Dabei seit: 17 Sep, 2008
Beiträge: 6538 Heimatort: Krefeld Hobbies: Lesen, Lachen, Faulenzen Beruf: Groß- und Außenhandelskauffrau Bücher gelesen in 2013: 16,5 Seiten gelesen in 2013: 6191 Lese gerade: Andreas Stammkötter - Goldkehlchen
Dorn, Wulf - Trigger
Autor: Dorn, Wulf Titel: Trigger Verlag: Heyne Erschienen: Oktober 2009 ISBN-10: 3453434021 ISBN-13: 978-3453434028 Seiten: 432 Einband: TB Serie: keine
Autorenportrait:
Zitat:
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. Seine Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 1994 ist er in einer psychiatrischen Klinik tätig, wo er in der beruflichen Rehabilitation psychisch kranke Menschen beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben unterstützt. Mit seiner Frau und einer Glückskatze lebt er in der Nähe von Ulm.
Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum: Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Bei ihren Nachforschungen wird auch Ellen zum Ziel des Unbekannten. Er zwingt sie zu einer makaberen Schnitzeljagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Für Ellen beginnt ein verzweifelter Kampf, bei dem sie niemandem mehr trauen kann. Immer tiefer gerät die Psychiaterin in ein Labyrinth aus Angst, Gewalt und Paranoia. Und das Ultimatum läuft …
Ein nervenzerrender Psychothriller, der seine Leser schonungslos in die Abgründe der menschlichen Psyche zieht.
Meine Meinung:
Durch die Prägung des Pappeinbandes sieht dieses Taschenbuch aus, als sei es aus Leder, an den Rändern schon ein wenig angestoßen. Der Titel „Trigger“ prangt in großen gelben Lettern in der Mitte. Schon diese außergewöhnliche Gestaltung hat mich auf den Inhalt neugierig gemacht. Die Inhaltsangabe sowie die Empfehlungen berühmter Kollegen Dorns waren entscheidend, dass ich mir diesen Thriller zu Weihnachten gewünscht habe. Zum Glück habe ich ihn erst im Januar gelesen, sonst hätte meine Familie ohne mich feiern müssen. Denn, um das vorweg zu nehmen, dieser Roman hat mich atemlos alles um mich herum vergessen lassen.
Ellen Roth ist Psychiaterin in einer Waldklinik in der Nähe von Stuttgart. Ihr Lebensgefährte und Kollege Chris verreist und hinterlässt ihr einen „BIF“ – einen besonders interessanten Fall. Die Patientin ist geplagt von Angstzuständen und fühlt sich vom Schwarzen Mann verfolgt. Sie spricht nicht und Ellen bekommt keinen Zugang zu ihr. Eines Morgens ist die Patientin verschwunden. Als Ellen ihre Spur verfolgen will, nimmt der Schwarze Mann Kontakt mit ihr auf und bedroht ihr Leben sowie das der Patientin. Ellen muss herausfinden, wer sich hinter dieser Identität verbirgt. Er gibt ihr eine Frist von nur zwei Tagen. Schon bald weiß Ellen nicht mehr, wem aus ihrer Umgebung sie noch vertrauen kann. Ein echter Albtraum beginnt.
Wulf Dorn hat in seinem Debut ein sehr geschicktes Verwirrspiel angezettelt. Zwischendurch wusste ich selbst nicht mehr, welche der Figuren als Täter in Betracht kommen könnte. Genau wie Ellen habe ich fast jeden verdächtigt. Die Lösung kam relativ überraschend, wurde vom Autor aber sehr plausibel erklärt.
Die Charaktere der einzelnen Figuren blieben lange im Dunkeln, was auch erheblich zur Spannung beigetragen hat. Ich wusste nie, ob das Bild, das ich mir von den Charakteren gemacht hatte, wirklich zutreffend war. Aber auch hier hat Wulf Dorn zum Ende Licht ins Dunkel gebracht. Alle Fragen wurden geklärt.
Wie schon anfangs erwähnt, hat mich dieser Thriller mit schweißnassen Händen gefesselt. Er war so spannend, dass ich darüber die Zeit – und das Schlafen – vergessen habe. Sehr zartbesaiteten Lesern würde ich allerdings abraten, es gibt einige Szenen, die mir Gänsehaut bereitet haben.
Wie ich auf der Website des Autoren gelesen habe, schreibt er gerade an seinem zweiten Buch. Ich kann es kaum erwarten, mich auch von diesem Werk wieder fesseln zu lassen.
Fazit:
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Das Jahr ist zwar noch jung, ich zähle „Trigger“ allerdings jetzt schon zu meinen Highlights 2010.
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Netha am 06 Feb, 2010 18:19 21.
31 Jan, 2010 11:52 27
Lotte
Gast
Inhalt:
Elli, Psychologin in der Waldklinik übernimmt einen BIF- einen sogenannten Besonders interessanten Fall. Ihr Freund und Kollege Chris sind kurzfristig zu einer Reise angetreten und hat ihm das Versprechen gegeben sich um seine Patienten zu kümmern. Dort trifft sie auf eine namenlose unbekannte Frau, die schwerst misshandelt ist und die Elli vor den schwarzen Mann warnt. Elli bekommt einen Notfall dazwischen und als sie wieder auf die Station kommt ist die Patientin weg…
Schlimmer noch, niemand will diese Patientin gesehen haben, es gibt noch nicht mal einen Hinweis in einer Krankenakte. Doch der schwarze Mann meldet sich bei Elli und ein grausames Spiel beginnt. Elli hat 2 Tage Zeit, um den schwarzen Mann zu erkennen und die namenlose Frau zu retten. Schon sehr schnell begreift sie, dass sie am besten niemand mehr in ihrem Umfeld trauen kann, und ist selber bald kurz vor dem Wahnsinn
Meine Meinung:
Selten habe ich so einen genialen wie temporeichen Thriller gelesen. Der Leser wird mit psychischen Ängsten der Protagonistin Elli und der unbekannten Frau konfrontiert und sehr schnell wird der Leser selber beklemmende Angst spüren.
Dieses Buch ist nichts für Opfer die mit Gewalt und Missbrauch Erfahrungen gemacht haben, ich möchte hier auch eindringlich vor warnen!
Mein Herzschlag hat sich einige Male erhöht und hat auch bei mir unterbewusste Ängste hochgeholt, Wulf Dorn ist ein Meister in seinen Erzählstil.
Der Leser hat das Vergnügen mit Elli den schwarzen Mann zu jagen und immer wenn man als Leser dachte, jawohl sie hat ihn, hat Dorn es geschafft den Leser wieder in eine andere verworrene Szene zu werfen. Bis ganz zum Schluss hält Dorn die Spannung und man will einfach wissen wer der Täter nun ist. Die Figuren sind anfangs sehr oberflächlich geschildert, und dies dient zum erhöhten Spannungsinhalt, doch nach und nach packt der Leser wie bei einen Geschenk die Lösungen aus, und wird trotzdem sehr überrascht vom Ende sein…
Wulf Dorn, ein Muss für jeden Thriller-Liebhaber und diesen Namen muss man sich in Zukunft merken.
Fazit:
Wolf Dorn ist die deutsche Antwort auf Paul Cleave
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Netha am 06 Feb, 2010 14:37 56.
Dabei seit: 29 Oct, 2008
Beiträge: 1758 Heimatort: Tostedt / Nordheide Hobbies: lesen, Motorrad fahren Beruf: Hausfrau und Mutter Bücher gelesen in 2013: 16 Seiten gelesen in 2013: 6098 Mein SUB: 403 Lese gerade: Ansén, Vera - Der Soldat und die Unschuld
Meine Meinung
Ellen Roth ist Psychiaterin in der Waldklinik. Ihr Lebensgefährte Chris fliegt mit einem Freund nach Australien und bittet sie vorher, sich einer Patientin anzunehmen. Diese Frau spricht kaum und scheint misshandelt worden zu sein. Sie verschwindet spurlos. Bei Ellens Nachforschungen wird sie von einem Unbekannten kontaktiert. Der Unbekannte setzt ein Ultimatum. Das Leben der unbekannten Frau und Ellens Leben selber stehen auf dem Spiel.
Ellen fühlt sich verfolgt. Sie kann niemanden trauen, keinen Kollegen, noch nicht einmal ihrem Lebensgefährten.
Wer ist der Unbekannte, und wer die junge Frau? Wem kann sie trauen, wer kann ihr noch helfen?
Wulf Dorn hat einen Thriller geschaffen, der für mich mit zu den Besten gehört. Die Spannung war von Beginn des Buches vorhanden. Zwischendurch war ich oft soweit, dass ich meinte, die Lösung zu kennen, doch im nächsten Moment war alles hinfällig.
Der Schreibstil war sehr flüssig. Erst hatte ich Bedenken wegen medizinischer Fachausdrücke. Es war alles sehr verständlich geschrieben, sodass das Lesen absolut kein Problem war.
Die Figuren des Romans werden nur häppchenweise beschrieben. Dies trägt zur Spannung mit bei.
Wulf Dorn kommt vollends ohne Blut aus. Und doch hat mich das Buch gepackt. Es gab zum Teil wirklich Gänsehaut pur.
Fazit: Alles in allem kann ich „Trigger „ nur empfehlen. Ich vergebe gern fünf von fünf Sternen. Zartbesaiteten Lesern würde ich aufgrund des starken Nervenkitzels abreaten.
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Dabei seit: 23 Nov, 2010
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Zitat:
Original von Lotte Meine Meinung:
Selten habe ich so einen genialen wie temporeichen Thriller gelesen. Der Leser wird mit psychischen Ängsten der Protagonistin Elli und der unbekannten Frau konfrontiert und sehr schnell wird der Leser selber beklemmende Angst spüren.
Dieses Buch ist nichts für Opfer die mit Gewalt und Missbrauch Erfahrungen gemacht haben, ich möchte hier auch eindringlich vor warnen!
Mein Herzschlag hat sich einige Male erhöht und hat auch bei mir unterbewusste Ängste hochgeholt, Wulf Dorn ist ein Meister in seinen Erzählstil.
Der Leser hat das Vergnügen mit Elli den schwarzen Mann zu jagen und immer wenn man als Leser dachte, jawohl sie hat ihn, hat Dorn es geschafft den Leser wieder in eine andere verworrene Szene zu werfen. Bis ganz zum Schluss hält Dorn die Spannung und man will einfach wissen wer der Täter nun ist. Die Figuren sind anfangs sehr oberflächlich geschildert, und dies dient zum erhöhten Spannungsinhalt, doch nach und nach packt der Leser wie bei einen Geschenk die Lösungen aus, und wird trotzdem sehr überrascht vom Ende sein…
Wulf Dorn, ein Muss für jeden Thriller-Liebhaber und diesen Namen muss man sich in Zukunft merken.
Fazit:
Wolf Dorn ist die deutsche Antwort auf Paul Cleave
Danke für den Hinweis. Werde mir das Buch wohl lieber nicht kaufen. Mag solche Gewaltszenen nicht auch wenn ich thriller mag.
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