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Meggie Meggie ist weiblich
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Zum Teufel mit der Liebe Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Als ich an diesem winterlichen, nasskalten, ekelhaften Dezembermorgen die Augen aufschlug, wusste ich genau, dass sich heute mein Leben verändern würde. Schon der Blick aus dem Fenster veranlasste mich, die dicke Decke wieder über meinen Kopf zu ziehen und mir zu wünschen, ich würde am Strand liegen und mir die Sonne auf den Rücken scheinen lassen.
Doch die Wirklichkeit hatte mich gleich wieder eingeholt, als mein Wecker durchdringend klingelte. Ich war nahe dran, ihn einfach gegen das Fenster, auf dem sich Eiskristalle gebildet hatten, zu werfen. Aber das hätte meine Situation auch nicht besser gemacht. Der Kälte, die in meiner Wohnung herrschte, konnte nicht mal der Holzofen etwas entgegenbringen, wegen dem ich mir ja extra den Wecker gestellt hatte. Ich musste nachlegen, sonst ging das Feuer aus und ich würde noch erfrieren.
Kann es angehen, dass mein Vermieter einfach nichts gegen die kaputte Heizung macht? Innerlich fluchend stand ich auf, ging zum Ofen und legte Holz nach, um mich danach gleich wieder unter der mehr oder weniger warmen Decke zu verkriechen.
Zumindest hatte ich Urlaub und konnte gleich wieder die Augen schließen. Aber irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl, gerade so, als würde ich beobachtet.
Ich schüttelte den Kopf, um dieses unangenehme Gefühl zu vertreiben. Meine roten, dünne Haare flogen um mich herum. Sofort war ich klarer im Kopf. Es half mir oft, wenn ich den Kopf schüttelte. Irgendwie wurden da meine Gedanken geordnet.
Ich beschloss, mich unter die heiße Dusche zu stellen. Die Hitze würde sicherlich helfen, meine durchfrorenen Glieder wieder geschmeidiger zu machen.
Ich stakste zum Badezimmer, eingehüllt in meine Steppdecke. Unterwegs nahm ich eine Wasserflasche vom Tisch, um einen Schluck zu trinken. Doch das Wasser war abgestanden und warm. Kein Wunder, sie stand ja auch in der Nähe des Ofens.
„Zumindest Dir hilft die Wärme“, sagte ich zu der Flasche und warf sie in den Mülleimer im Badezimmer.
Ich ließ die Decke zu Boden fallen und stelle mich vor das Waschbecken. Der Spiegel über dem Becken war noch vom Vormieter. Er war etwas fleckig, aber ich hatte noch nicht die Zeit gehabt, ihn zu ersetzen. Das könnte ich heute eigentlich machen, dachte ich und betrachtete mich genauer.
Meine roten Haare standen etwas wirr vom Kopf ab.
Ich fuhr mit den Fingern durch meine feinen Haare und machte alles nur noch schlimmer.
„Gut, dass mich keiner sieht. Irgendwer würde mich bestimmt für eine Hexe halten.“ Die Sommersprossen in meinen Gesicht machten es mir nicht leichter, mich attraktiver zu fühlen.
Zwar hatten schon viele gesagt, dass sie meine Sommersprossen süß fanden.
Aber süß war nicht gleich attraktiv.
Ich streckte mir selbst die Zunge raus, drehte den Wasserhahn auf und nahm einen großen Schluck.
Es war kühl, angenehm und stillte meinen ersten Durst.
Plötzlich glühte meine Haut auf, als würde das Feuer im Ofen über mich herfallen und mich verzehren.
Ich fing an zu schwitzen, mir wurde schwindelig und ich musste mich auf dem Becken abstützen, weil ich Angst hatte, einfach umzukippen.
Vor meinem inneren Auge tanzten feuerrote Flammen. Das Glühen machte mich wahnsinnig. Ich verbrannte innerlich.
Mit einem Stöhnen zwang ich mich, in die Dusche zu steigen. Sofort drehte ich das Wasser auf, stellte es eiskalt ein und ließ das Wasser auf mich rieseln. Ich hatte noch meinen Schlafanzug an, doch ich hätte es nicht mehr geschafft, mich auszuziehen. Es war mir egal, dass die Tür zur Dusche aufstand und das Wasser auf die Fliesen lief. Ich wollte nur noch eins. Mich löschen, mich abkühlen, mich retten.
Ich atmete tief die nasskalte Luft ein, die sich in der Dusche gebildet hatte. Sie floss in meine Lungen und drängte das Feuer zurück, dass gerade meine Luftröhre hinaufkrabbelte.
Was war nur los mit mir? Waren das die Wechseljahre. Zum Teufel, ich bin erst 29.

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lG Sina Höst Flickan

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02 Jan, 2012 09:24 46 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
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Langsam kroch die Kälte im meine Glieder und ich fühlte mich wohler. Nochmal zehn Minuten später stellte ich das Wasser aus, zog den nassen Schlafanzug aus, ließ ihn in der Dusche liegen, wickelte mich in ein großes Handtuch und ging zurück zu meinem kalten Bett. Doch die Kälte hieß ich willkommen.
Ich legte mich hin und starrte an die Decke.
Was war das eben? Wie kann man meinen, innerlich zu verbrennen?
Erst jetzt merkte ich, dass ich zitterte. Meine Decke lag jedoch noch im Bad. Schnell stand ich auf, trocknete mich ab, holte meine Decke und legte mich wieder aufs Bett. Ich zitterte immer heftiger, so dass ich mich direkt vor den Ofen setzte. Es kam mir vor wie ein Ewigkeit, bis ich endlich wieder die Kontrolle über meinen Körper hatte.

Nach diesem sehr merkwürdigen Ereignis nahm ich mir vor, etwas banales zu unternehmen. Also fuhr ich los, um nach einem Badezimmerspiegel Ausschau zu halten. Oder vielleicht doch eher nach einer neuen Wohnung?
Seit zwei Wochen versprach der Vermieter, die Heizung richten zu lassen. Aber so richtig kam er nicht in die Gänge. Vielleicht sollte ich ja eher jemanden ins Haus holen, der sich die Heizung mal ansieht und dann sagen, dass die Rechnung an den Vermieter geschickt wird.
Der Holzofen tat ja sein Bestes, aber ich würde doch gerne mal wieder eine Nacht durchschlafen.
Also zog ich mich warm an. Die Eiskristalle am Fenster hatten mir ja mitgeteilt, dass es draußen Minusgrade haben musste.
Ich wickelte mir einen Schal um den Hals, zog meine dicke Jacke über und schnappte mir beim Hinausgehen meine Tasche und meinen Schlüssel.
Auf dem Weg in die Innenstadt überkam mich wieder das eigenartige Gefühl, dass ich mich jemand beobachten würde. Doch das Gefühl war genauso schnell wieder weg, wie es gekommen war.
Vor dem Möbelhaus parkte ich meinen feuerroten Mini neben einem rabenschwarzen BMW, der mit roten Flammen verziert war. Beim Aussteigen berührte meine Tür den BMW. Ich untersuchte den BMW nach einem Kratzer, aber ich konnte aufgrund der vielen Flammenaufkleber nichts sehen.
Ich zuckte mit den Schultern und begab mich gleich in die Badezimmerabteilung.
Mehr als einmal musste ich schlucken, als ich die Preise der Spiegel sah, die mir gefielen. Locker müsste ich wahrscheinlich über 100 Euro ausgeben. Nicht dass ich es mir nicht leisten könnte. Mein Job war gut bezahlt und ich konnte mir vieles leisten. Aber ich überlege gerne dreimal, ob ich etwas brauche. Außer wenn es um Bücher geht. Da konnte ich mich nicht zurückhalten.
Lesen war meine Leidenschaft. Deswegen gab es in meiner Wohnung auch jede Menge Bücherregale, gefüllt mit meinen Schätzen.
Falls ich mal ein Haus besitzen sollte, hätte ich gerne eines mit einer großen Bibliothek, in der ich alle meine Lieblinge unterbringen kann und natürlich noch mehr kaufen konnte.
Ich schaute gerade in einen Spiegel, der mir gefiel und ausnahmsweise unter 100 Euro kosten sollte. Meine Überlegung, ob er denn auch über das Waschbecken passen würde, wurde dahingehend unterbrochen, dass ich einen Schatten im Spiegel wahrnahm.
Ich drehte mich um, doch konnte ich weit und breit keinen sehen. Ich schien alleine in der Abteilung. Wieder blickte ich in den Spiegel. Da, in der oberen linken Ecke war ein Schatten. Er waberte unstet hin und her, als wolle er den Spiegel verlassen, konnte es aber nicht.
Wieder drehte ich mich um und sah auf die Stelle, die sich spiegelte. Doch da war nichts.
Meine Augen schlossen sich für einen Moment, ich schüttelte meinen Kopf. Und als ich wieder in den Spiegel sah, war der Schatten verschwunden.
Eine Spiegelung, dachte ich und sah mich nach einem Verkäufer um. Ich hatte das Verlangen, diesen Spiegel zu kaufen. Nicht einen verpackten, sondern den, der vor mir hing.
„Kann ich Ihnen helfen?“ sprach mich ein sehr gut aussehender Mann an. Ich starrte ihn an
„Ja“, krächzte ich. Der Typ hatte mir gerade die Sprache verschlagen. Seine Augen waren jedoch das faszinierendste an ihm. Sie waren braun. Jedoch so dunkel, dass sie schwarz wirkten. Im ersten Moment hatte ich auch gedacht, sie wären schwarz. Aber das konnte ja nicht sein.
Er hatte schwarze volle Haare, einen Dreitagebart, der beim Küssen wahrscheinlich angenehm kitzeln würde.

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02 Jan, 2012 09:25 32 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
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Ähm, küssen? Ich hatte ja einen Vollknall. Ich stand hier in der Badezimmerabteilung eines Möbelhauses und dachte daran, einen wildfremden Mann, der mir einen Spiegel verkaufen sollte, zu küssen.
Und dann überkam mich wieder eine Hitzewelle. Sie traf mich genau in der Mitte des Körpers und breitete sich rasend schnell aus. Ich wankte.
Sogleich war der Mann an meiner Seite, um mich zu stützen.
„Das wird gleich wieder“, flüsterte er.
Ich stutzte und versuchte zu verstehen, was er eben gesagte hatte. Doch das Feuer machte mich fertig, dörrte mich aus.
„Wie bitte?“ flüsterte ich heiser. Meine Kehle war wie ausgedörrt.
„Ähm“, stotterte er, „setzen Sie sich bitte.“
Er schob mich zu einem Hocker und half mir, mich vorsichtig hinzusetzen.
„Kann ich Ihnen ein Glas Wasser bringen?“
Eine Wanne voll Eiswürfel wäre mir lieber, wollte ich im sagen.
„Es geht schon wieder“, sagte ich und versuchte aufzustehen. Doch ich wankte wieder.
„Soll ich einen Krankenwagen rufen?“
Küss mich, fuhr es durch meinen Kopf. Und dann war mein Verstand wieder glasklar. Die Hitzewelle verschwand und mein verschwommener Blick lichtete sich.
„Nein, danke“, sagte ich, blieb aber noch etwas sitzen. „Ich wollte fragen, ob sie mir den Badezimmerspiegel verkaufen würden?“
Der Typ sah mich mit seinen schwarzen Augen an, als hätte ihn ein Pferd getreten. Er verstand wohl die Welt nicht mehr. Ohne weiter auf seinen fragenden Blick einzugehen, stand ich auf, nahm den Spiegel von der Wand und sagte nochmals.
„Ich wollte fragen, ob sie mir den Badezimmerspiegel verkaufen würden?“
„Ähm, natürlich“ sagte er. „Ich gehe schnell ins Lager und holen Ihnen einen.“
„Nein“, hielt ich ihn zurück. „Ich möchte genau diesen hier.“
„Aber das ist ein Ausstellungsstück.“ Er nahm mir den Spiegel aus der Hand und ging Richtung Kasse.
Ich hatte das Gefühl, als wolle er mir gar nicht ausreden, dass ich den Spiegel gebraucht kaufen wollte.
Aber ich musste ihn haben, genau diesen. Warum, wusste ich selbst nicht.
An der Kasse angekommen, legte der Mann den Spiegel vorsichtig ab, strich zärtlich über ihn und sah mich dann mit seinen dunklen Augen an.
„Ich kann Ihnen natürlich nicht den Neupreis dafür berechnen“, sagte er mit einem Lächeln. Dabei sah ich seine Zähne. Sie strahlen förmlich, so weiß waren sie. Es passte zu ihm.
Ich überlegte, ob ich ihn einfach zum Essen einladen sollte.
„Ach, nein“, sagte ich. „Ich könnte ja auch einen eingepackten nehmen. Aber ich möchte diesen. Fragen sie mich nicht warum. Ich hab einfach das Gefühl, dass genau dieser Spiegel...“ Ich brach ab. Was machte ich da? Es konnte dem Typ doch egal sein, dass ich diesen Spiegel wollte.
„Nein, ich reduziere den Preis.“ Er sah mich wieder an. „Hmm, wissen sie was. Der Spiegel hängt ja auch schon ewig hier und wenn sie darauf bestehen, dass es genau dieser sein soll, möchte ich, dass Sie ihn einfach mitnehmen.“
„Aber das wäre Diebstahl!“ entfuhr es mir empört.
„Ich bin hier der Chef, ich darf ja wohl verschenken, was ich will.“
Ich sah ihn erstaunt an.
„Der Chef?“
„Ja, das Möbelhaus gehört mir. Mein Vater hat es mir vermacht.“
„O-o-ok“, stotterte ich und griff nach dem Spiegel.
Doch plötzlich lag die Hand des Mannes auf meiner.
„Sie müssten mir allerdings einen Gefallen tun“, sagte er mit einem Lächeln.
„Ja?“ frage ich erstaunt.
„Sie müssen mit mir Essen gehen.“ Seine schwarzen Augen – und ich war mir jetzt sicher, dass sie schwarz waren – blitzten, sein Lächeln wurde breiter und seine Hand lag warm und weich auf meiner.

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02 Jan, 2012 09:26 18 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
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Ich merkte, wie ich dahinschmolz. Die Hitze, die noch vor Kurzem in mir gewütet hatte, schien wiederzukommen. Meine Knie wurden weich.
„Gerne“, stammelte ich.
„Heute abend? Oder geht es Ihnen nicht sehr gut?“ Seine Hand schloss sich etwas fester um meine und diese Geste brachte mich wieder zurück. Die Hitze floss ab, meine Verstand konnte wieder auf das Gespräch eingehen und ich sah ihm fest in die Augen.
„Nein, mir geht es gut. Heute abend wäre nett.“
Er ließ mich los und sofort merkte ich, wie es mir wieder warm wurde. Aber es war eine angenehme Hitze. Ein Kribbeln im Bauch, dass mir ein schönes Gefühl bereitete.
„Ich hole Sie um 19 Uhr ab“, drang seine Stimme an mein Ohr.
„Ok“ war meine einzige Antwort und ich konnte endlich den Spiegel nehmen und meine Beine bewegen.
Ich schleppte mich zum Ausgang, legte den Spiegel in den Kofferraum meines Autos und zwängte mich wieder hinters Steuer.

Nach einer kurzen Fahrt war ich wieder zu Hause und hatte den Spiegel ausgetauscht.
Fasziniert starrte ich mein Spiegelbild an. Doch immer wieder zog es meinen Blick in die obere linke Ecke, so als könnte ich den Schatten wieder herbeizaubern. Doch er kam nicht.
Und dann kam mir ein noch schlimmerer Gedanke. Der Typ aus dem Möbelhaus wusste gar nicht wo ich wohne. Wir hatten keine Adressen, geschweige denn Telefonnummern ausgetauscht.
Ich wusste nicht mal seinen Namen.
Erschrocken ließ ich mich auf dem Badewannenrand nieder. Ich musste nochmal ins Geschäft fahren und dem Typ meine Adresse geben.
Hatte er nicht ein Namensschild getragen. Irgendwas mit L? Hmm, Leo, Leonard, Luke.... Lu, da bin ich mir sicher.
Ich stand auf, sah wieder in den Spiegel und da war er wieder. Der Schatten. Er bewegte sich wieder unstet und schien von innen gegen das Spiegelglas zu drücken. Er wollte raus. Fast hörte ich einen Hilferuf.
Ich berührte vorsichtig die Ecke des Spiegels und zog meine Hand sofort wieder zurück. Es war heiß. Sehr heiß. Die kurze Berührung hatte meine Fingerspitzen verbrannt.
Doch es tat nicht weh. Ich sah meine Finger an. Sie waren rot und auf einer Fingerkuppe bildete sich schon eine Blase. Aber es tat nicht weh.
Wieder sah ich auf den Schatten. Er hielt still, nur seine Ränder bewegten sich in kleinen Wellen. Ich hob die Hand, sah wieder auf meine Finger. Die Blase war verschwunden, meine Hände waren wieder blass. Ich legte erneut die Finger auf den Spiegel. Er war warm, angenehm und tröstend. Ich genoss die Wärme, die von ihm ausging und schloss die Augen. Gleich hatte ich das Bild von meinem geheimnisvollen Fremden vor mir. Er sah mich mit seinen blitzenden, dunklen Augen an. Erst jetzt fiel mir ein, dass er ganz in schwarz gekleidet war. Und auf seinem T-Shirt waren rote Flammen aufgedruckt gewesen.
Gehörte ihm auch der schicke Schlitten, der vor dem Kaufhaus gestanden hatte?
Ich schüttelte wieder meinen Kopf, die Gedanken wurden klarer. Der Schatten im Spiegel war verschwunden
Was war das nur? Wo kam er her? Was wollte er gerade von mir?
Eine kleine Hitzewelle zog wieder über mich hinweg und diesmal blieb sie. Aber es war angenehm. Ich hieß sie willkommen und freute mich, dass sie bei mir war.
Gerade so, als hätte ich sie erwartet, schon mein Leben lang.

Ich ging zurück ins Wohnzimmer und sah nach dem Ofen. Er war aus. Doch ich feuerte ihn nicht wieder an. Mir war warm, wohlig warm. Trotz der Wolke, die sich beim Ausatmen vor meinem Gesicht bildete.

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02 Jan, 2012 09:27 13 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
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Mein Thermometer zeigte eine Temperatur von 9 Grad in der Wohnung an.
Wie das? Die Heizung ist zwar ausgefallen, aber das ganze Mietshaus wurde erst vor zwei Jahren gebaut. Es war gut isoliert, die Fenster dreifach verglast. Warum dann nur 9 Grad?
Ich fröstelte plötzlich und merkte, dass die Wärme verflogen war. Es zog. Ich verfolgte den Luftzug und stellte fest, dass in der Küche das Fenster sperrangelweit offen stand. Ich hatte es jedoch nicht geöffnet.
Ein Einbrecher? Nein, nicht im fünften Stock. Wenn, dann hätte er fünf Stockwerke an der Außenfassade hochklettern müssen. Es gab keine Leiter oder einen Balkon.
Hatte ich es aufgemacht? Aber bevor ich die Wohnung verlassen hätte, hätte ich es geschlossen. Oder hab ichs vergessen?
Heute ist ja nicht mein Tag. Ich schloss das Fenster und wollte den Ofen wieder anzünden, als mein Blick wieder auf das Thermometer fiel.
22 Grad zeigte es urplötzlich an.
Ich erstarrte. Wer spielt hier mit mir? Ein Griff an die Heizung zeigte, dass sie lief. Ah, sie wurde repariert. Dies hieße jedoch, dass in der Zeit, in der ich nicht zu Hause gewesen war, ein Handwerker in meiner Wohnung war und die Reparatur durchgeführt hatte.
Der Hausmeister musste ihn reingelassen haben.
Aber wieso hatten sie das Fenster geöffnet und wieso ist mir das erst aufgefallen, nachdem ich schon eine Stunde zu Hause war?
Fragen über Fragen. Allmählich dachte ich, ich würde verrückt werden.
„Es gibt bestimmt eine einfach Erklärung!“ sagte ich laut zu mir selbst und ging wieder ins Badezimmer. Der Schatten war immer noch verschwunden. Ich kämmte meine Haare, legte etwas Make-up auf, was ich eigentlich selten tat, schminkte mich wieder ab, weil es mir unnatürlich vorkam und ging zurück ins Wohnzimmer.
Es war wunderbar warm, ich merkte, wie sich die Wände aufheizten, konnte die Hitze förmlich spüren, die gespeichert wurde und legte eine Hand auf die Heizung. Sie stand auf höchster Stufe, eigentlich hätte ich es nicht aushalten können, die Hand auf ihr liegen zu lassen. Doch wieder tröstete es mich, die Wärme auf mir zu spüren.

Wenig später konnte ich mich endlich von meiner warmen Wohnung trennen. Meine Gedanken fuhren Achterbahn.
Wer war in der Wohnung gewesen und hatte das Fenster geöffnet? Wer war der geheimnisvolle Typ aus dem Möbelhaus? Und die größte Frage: Wer oder was ist dieser Schatten im Spiegel?
Im Möbelhaus angekommen, lief ich gleich zur Kasse. Doch dort saß nur eine wasserstoffblond gefärbte Frau, die sich gerade ihre rotlackierten Fingernägel näher betrachtete. Auf den ersten Blick fiel auf, dass die Fingernägel nicht echt waren. Der Lack war schon etwas abgeblättert und die Nägel sahen eher aus, als würden sie für alles mögliche benutzt werden.
Wieso fallen mir so Kleinigkeiten auf?, dachte ich und fragte dann: „Ähm, könnte ich bitte den Chef sprechen?“
„Der ist zur Zeit nicht in der H...., ähm im Haus“, sagte die Frau und sah mich mit ihren dunklen Augen lächelnd an. Zumindest war sie freundlich. Aber was wollte sie zuerst sagen, bevor sie abgebrochen hatte?
„Es ist mir etwas peinlich,“ sagte ich, „aber er hat mich vorhin zum Essen eingeladen und wir haben vergessen, die Adressen zu tauschen. Er wollte mich abholen, weiß aber gar nicht, wo ich wohne.“
„Höllweg 6?“ fragte mich die Frau.
Ich stutzte. „Ja“, gab ich zögernd zu. „Woher wissen Sie das?“
Die Frau, auf deren Namensschild Lucy stand, lachte auf: „Das war nur geraten“, sagte sie immer noch glucksend.
Ich fand ihr Benehmen nun doch sehr eigenartig.
„Ich sage dem Chef Bescheid, dass Sie da waren.“ Lucy widmete sich wieder ihren Fingernägeln.
„Natürlich!“ murmelte ich und ging zum Ausgang. Ich kam mir ein bisschen verarscht vor.

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02 Jan, 2012 09:28 24 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
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Sollte das alles ein großer Scherz sein? Wir legen die Kleine in der Badezimmerabteilung mal rein und machen ihr falsche Hoffnungen?
Je näher ich den Ausgang kam, umso wütender wurde ich. Und gleichzeitig merkte ich, wie die Hitze wieder in mir aufstieg. Aber sie machte mich nicht zittrig oder schwach. Sie gab mir Kraft und nährte mich. Füllte meine Gedanken.
Ich drehte mich um, wollte auf Lucy zugehen und ihr meine Meinung sagen. Aber sie war nicht mehr da.
Ich sah mich um, konnte aber nirgends jemanden entdecken. Wie in einem Baumarkt, dachte ich. Wenn man jemand braucht, ist keiner da.
Ich lief durch die einzelnen Abteilungen. Doch wo mich auch umsah, es war keiner zu entdecken. Auf einer Tür stand „Privat“. Ich überlegte kurz. Sollte ich hineingehen? Schließlich ging es ja um ein Date. Und der Typ war süß, ich wollte mit ihm ausgehen. Und vielleicht wartete er ja auch, bis ich wieder zurückkam, um ihm meine Adresse zu geben.
Also öffnete ich die Tür. Urplötzlich überkam mich wieder eine Hitzewelle. Doch es war angenehm, ich fühlte mich wohl, ich gierte danach, die Hitze in mir aufzunehmen.
Als ich wieder klar sehen konnte, traute ich jedoch meinen Augen nicht. Vor mir befand sich nicht der Raum, den ich mir vorgestellt hatte. Kein weißer Plastiktisch mit Stühlen. Keine Küchenzeile mit Kaffeemaschine und Mikrowelle. Es war eine Treppe, die nach unten führte. Nackte Steinwände.
Was war das? War der Aufenthaltsraum der Mitarbeiter im Keller? Ich suchte nach einem Lichtschalter, doch ich fand keinen. Also ließ ich die Tür offen, und machte mich daran, die Treppe hinabzusteigen.
Vor Aufregung zählte ich die Stufen.
„... zwölf, dreizehn, vierzehn...“ Ich ging immer weiter. „...sechsundzwandzig, siebenundzwanzig....“
Die Treppe nahm kein Ende. Mir wurde immer heißer. Ich ging weiter. Es wurde dunkler, trotz der offen gelassenen Tür. Ich hatte mittlerweile aufgehört zu zählen. Und langsam bekam ich Angst.
Was war da unten? Mein Inneres Ich schrie mich an, umzukehren. Doch meine Neugier zwang mich dazu, weiterzulaufen.
Nach gefühlten tausend Stufen hatte ich endlich das Ende der Treppe erreicht. Ein langer, mit Fackeln beleuchteter Gang erstreckte sich vor mir.
Fackeln? Ähm, bin ich hier im Mittelalter.
Meine Neugier gewann jetzt die Oberhand und verdrängte die Angst in den hintersten Winkel meines Kopfes.
Die innerliche Hitze schien mich zu verbrennen, doch ich fühlte mich immer wohler. Ich hatte ein wunderbares Gefühl in mir, gerade so, als würde ich....
Ein Geräusch ließ mich in meinen Gedanken unterbrechen. Am Ende des langen Ganges befand sich ein Eingang, ein Rundbogen hinter dem ein rötliches Licht schien.
Irgendwie wurde ich davon magisch angezogen.
Wie in Trance bewegte ich mich auf den Eingang zu. Die Angst versuchte wieder, Oberhand zu erreichen. Doch ich ließ es nicht zu. Wenn ich jetzt durchdrehte, wäre keinem geholfen.
Vielleicht hatten die Mitarbeiter nur einen eigenartigen Humor, wenn es darum ging, ihre Mittagspause zu gestalten.
Kurz vor dem Eingang blieb ich stehen. War es wirklich eine gute Idee, da hineinzugehen?
Ich hob den Fuß, wollte den nächsten Schritt wagen, als sich plötzlich eine Hand auf meine Schulter legte.
Ich schrie auf, wirbelte herum und versank sofort in den schönsten schwarzen Augen, die ich je gesehen habe.
„Hey“ sagte die weiche tiefe Stimme. „Kann ich helfen?“ Die Hitze in mir wurde nun unerträglich. Ich wankte, versuchte an der Steinwand Halt zu finden. Meine Knie wurden weich. Ich wusste jedoch nicht, ob es wegen der schönen Augen oder wegen der glühenden Hitze war.
Eine Hand umfasste meine Taille. Sofort wurde alles erträglich. Die Hitze wich, mein Herz wurde ruhiger.
„Was bist Du?“ brach es aus mir heraus. Ich drängte mich enger an ihn.
„Was willst Du, das ich bin?“ gab er die Frage zurück.
Ich wusste es längst, schon heute morgen wusste ich, dass er mir heute begegnen würde. Dem Mann, dem ich verfallen würde.
Sanft nahm er meine Hand, zog mich noch enger an sich und führte mich durch den Eingang in die Hitze hinein, die ich schon beim Eintreten durch die Tür an der Treppe gemerkt hatte. Seine Finger liebkosten mich, seine Hand brachte Kühlung.
Seine Stimme nahe an meinem Ohr flüsterte: „Ich habe so lange auf Dich gewartet. Die Prophezeiung hat Dich angekündigt und nun endlich bist Du bei mir.“
Die Hitze in mir nahm an. Oder gewöhnte ich mich einfach daran?
„Die Prophezeiung?“ fragte ich und sah ihn an.
„Du bist mir vorherbestimmt und ich Dir. Zusammen werden wir regieren, leben, lieben.“ Wieder war seine Stimme nahe an meinem Ohr. Sein Atem strich warm und zärtlich über meinen Hals. Seine Lippen waren so nah.
Ich erschauderte. Und als wir durch das Tor traten, wusste ich alles. Es war meine Bestimmung. Die Prophezeiung wurde durch mich erfüllt und ich wusste, dass ich ihm vertrauen konnte. Denn er war mein Leben, meine Liebe.
Seine Hände strichen langsam über meinen Rücken. Ich wusste, dass es in mir noch loderte, doch ich hielt es aus, denn ich war dafür gemacht. Die Hitze konnte mir nichts mehr anhaben, denn ich hatte ihn. Zusammen würden wir regieren, als Fürst und Fürstin.
Wir traten in das Licht und ich konnte endlich sehen, was sich hinter dem Tor verbarg. Meine Ängste, Sorgen und Zweifel waren verflogen.
Ich sah ihn an, sah in seine schwarzen Augen und ich sah mich. Sah, dass meine Augen ebenfalls schwarz waren, genau wie meine Haare. Aber meine Seele blieb rein. Und doch war ich nicht mehr die selbe, wie am Anfang des Tages.
Seine Hand legte sich auf meine Wange. Ungemein zärtlich und sanft. Seine Lippen näherten sich meinen. Der Kuss, der folgte, ließ wieder die Hitze in mir aufsteigen. Doch sie war angenehm. Ebenso das Kribbeln, dass sich in meinem Körper ausbreitete.
Wir lösten uns voneinander, doch die Hitze blieb und ich wusste, dass sie nun für immer bleiben würde.
Er nahm meine Hand und führte mich einen geschwungenen Weg hinunter. Ich folgte ihm. Am Ende des Weges blieb er stehen und breitete seine Arme aus. Die Geste umfasste die ganze Höhle dich sich um uns herum erstreckte.
„Willkommen in unserer Hölle!“ sagte Luzifer zu mir.

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02 Jan, 2012 09:30 02 Meggie ist offline Email an Meggie senden Homepage von Meggie Beiträge von Meggie suchen Nehmen Sie Meggie in Ihre Freundesliste auf
 
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