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erscheint: 30. November 2015
ISBN-13: 978-3548287850
Seiten: 160
Einband: Taschenbuch
Serie: -
Preis: 9,99 €


Autorenporträt:

Zitat:
Unter dem Pseudonym Michèle Halberstadt veröffentlicht die Journalistin Michèle Pétin ihre Romane. In den neunziger Jahren gründete sie ihre eigene Distributions- und Produktionsfirma, die u. a. den Kinohit „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Korans“ produzierte.


Quelle: Verlagsseite


Inhaltsangabe:

Zitat:
Sie sind enge Freundinnen, obwohl die eine in Paris, die andere in New York lebt. Doch dann verändert ein Anruf aus Manhattan plötzlich alles: Molly liegt im Koma. Als sie aufwacht, halbseitig gelähmt und mit eingeschränktem Gedächtnisvermögen, zieht sie sich dorthin zurück, wo kaum jemand sie noch erreicht. Alle Versuche der Erzählerin, die starke, kämpferische Molly mit dem sprühenden Geist ins Leben zurückzuholen, laufen ins Leere. Ein einfühlsamer Roman über die starken Bande der Freundschaft – und den Schmerz ihres Verlustes.


Quelle: Klappentext


Meine Meinung:

Michèle Halberstadts Roman handelt von einer französischen Frau, von der wir Leser nur den Anfangsbuchstaben ihres Namens erfahren – nämlich M. - und ihrer amerikanischen Freundin Molly. Ein tragischer Zwischenfall lässt Molly ins Koma fallen, aus dem sie erst über drei Monate später erwachen wird. Das Gefühl der Hilflosigkeit lässt M. all ihre Gedanken und Empfindungen einem Tagebuch anvertrauen. Verzweifelt kämpft M. um ihre Freundschaft, während die halbseitig gelähmte Molly schon lange resigniert hat und nicht einmal einen Versuch startet, in ihr vorheriges Leben zurückzufinden. Wie verhält man sich, wenn man an die Grenzen seiner Freundschaft stößt?

Meine Befürchtung, dass die geringe Seitenzahl diesem großen Thema nicht gerecht werden könnte, ihm einfach zu wenig Raum gibt, hat sich nicht bewahrheitet. Bereits die ersten Zeilen von Michèle Halberstadts Roman haben mich mitgenommen auf eine Reise der unterschiedlichsten Gefühle:

- die Trauer zusammen mit M. über die Situation von Molly

- das Nachdenken darüber, was genau Molly zu dieser
kranken und resignierten Frau gemacht hat, die sie jetzt ist

- die Bewunderung dafür, dass Molly es geschafft hat, jedem Menschen das Gefühl zu geben, er wäre der wichtigste Mensch und die einzig beste Freundin auf der Welt

- Fassungslosigkeit über die Tatsache, dass Molly wusste, dass etwas nicht in Ordnung war und sie sich nicht darum gekümmert hat.

Aber auch Freude über die Art und Weise wie M. über ihre Freundin schreibt, wie viele glückliche Stunden sie bis dahin zusammen verbracht haben, diese Nähe und dieses Glück. Und ich musste schmunzeln über den Schuhtick von Molly, war gerührt, dass M. sich Gedanken macht, wer sich jetzt wohl um Mollys ganzen Schuhe kümmert …

Der Autorin ist es gelungen, große Gefühle einzufangen und in einem Roman mit nur 160 Seiten zu verpacken. Ich würde mich freuen, wenn diese Geschichte über eine besondere Freundschaft irgendwann einmal verfilmt wird. Von mir gibt es fünf Sterne.

5 sterne

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Wer lesen will, der liest, und jedes Buch wird gefunden von dem, der es sucht.
(Eduard Engel)

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