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Geschrieben von Tuppi am 08 Jul, 2009 um 16:25 10:

André, Martina: die Gegenpäpstin

Autor: Martina André
Titel: Die Gegenpäpstin
Originaltitel:
Verlag: Aufbau Verlagsgruppe GmbH
Erschienen: 15. April 2007
ISBN-10: 3746623235
ISBN-13:[/] 978-3746623238
[b]Seitenzahl:
457
Einband: PB
Serie: keine

Inhaltsangabe (Klappentext):

Zitat:
Die Archäologin Sarah Rosenthal stößt in Israel auf eine alte Grabstätte und geheimnisvolle Pergamente. Anscheinend hat sie das Grab Maria Magdalenas entdeckt. Wie bei jedem Fund üblich, muß Sarah selbst eine DNA-Probe abgeben. Dabei kommt eine weitere Sensation ans Tageslicht: Sarah ist eine Nachfahrin Marias. Plötzlich gerät sie in das Visier einer skrupellosen Sekte, die mit ihrer Hilfe plant, den Papst aus Rom zu vertreiben.


eigene Meinung:

Zufällig wurde bei Baggerarbeiten eine unterirdische Höhle gefunden. Die junge Archäologin Sarah Rosenthal sieht sich die Stelle an und findet ein geheimnisvolles Höhlensystem und eine Grabstätte. Dabei handelt es sich offenbar um die letzte Ruhestätte von Maria Magdalena.
Dann werden die Leichen gestohlen und Sarah gerät zwischen die Fronten: jetzt sind der Geheimdienst, der Vatikan und eine Sekte hinter ihr her...

Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben. Die einzelnen Kapitel wechseln zwischen dem Jahr 2007 und 62 n. Chr., was ich aber in keinster Weise störend empfand. Im Gegenteil dadurch wurden die Geschehnisse klarer. Man erhält einen guten Einblick in das archäologische System und die Arbeit, die bei den Ausgrabungen anfällt. Auch die damalige Zeit wurde für mich lebendig. Ich konnte mir die einzelnen Personen und Ereignisse sehr gut vorstellen und hatte ein klares Bild vor meinem inneren Auge.

In diesem Buch werden historische Ereignisse und eine spannende Story wunderbar vereint und es war ein Erlebnis es zu lesen. Ich habe mitgefiebert und das Buch nur sehr ungern aus der Hand gelegt. Diese Mischung von unterschiedlichen Genres beinhaltet alles: Historie, Krimi, etwas Humor, Liebesgeschichte und Spannung bis zuletzt.

5 sterne

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Lesen3 Grüße Nicole

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Geschrieben von berghexe98 am 08 Jul, 2009 um 20:19 03:

Eigene Meinung:
So, nachdem ich das ganze ein wenig wirken lassen hab nun die Rezi…:

Dieses Buch ist ein wirklich spannender Mix aus Krimi/Thriller, Historischem und Humor. Es wird die Handlung im Wesentlichen in drei Strängen erzählt.
Hauptsächlich darf man durch das Buch hindurch die junge Archäologin Sarah Rosenthal begleiten, sie findet die Mumien der Maria von Magdala und des Jaakov von Nazareth. Beides sehr wichtige Persönlichkeiten der katholischen Kirche sowie des Judentums. Doch der Fund bringt Sarah kein Glück. Sie muss fliehen, denn geheimnisvolle Männer wollen sie in ihre Gewalt bringen. Warum weiß sie noch nicht!
Paralell darf man immer wieder aus Maria Magdalenas leben nach dem Tode Jesu lesen. Diese Passagen lockern in der ganzen Spannung immer wieder etwas auf, da es etwas ganz anderes zum rest des Romanes ist. Sehr gelungen!
Der dritte Strang ist nun sehr Geheimnisvoll. Man darf immer wieder in kurzen Kapiteln einige geheimnisvolle Männer begleiten. Diese Kapitel eröffnen sich jedoch erst zum Schluss dem Leser, weshalb ich auch nicht mehr dazu schreiben möchte.

Abschließend möchte ich sagen, dass mir der Roman und auch die Leserunde mit Martina André sehr gut gefallen hat. Die Lesegeschwindigkeit, die ich entwickelt habe war enorm und der Roman extrem fesselnd und spannend. Der Roman war bis zum Schluss unvorhersehbar, was auch den gewissen Reiz ausgemacht hat!
Die Charaktere sind sehr schön beschrieben und haben jeder seine lieben Macken, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Fazit:
Eine geschickte Mischung aus Thriller, historischem Roman und Humor.


Geschrieben von charlie am 09 Jul, 2009 um 21:08 47:

Meine Meinung:

Zufällig findet die Archälogin Sarah Rosenthal die Überreste von Maria Magdalena (oder auch Maria von Magdala) und Jaakov der jüngere Bruder von Jesus. Sarah findet heraus, dass sie eine Nachfahrin von Maria Magdalena ist. Durch diese Information gerät sie in grosse Gefahr. Plötzlich ist der Vatikan und andere mysteriöse Gruppierungen hinter ihr her.

Mit Sarah konnte ich mich sehr rasch anfreunden. Sie liebt ihre Arbeit über alles und bemerkt eigentlich gar nicht, dass sie verfolgt wird.

Ein Buch das einem nicht so schnell mehr loslässt. Es errinert einem doch ein wenig an Dan Brown. Es ist sehr flüssig und spannend geschrieben. Ich kann diesen packenden Roman sehr gut empfehlen und würde ihn jederzeit wieder lesen.

Dieses Buch bekommt von mir:

5 sterne

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Liebe Grüsse Sonne1 Charlie Welli1


Geschrieben von haTikva am 10 Jul, 2009 um 23:13 23:

Meine Meinung:

Die Geschichte ist schön geschrieben. Sie ist an den gewissen Stellen nicht zu blutig, aber auch nicht verharmlost und von Anfang bis Ende spannend.
Die verschiedenen Zeiten, Gegenwart und Vergangenheit, die Kapitelweise wechseln, sind klasse gemacht. Die jeweiligen Geschichten, die doch eng miteinander verwoben sind, werden so gut, einzeln, und doch zusammenhängend erzählt.
Allerdings bleibt die Vergangenheit im Laufe des Buches weg, so dass sich die Spannung, die sich durch das ganze Buch zog, am Ende ohne Verzögerungen zu einem gigantischen Showdown ins unermessliche steigern konnte. Zum Schluss konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt.

Die Geschichte der Mirjam von Taricheae ist zwar schön geschrieben, aber darauf möchte ich nicht näher eingehen. Es ist zwar eine interessante Sichtweise, allerdings auch sehr provokativ, weswegen ich dieser (aus christlicher Sicht) nicht zustimmen kann.
Dafür ist die Geschichte um Sarah Rosenthal klasse geschrieben. Es baut sich eine richtig tolle Spannung auf die zum Schluss noch zu einem regelrechten Showdown wird und phänomenal endet.
Der weibliche Orden, auf den Sarah im Laufe des Buches trifft ist sehr feministisch angehaucht, was sich aber zum Ende hin dann nicht mehr so extrem auswirkt.
Auch die Sekte ist in meinen Augen sehr gut dargestellt und man kann das Böse, was sie verströmen beinahe greifen.
Eine Romanze darf in diesem Buch auch nicht fehlen, weswegen es richtiggehend Genreübergreifend ist. Spannung, Romantik und Historisches in einem Buch vereint und klasse umgesetzt!

Die Protagonisten sind gut beschrieben und ich konnte mit Sarah richtig mitfiebern.
Die Handlung wird im Erzähl-Stil beschrieben. Größtenteils abwechselnd aus der Sicht von Sarah Rosenthal und Mirjam von Taricheae.
Was ich der Autorin hoch anrechnen möchte ist die Spannung, die sie durch das ganze Buch mühelos halten kann, trotz der historischen Geschichte, die das ganze regelmäßig unterbricht.

(Am besten hat mir der Anfang gefallen, als Sarah in eine Höhle gelangt, in der noch alles so aussieht, wie die Leute damals, vor zweitausend Jahren, gelebt haben. In dieser Höhle hätte ich mich als Leser gerne noch länger aufgehalten und darin "umgesehen".)

4 von 5 Sternen 4 sterne

Kleine Anmerkung am Rande:
Leider sind mir viele Schreibfehler aufgefallen, um die sich der Verlag mal kümmern sollte. Dass dafür die Autorin nichts kann, ist mir durchaus bewusst.

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gesegnetete + tikva (hoffnungsvolle) grüße, Dine zwilling
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Geschrieben von Netha am 11 Jul, 2009 um 22:42 14:

Meine Meinung

Mit diesem Buch nahm ich nach Das Rätsel der Templer das zweite dieser Autorin in die Hand. Da mich Das Rätsel der Templer regelrecht mitgerissen hatte, war meine Erwartungshaltung sehr hoch.
Und ich muss sagen ich wurde in keinster Weise enttäuscht.
Martina André hat mit der Gegenpäpstin wieder ein Werk abgeliefert das man am besten an einem Wochenende beginnt zu lesen, den es aus der Hand zu legen bedeutet fast schon Strafe für den Leser.

Diese Geschichte war wieder explizit recherchiert. Das Kopfkino stellte sich gleich bei der ersten Seite ein, die Beschreibungen sind so was von plastisch, das man denkt man ist mitten drin.

Das Thema der Geschichte, das Auffinden des Grabes von Maria Magdalen und Jacob von Nazareth, ist einfach in meinen Augen genial ausgearbeitet. Und welcher Archäologe träumt nicht davon es wirklich zu finden. Und natürlich werden damit auch bei anders gesinnten die Hebel umgelegt, und diese Leute wollen dann kräftig mitverdienen oder es für ihre Zwecke missbrauchen.

Erzählt wird die Geschichte in zwei Strängen parallel, zum einen in der Gegenwart und zum anderen 62 nach Christus. Was sich aber in allen Lagen ergänzt und gar nicht störend wirkt, als der Strang 62 nach Christus zu Ende war empfand ich das etwas traurig. Der Strang der Gegenwart ist super spannend und die Autorin versteht es den Leser zu fesseln so das einem der Atem stockt.

Martina André hat sich damit bei mir zur bevorzugten Autorin geschrieben, ich werde garantiert auch die folgenden Bücher lesen, oder wohl besser inhalieren, wenn sie diesen Standart hält.

Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

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Liebe Grüße Eure Netha
Lesen1
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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, fühlen Tiere, das Menschen nicht denken. (Autor Unbekannt)


Geschrieben von sternschnuppe am 18 Jul, 2009 um 15:28 09:

Meine Rezi:
Von der ersten bis zur letzten Seite war Spannung da, so dass es sich fließend lesen lies. So machte es richtiggehend Spaß, der Handlung zu folgen. Interessant fand ich die Art und Weise, wie die Abwechslung von Gegenwart und Vergangenheit an den Leser gebracht wurde.

Ich hatte bis zum Schluss einen falschen Mann im Vatikan unter Verdacht, zur Sekte zu gehören.

Da ich schon öfters in Israel war, konnte ich mir alles sehr genau und bildlich vorstellen. Schade fand ich, dass die Handlungen die in Israel spielten, nur sehr kurz waren, und sich das Meiste in Köln und Rom abspielte.

Padrig war mir persönlich neben Sarah, die Figur, welche mir am besten gefallen hat. Er spielt einen klaren und wahren Menschen.

Was diese Vergangenheitskapitel anbelangt, habe ich diese Abschnitte immer schnell überlesen, da es nicht in der Bibel steht und Jeshua mir heilig ist!

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne 4 sterne


Geschrieben von Zabou1964 am 21 Jul, 2009 um 21:03 46:

Eigene Meinung:

Die Autorin lässt in diesem spannenden Roman zwei Erzählstränge parallel laufen. Zum einen gibt es die Geschichte um die junge jüdische Archäologin Sarah Rosenthal, die die sterblichen Überreste von Maria von Magdala und Jakoov von Nazareth zusammen mit wertvollen Pergamenten entdeckt und durch diesen Fund in ernste Gefahr gerät. Zum anderen werden die letzten Tage von Maria und Jakoov im Jahre 62 nach Christus erzählt.

Bei einem Gentest stellt der Anthropologe Aaron fest, dass Sarah eine direkte Nachfahrin Maria Magdalenas ist. Als die Grabungsfunde auf mysteriöse Weise verschwinden und Sarah von den israelischen Behörden verdächtigt und verfolgt wird, flieht sie mit dem deutschen Wissenschaftler Rolf Markert in dessen Heimat. Dort hat sie Kontakt mit einem Beginenorden, der für die Anerkennung der Frauen in der katholischen Kirche kämpft. Aber auch hier wird sie verfolgt von skrupellosen Verbrechern, die selbst vor Mord nicht zurückschrecken. Aber wer steckt dahinter? Und kann Sarahs neuer Bodyguard sie vor den Verfolgern beschützen?

Martina André hat für dieses Buch wieder außerordentlich gut recherchiert. So werden nicht nur die Begebenheiten bei Grabungsfunden sehr gut erklärt, sondern auch die Rolle der Frau in der katholischen Kirche und die historischen Hintergründe um Maria von Magdala. Das alles ist gewürzt mit einer Portion Fiktion, einer Prise Liebesgeschichte und jede Menge Spannung. Das Ergebnis ist ein Genre-Mix, der mich an den Buchseiten gefesselt hat.

5 sterne

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Aktuelles Leseprojekt: Christina Baker Kline - Der Zug der Waisen
Aktuelles E-Book:
Aktuelles Hörbuch: Corina Bomann - Die Jasminschwestern
2014 gelesen: 19 Bücher - 8.038 Seiten Lesen3
2014 gehört: 4 Hörbücher - 33 Std. 43 Minuten Hörbuch


Geschrieben von Meggie am 20 Jan, 2011 um 22:32 03:

Meine Meinung:

Doktor Sarah Rosenthal macht einen bedeutenden Fund, der die Grundfesten der katholischen Kirche erschüttern wird. Sie findet die Skelette der Maria von Magdala und des Bruders von Jesus Christus, Jakob.
Doch es gibt eine Sekte, die ebenfalls hinter dem Fund her ist und auch nicht vor Mord zurückschreckt, um die Gebeine in die Hände zu bekommen.

Das Cover wirkt düster. der schwarze Hintergrund erinnert an eine alte Steinplatte. Das rote Kreuz sticht hervor und in silberner Schrift ist der Titel dargestellt. Man weiß schon ohne Lesen des Titels, dass es sich um einen Kirchenthriller handelt.

Nach "Das Rätsel der Templer", dass ich als Hörbuch gehört hab, hab ich mich nun an meinen zweiten Martina Andrè gewagt und wurde nicht enttäuscht. Hier handelt es sich um Martina's Debutroman, den sie in meinem Augen mit Bravour gemeister hat.

Die Schreibweise hat mich sehr gefesselt. Gleich ab der ersten Seite war man mitten im Geschehen.
Die Hauptcharaktere Sarah hab ich gleich ins Herz geschlossen. Wäre sie real, wäre sie sicherlich eine sympathische und herzliche Person.

Mit ihrem - für mich - zweiten Roman, hat sich die Autorin einen festen Platz in meinem Büchrregal verdient.

Fazit:
Wunderbare, fesselnde Geschichte, die 5 sterne verdient hat.

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lG Sina Höst Flickan

2014: 085 Bücher ~ 33.434 Seiten
2013: 139 Bücher ~ 44.008 Seiten
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