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Ulli
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Granger, Ann: Ein guter Blick fürs Böse Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Granger, Ann
Titel: Ein guter Blick fürs Böse
Originaltitel: A Particular Eye for Villainy
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: 2012
ISBN-13: 978-3785724613
Seiten: 368
Einband: HC
Serie: Lizzie Martin-Reihe Band 4
Preis: 8,99 €

Autorenporträt:

Zitat:
Ann Granger studierte moderne Sprachen an der London University und war im Anschluss als Englischlehrerin in Frankreich, Jugoslawien, der Tschechoslowakei und in Österreich beschäftigt. Sie ging danach in den diplomatischen Dienst. Gemeinsam mit ihrem Ehemann war sie in Sambia und später in Deutschland tätig. Daraufhin kehrte sie mit ihren zwei Kindern nach England zurück, wo sie ihre Tätigkeit als Schriftstellerin begann. Sie veröffentlichte historische Romane unter dem Pseudonym Ann Hulme, bevor sie seit 1991 durch ihre Krimiserien bekannt wurde. In einer der Serien spielen Meredith Mitchell und Inspektor Alan Markby die Hauptrollen, die Heldin der anderen Serie ist die Detektivin Fran Varady. Um das Paar Mitchell/Markby sind 15 Romane erschienen, um Fran Varady bisher sieben Bände. Der erste Band einer dritten Serie, diesmal vom Genre Historische Krimis, rankt sich um Lizzi Martin und Benjamin Ross.
Granger lebt in Bicester bei Oxford.


Quelle: Wikipedia

Eigene Zusammenfassung:

Bei einem Spaziergang treffen Lizzie Martin Ross und ihr Hausmädchen Bessie ihren Nachbarn Thomas Tapley, der bei der Quäkerwitwe Jameson eingezogen ist. Als sie auf dem Rückweg auf einen Clown treffen, kommt es Lizzie so vor, als ob dieser den Mann verfolgen würde. Sie vergisst die Angelegenheit bis abends das aufgeregte Hausmädchen von Mrs. Jameson erscheint und Inspektor Ross holt, da Mr. Tapley ermordet aufgefunden wurde. Lizzie denkt sofort wieder an den Clown, doch so einfach scheint die Sache nicht zu sein, denn auch Sein Cousin Jonathan Tapley, ein berühmter Londoner Anwalt, hatte Probleme mit ihm. Da taucht auch noch plötzlich eine Witwe auf…

Meine Meinung:

Der historische Krimi „Ein guter Blick fürs Böse“ ist der vierte Band der Reihe um Lizzie Martin und Inspektor Benjamin Ross. Die Geschichte spielt in London im 19. Jahrhundert. Lizzie kann es natürlich wiedermal nicht lassen, sich in die Ermittlungen ihres Mannes einzumischen. Damit ist sein Chef Dunn gar nicht einverstanden. Zur damaligen Zeit war es einfach nicht üblich, dass Frauen sich für Kriminalfälle interessiert haben. Lizzie weiß genau, dass sie als Frau durch Gespräche oft viel mehr herausfinden kann als die Polizei. Auch Benjamin weiß ihre Hilfe zu schätzen. Und so läuft es natürlich auch diesmal wieder…

Die Autorin schreibt wunderbare historische Krimis und ist mit Anne Perry zu vergleichen. Einen Vergleich mit Agatha Christie wage ich nicht. Auch sie bringt die Gesellschaftsunterschiede in der damaligen Zeit sehr gut zum Ausdruck, genauso wie die Missstände der Stadt London. Man kann das schmutzige Wasser riechen und sich den 10jährigen Straßenjungen sehr gut vorstellen. Bekommt auch ein Gefühl vermittelt, was es für diesen bedeutet, das erste Mal in seinem Leben zu baden. Aber auch die Hintergrundgeschichte – die schmalen Gassen Londons, der Unterschied Arbeiterwohnungen und der Herrenhäuser werden detailliert dargestellt.

Der Krimi ist in sich selbst abgeschlossen. Die Hauptcharaktere Lizzie und Benjamin werden allerdings nicht mehr genauer geschildert, da dies ja schon der vierte Band ist. Die anderen Charaktere sind allerdings sehr gut aufgebaut. Man trifft auf den mysteriösen Toten, der nach und nach Gestalt annimmt. Auch seine „Witwe“ konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie auch die andren Nebencharaktere.

Der Spannungsbogen in diesem Band ist wieder sehr gut aufgebaut. Es gibt allerdings keine brutalen oder bluten Szenen. Die Beschreibungen der Morde sind eher nur angedeutet. Die Ermittlungsarbeit ist logisch aufgebaut und kann sehr gut nachvollzogen werden. Natürlich wird mit den Mitteln des 19. Jahrhunderts gearbeitet. Es gibt keine Fingerabdrücke und DNS-Verfahren. Durch die Mitarbeit von Lizzie bekommt das Ganze auch eine witzige Seite.

Der Schreibstil ist einfach und lesbar. Man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen, so wie ich das gestern getan habe. Ann Granger hat mich wieder einmal nicht enttäuscht, der Krimi hat meinen Erwartungen entsprochen, obwohl er keine besonderen Überraschungen für mich bereithielt.

4 sterne

26 Feb, 2014 11:57 09
 
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