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Driscoll, Teresa - Für alle Tage, die noch kommen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Driscoll, Teresa
Titel: Für alle Tage, die noch kommen
Originaltitel: Recipes for Melissa
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-426-65371-5
Seiten: 364
Format: Hardcover
Serie: --
Preis: 16,99 Euro

Autorenporträt:
Zitat:
Teresa Driscoll arbeitete fünfzehn Jahre als Moderatorin für die BBC, außerdem als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen. Ihre Kurzgeschichten erschienen in mehreren Zeitschriften und Tageszeitungen, unter anderem der Women's Weekly.


Quelle: Klappentext

Inhaltsangabe:
Zitat:
Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.


Quelle: Droemer Knaur

Meine Meinung:
Melissa bekommt 17 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter Eleonor vom Notar ein Buch übergeben, in welchem Eleonor ihre Gedanken, Ratschläge und Rezepte aufgeschrieben hat, um diese an ihre Tochter weiterzugeben. Doch als Melissa das Buch bekommt, befindet sie sich gerade in einer Phase ihres Lebens, welche von Zweifel und Zukunftsängsten bestimmt ist. Denn gerade hat sie den Heiratsantrages ihres Freundes Sam abgelehnt. Während des Lesens des Buches denkt Melissa immer mehr über ihr Leben nach und beginnt, einiges zu verstehen, was nicht nur ihr Leben ändert.

Schon allein da Buch ist eine kleine Sehenswürdigkeit. Und dabei liegt die Betonung auf „klein“. Denn gegenüber den „normalen“ Hardcovern ist es fast winzig anzusehen. Durch das zarte Blau des Covers und der minimalistischen Covergestaltung sagt es fast schon alles über den Inhalt aus.
Und dieser ist genauso „himmlisch“ wie das Äußere.

Alles fängt damit an, dass Melissa von einem Notar ein Buch überreicht bekommt, in welchem Erinnerungen, Rezepte, Bilder und Gedanken ihrer vor 17 Jahren verstorbenen Mutter stehen. Und so hat Melissa nicht nur mit ihrem eigenen Leben zu kämpfen, sondern auch noch mit den Gedanken ihrer Mutter.

Ich war von Anfang an gebannt von dem wunderbaren Schreibstil der Autorin. Mir kam er fast leise vor, zart und unscheinbar. Und doch einprägsam und stark, mit einem unbeugsamen Willen.

In Rekordzeit hatte ich die Geschichte durch, die abwechselnd aus Melissas, Eleonors und Melissas Vater Max Sicht erzählt wird. Man taucht in ihre Gedankenwelt ein und versteht so immer Stück für Stück, was vor 17 Jahren geschehen ist und begleitet Max und Melissa auf ihrem weiteren Weg.

Natürlich ist es traurig, natürlich macht man sich Gedanken, aber es gibt auch noch so viel anderes in der Geschichte zu entdecken. Positives und Schönes.

Melissa ist ein sehr sympathische Frau, die als Kind schon einen traumatischen Schicksalsschlag erleben musste. Dass sie damit immer noch zu kämpfen hat, und der Verlust ihrer Mutter doch so manchmal noch ihr Leben beeinflusst, ist verständlich und nachvollziehbar.
Ihren Vater Max habe ich sehr ins Herz geschlossen, da er eine total sympathische Art hat. Er legt viel Wert auf die Meinung seiner Tochter, die sich aber zur Zeit mehr um ihr Leben kümmern muss.

Das Ende wartet dann aber doch nochmal mit einer kleinen Überraschung auf. Und man fragt sich, wie nun alles ausgeht.

Fazit:
Eine wundervolle Geschichte mit zarten Tönen und einer berührenden Note.

5 sterne

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Driscoll, Teresa - Für alle Tage, die noch kommen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Driscoll, Teresa
Titel: Für alle Tage, die noch kommen
Originaltitel: Recipes for Melissa
Verlag: Knaur HC
Erschienen: 1. September 2015
ISBN-13: 978-3426653715
Seiten: 368
Einband: Gebundenes Buch
Serie: -
Preis: 16,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Teresa Driscoll arbeitete 15 Jahre als Moderatorin für die BBC, außerdem als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen. Ihre Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Zeitschriften, unter anderem der "Women's Weekly".

Quelle: Verlagsseite

Inhaltsangabe:

Zitat:
Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.

Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung:

Melissa war noch ein Kind, als ihre Mutter Eleanor an Brustkrebs verstarb. Ihr Vater Max hat sie liebevoll aufgezogen, und auch ihr Sandkastenfreund und jetziger Partner Sam gibt alles für sie. Aber Melissa hat das Trauma dieses Verlustes nie ganz überwunden.

Zu ihrem 25. Geburtstag händigt ein Notar ihr ein handgeschriebenes Buch ihrer Mutter aus. Es enthält Rezepte und Erinnerungen, aber auch Themen „von Frau zu Frau“, für die Melissa zum Zeitpunkt des Todes Eleanors noch zu jung war. In Melissa reißt dieses Buch alte Wunden wieder auf. Sie igelt sich ein, will lieber allein sein, als erneut einen Verlust zu erleben. Aber das war es nicht, was ihre Mutter ihr mit auf den Lebensweg geben wollte.

„Für alle Tage, die noch kommen“ geht ans Herz. Wie unsagbar schwer muss es einer krebskranken Frau fallen, sich von ihrer kleinen Tochter für immer zu verabschieden?! Eleanor will Melissa so lange wie möglich in Sicherheit wiegen und verabschiedet sich nicht persönlich, sondern Jahre nach dem Tod in Form eines Buches.

Wie schwer muss es auch für ein kleines Mädchen sein, seine Mutter zu verlieren?! Melissa hatte nicht die Möglichkeit, von ihrer Mutter Abschied zu nehmen. Als sie das Buch erhält, reißt es ihr zunächst den Boden unter den Füßen weg. Doch nach und nach kann sie sich auch an die schönen gemeinsamen Momente erinnern, ohne erneut Verlustängste zu erleiden. Sie tritt aus ihrem Schneckenhaus in ein neues Leben.

Mich hat diese späte Abschiednahme einer Mutter sehr berührt. Auf den letzten Seiten sind auch einige Tränen geflossen. Da ich gerne koche und backe, werde ich sicher einige Rezepte der Mutter an die Tochter nachkochen.

Fazit:

Ein trauriges Thema, einfühlsam in einem Roman verpackt.

Bewertung:

Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen.

5 sterne

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Ein Leben ohne Bücher ist möglich. Aber es lohnt sich nicht!

04 Apr, 2016 12:16 03 Ikopiko ist offline Email an Ikopiko senden Beiträge von Ikopiko suchen Nehmen Sie Ikopiko in Ihre Freundesliste auf
 
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