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Kai68
Gast


Feige, Marcel - Lude! Ein Rotlichtleben Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Autor: Feige; Marcel
Titel: Lude! Ein Rotlichtleben: Die Geschichte eines Zuhälters
Originaltitel: - Lude! Ein Rotlichtleben: Die Geschichte eines Zuhälters -
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag
Erschienen: 19.12.2013
ISBN-13: 978-3-89602-708-5
Seiten: 384
Einband: Taschenbuch
Serie: - keine Serie -
Preis: 9,90 € (allerdings nicht mehr erhältlich)

Autorenporträt:
Zitat:
DER AUTOR Marcel Feige, geboren 1971, lebt als Autor in Berlin. Bücher von ihm sind unter anderem »Deep in Techno« (2000), die Biografie »Tattoo-Theo. Der Tätowierte vom Kiez« (2001) und »Ein Tattoo ist für immer« (2002). Für das Buch »Nina Hagen. That‘s why the Lady is a Punk« erhielt er im November 2003 die »Corine – Internationaler Buchpreis«. »Lude!« ist das dritte Milieu-Buch von Marcel Feige nach »Das Lexikon der Prostitution« (2003) und »Wa(h)re Lust« (2004).


www.marcel-feige.de

Inhaltsangabe:

Zitat:
Irgendwo im Ruhrgebiet. Der Bergbau bestimmt mit Schloten und Ruß das Bild der Region. Wer arbeiten will, gräbt sich unter Tage zum schwarzen Gold vor. Oder er macht eine Imbissbude mit »Currywurst und Fritten rot-weiß« auf, unmittelbar neben dem Werkstor – vielleicht auch eine Goldgrube? Siggi strampelt sich frei von dem kleinbürgerlichen und biederen Leben seiner Eltern – Aldi-Wurst für 60 Pfennig das Glas, Dosenbier abends vor dem Fernseher und einmal im Jahr eine Flasche Wein. Vom deutschen Karatemeister führt sein Weg über die Tür einer In-Disco geradewegs ins Rotlichtmilieu. Scheinbar eine Welt voller Lebensfreude. »1000 Mark am Tag. 14.000 Mark in zwei Wochen. 31.000 Mark im Monat. Wie viel war das in einem Jahr? Es war sehr viel Geld. Manch einer verkauft dafür sogar seine Seele. Ich verkaufte meine Freundin«, sagt Siggi L. über sein Leben als Lude. Begonnen hatte alles ganz romantisch: Wendy und Siggi sind ein tolles Paar. Zusammen wollen sie eine eigene Kneipe eröffnen, doch es fehlt an Geld. Also geht Wendy anschaffen – aus Liebe zu Siggi und für den gemeinsamen Traum. Doch bald kommt alles anders. Wendy ist nicht mehr die einzige Frau, die für Siggi Geld verdient. Das Geschäft läuft gut und er legt das Geld nicht mehr auf die hohe Kante, sondern investiert es in teure Autos, Drogen und Partys ... »Wir trugen fette Geldbündel in der Tasche, Gold am Hals und an den Fingern, wir waren besoffen vom Champagner und zugedröhnt mit Koks, einfach weil es schmeckte, weil wir es uns leisten konnten, weil es Spaß machte. Und zwar jedes Wochenende. 10.000 Mark an einem Wochenende mit den Weibern zu verpulvern, war nichts Besonderes. Ja, wir waren cool. Wir hatten geile Frauen. Die Frauen hatten geile Männer. Die Welt lag uns zu Füßen. Und der Rest war sowieso doof. Denn nur wir verstanden zu leben. Wir fühlten uns wie die Größten. Die Party, die Kohle, die Fickerei. Wir waren die Größten.« Lude! erzählt die wahre Geschichte des Bergarbeitersohnes aus dem Ruhrgebiet, der zu einem der einflussreichsten Zuhälter der Region aufstieg. Gleichzeitig ist Lude! auch eine Geschichte der Prostitution in Deutschland, ein eindrucksvolles Sittengemälde der achtziger Jahre und ein intimer Blick in das sonst so öffentlichkeitsscheue Rotlichtmilieu.


schwarzkopf verlag


Meine Meinung:

Tja, hmm....was soll ich dazu nun sagen, bzw. schreiben.
Also vom Hocker gehauen hat mich dieses Machwerk nicht.
Wer in den 70er und 80er Jahren im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, für den ist eine nette kleine Zeitreise und mit - sicherlich - hohem Wiedererkennungswert. Zumindest im ersten Drittel.
Aber dann?
Es ist eine platte Aneinanderreihung von Möchtegernanekdoten und kurzen Lebens- und Liebessequenzen.
Der Autor schreibt in der Einleitung in etwa sinngemäß: Das eine Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen nicht zufällig ist.
Erschreckend, wenn im Millieu dermaßen viele dumme und naive Menschen rumturnen. Auch kann ich nicht wirklich glauben, daß es sehr viele Zuhälter gibt, wie sie hier dargestellt werden, nämlich als Menschen, bei denen sich die Mädels drum reißen für sie arbeiten zu dürfen.

Fazit:

Ich vergebe zwei Sterne, aber auch nur für die nette kleine nostalgische Zeitreise zu Beginn des fiktiven Tatsachenromans

2sterne

06 May, 2016 12:42 22
 
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